Jennifer Lawrence: Nackt-Fotos machten sie wütend und brachten sie zum Weinen

In der "Vanity Fair" spricht die Oscar-Preisträgerin erstmals nach dem Hacker-Angriff

Jennifer Lawrence hat ihr Schweigen gebrochen. Die 24-Jährige Schauspielerin wurde Anfang September wie viele andere prominente Frauen Opfer eines "Sex-Verbrechens", wie Lawrence selbst sagt; ein Hacker hatte sich Zugriff auf private Fotos, die Jennifer und alle anderen betroffenen Stars in komprommitierenden Posen zeigen, verschafft und auf dem Webportal "4chan" veröffentlicht. Erstmals spricht die junge Oscar-Preisträgerin jetzt über die Narben, die der Hacker-Eingriff auf ihrer Seele hinterließ.

Keine Reue

Lawrence habe nach dem Eingriff in ihre Privatsphäre ein offizielles Statement schreiben wollen, doch "jedes Wort, das ich zu schreiben versuchte, brachte mich zum Weinen oder machte mich wütend. Ich fing an, eine Entschuldigung zu schreiben, aber es gab nichts, was mir leid tat", so die dramatischen Worte der Mimin.

Die Fotos waren für Nicholas Hoult

Auch die Frage nach dem "Warum?" beantwortet der "Die Tribute von Panem"-Star in dem exklusiven Interview in der kommenden Ausgabe der US-"Vanity Fair". "Ich war vier Jahre lang in einer liebevollen, gesunden und großartigen Beziehung. Es war eine Fernbeziehung und entweder dein Freund schaut sich Pornos an, oder er schaut auf dich." Jennifer war von 2010-2014 mit ihrem "X Men"-Co-Star Nicholas Hoult, 24, liiert. Die Beziehung zerbrach; seit zwei Monaten datet Lawrence den Coldplay-Frontmann Chris Martin.

"Die Gesetze müssen sich ändern und wir müssen uns ändern"

Für die Hacker hat die selbstbewusste Schauspielerin nichts als Verachtung über. "Es ist kein Skandal. Es ist ein Sex-Verbrechen. Es ist ein sexueller Verstoß. Es ist widerlich. Die Gesetze müssen sich ändern und wir müssen uns ändern", lautet das klare Statement von "J.Law". 

Das schlimmste an der ganzen Sache sei gewesen, ihrem Vater die Nachrichten mitzuteilen. "Glücklicherweise hat er gerade Golf gespielt, also war er in einer guten Verfassung", sagt Jennifer dazu. Wie schön, dass sie ihren Humor nicht verloren hat!