Kinostart von "Cinderella": 5 Gründe, ins Kino zu gehen

Ein Film für alle Märchenprinzessinnen und die, die es noch werden wollen

Lily James in Das Kleid von Sandy Powell entstand aus 90 Metern Stoff und hat 10 000 kleine Kristalle - keine Special Effects! Cate Blanchett in der Rolle der bösen Stiefmutter. Ein wahr gewordener Frauentraum.

Am 12. März läuft "Cinderella" in den deutschen Kinos an. Der irische Regisseur Kenneth Branagh ("Thor", "Hamlet") hat den Disney-Klassiker neu aufgelegt und sich dafür Hollywood-Urgesteine (Cate Blanchett, Stellan Skarsgard) und Newcomer (Lily James, Richard Madden) in die märchenhafte goldene Kutsche geholt. Wir haben den Film vorab sehen dürfen, mit den Stars gesprochen und verraten euch 5 Gründe, warum ihr "Cinderella" im Kino sehen solltet:

1. Der Kitsch!

Spoiler: Es kommt zum Happy End. Selbstverständlich finden Cinderella und der Prinz zum Schluss zusammen, die Bösen bekommen ihre verdienten Strafen, die Natur ist kunterbunt, und es gibt sogar Märchenfeen. Und funkelnde High Heels aus Glas, die offenbar bequem sind! Das ist aber das schöne an Disney und besonders an der neuen Version von "Cinderella": von Zynismus ist keine Spur.

Trotzdem schafft der Film es, mit gewissen Details (hier wollen wir nicht spoilern) zeitgemäß zu sein. Zu verdanken ist dies auch...

2. Cinderella

...der wunderbaren Newcomerin Lily James. Eigentlich hatte die Britin für die Rolle einer der fiesen Stiefschwestern vorgesprochen, überzeugte beim Casting aber so sehr, dass sie gleich die Hauptrolle bekam. "Sie grunzt beim Lachen - das finden wir irgendwie herrlich erfrischend", erzählt uns Regisseur Kenneth Branagh beim Interview in Berlin. Das stimmt tatsächlich und es ist viel sympathischer, als jedes perfekte Hollywood-Grinsen. Lily selbst plaudert aus, Branagh habe sie während der Dreharbeiten manchmal aufhalten müssen. "Zu viel Overacting!"

Lily ist eine toughe "Cinderella", die sich vorbildlich nicht unterkriegen lässt. Trotz aller bösen Schandtaten, die die Stiefmutter und ihre Schwestern ihr antun, verliert sie ihren Glauben und Hoffnung an die Freundlichkeit im Menschen nicht, kämpft aber darum, sich durchzusetzen. So eine Disney-Prinzessin haben wir besonders gern!
 

3. Der Prinz

Viele werden Richard Madden schon als "Robb Stark" aus "Game of Thrones" kennen. Der gebürtige Schotte bringt für die Rolle des Prinzen (mmm, Prinzenrolle) alles mit, was wir uns wünschen: Er hat großen Respekt gegenüber Ella (er verliebt sich in sie, als sie ungeschminkt und in einem zerfetztem Kleid durch den Wald reitet), ist leidenschaftlich in sie verliebt, kämpft um sie und hat funkelnde blaue Augen. Außerdem sieht er immer so aus, als würde er gerade Werbung für Zahnpasta und Haarprodukte machen - wie es sich für einen Prinzen gehört.
 

4. Die Kostüme

Ein Wort: Perfektion. Sandy Powell, die unter anderem für ihre Arbeit an "Shakespeare in Love" und "Aviator" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde, übernahm bei "Cinderella" die Chefposition im Kostümdesign. Hier stimmt jedes kleine Detail, jeder Charakterzug wird durch die Kostüme unterstrichen. Die bösen Stiefschwestern etwa tragen geschmackslose, grelle Blumenmuster, die Sandy für sehr wenig Geld in einem winzigen Londoner Laden fand, erzählt sie. Cinderellas Ballkleid ist ein pudriger, aber satter, glitzernder, sich geschmeidig bewegender Zuckerwattentraum in einem soften Blau, der aus 90 Metern Stoff entstand und 10.000 Kristallen besteht.

 

Das Original-Kostüm von #Cinderella und dem Prinzen #CinderellaBerlin #Disney #Art #Costume

Ein von OK! Magazin Deutschland (@okmagazin) gepostetes Foto am

Die Glasschuhe durften wir in einer "Cinderella"-Ausstellung in Berlin begutachten und standen etwa eine Stunde davor und haben wie besessen Fotos davon gemacht, so hübsch waren sie. 

5. Cate Blanchett 

Cate Blanchett! 

Hier gibt es noch einmal den Trailer und dann ab ins Kino! Kinder, die sich hauptsächlich für Autos und Zerstörung interessieren, würden wir aber lieber daheim lassen.