Jennifer Rostock: Schock-Überfall auf ihren Freund!

"Es fehlten nur ein paar Millimeter, und er wäre in meinen Armen gestorben"

Jennifer Weist, Sängerin der Band Jennifer Rostock, wurde am 15. August Opfer eines Überfalls. Ihr Begleiter wurde dabei mit einem Messer am Hals verletzt.  Via Facebook warnt die 28-Jährige nun die Berliner und Touristen vor den Tätern.  Dieses Schock-Foto postete die Jennifer Weist auf ihrer Facebook-Seite.

Riesen-Schock für Jennifer Weist: Die Sängerin der Band Jennifer Rostock wurde in Berlin-Friedrichshain nach einem Konzertbesuch überfallen - ihr Begleiter niedergestochen. Via Facebook postete die 28-Jährige ein Foto ihres verletzten Freundes, um vor einer kriminellen Bande in dem Szene-Stadtteil zu warnen. 

"Zwei kleine Jungs versuchten meine Brieftasche zu klauen"

Jennifer Weist teilte gestern Abend, 17. August, das erschreckende Foto, das die lange und mit Pflastern und Nähten zusammengehaltene Wunde am Hals ihres Freundes zeigt. 

ich war am samstag mit freunden im astra in friedrichshain. als ich mit einem freund nach hause gehen wollte, versuchten...

Posted by Jennifer Weist on Montag, 17. August 2015

Wie es dazu kam, erklärt die Jennifer-Rostock-Sängerin in einem langen Post: 

Ich war am Samstag mit freunden im Astra in Friedrichshain. Als ich mit einem Freund nach Hause gehen wollte, versuchten zwei kleine Jungs meine Brieftasche aus meiner Gürteltasche zu klauen. Ich bemerkte es vorher, meine Begleitung schubste ihn weg, und in dieser Bewegung riss einer der beiden meiner Begleitung seine Kette vom Hals. 

Doch die Auseinandersetzung mit den jugendlichen Kriminellen eskalierte, wie die 28-Jährige weiter schreibt: 

"Einer von ihnen zog ein Messer"

Als dieser sie wiederholen wollte, kamen noch drei andere Typen von der anderen Straßenseite, und alles ging ziemlich schnell. Ich hab nach Hilfe gerufen, zwei Typen versuchten uns noch zu helfen, aber es war zu spät. Einer von ihnen zog ein Messer und verletzte meine Begleitung schwer am hals. alle Arterien waren schon freigelegt. Es fehlten nur ein paar Millimeter, und er wäre direkt auf der Straße in meinen Armen gestorben. Mir ist Gott sei Dank nichts passiert,

so die Musikerin zu der Messer-Attacke. Weist betont, dass ihr Begleiter nicht aggressiv gewesen sei und keinen der Angreifer versucht habe zu schlagen. Die gebürtige Usedomerin habe anschließend mit der Polizei die Umgebung durchsucht, um die Taschendiebe zu fassen, und sei dabei auf weitere Opfer der Bande gestoßen.

"Diese Leute sind wahnsinnig gefährlich"

Daher warnt sie Einwohner und Urlauber der Hauptstadt:

Diese Leute sind wahnsinnig gefährlich und schrecken nicht davor zurück, für eine beschissene Kette zu töten!!! Ich bin fassungslos und muss dieses Ereignis erstmal verarbeiten. Gerne teilen! Diese W****** müssen gefasst werden!

Der Facebook-Eintrag wurde bereits fast 50.000 Mal geteilt. Anhänger zeigten sich geschockt: "Was für eine Welt, in der wir leben", kommentierte ein User.