Kinotipp für das lange Wochenende: "A World Beyond" mit George Clooney

Warum ihr den Film unbedingt sehen müsst

Hach! George Clooney beweist mal wieder sein gutes Gespür für Filme. Wohooo, willkommen in Der Kampf um morgen beginnt schon heute! Britt Robertson überzeugt in ihrer ersten großen Rolle.

Eine Sache hat ganz Deutschland gemeinsam: Der Mai ist unser Lieblingsmonat. Warum? Na klar, die vielen Feiertage. Am Montag, 25. Mai, wartet der nächste freie Tag auf uns, und damit keine Langeweile kommt, hat OK! Online für euch einen Kinotipp für das lange Wochenende vorbereitet. Wir durften vorab "A World Beyond" (Kinostart: 21. Mai) mit George Clooney schauen und können euch, und der ganzen Familie, wärmstens ans Herz legen.

Willkommen in "Tomorrowland"

Wer bislang noch nicht in George Clooney verliebt beziehungsweise von seinen schauspielerischen Fähigkeiten überzeugt war, der wird spätestens nach "A World Beyond" zum erklärten Fan des Hollywoodstars. Clooney spielt einen verbitterten Wissenschafter, der desillusioniert in einem abgeschottetem Haus im Nirgendwo hockt und sich griesgrämig auf das Ende der Welt vorbereitet - er ist der festen Überzeugung, dass er das genaue Datum vom Ende der Welt kennt, das nicht mehr weit entfernt ist.

Dann tritt eine wundervolle Newcomerin in sein Leben. Die talentierte Britt Robertson spielt "Casey" - eine Mischung aus Tomboy und dem Mut von Jennifer Lawrence als "Katniss" in "Die Tribute von Panem" - die ein Wunderkind ist und voller Optimismus und wissenschaftlicher Neugier durch das Leben geht. Das macht sie zur letzten "Auserwählten". Sie findet eine Brosche mit einem "T" (alle, die sich an Typographie erfreuen können, werden hier übrigens einen Glücksmoment haben). Sobald sie diese berührt, betritt sie eine Parallelwelt: "Tomorrowland". Auch "Frank", Clooney, kannte diese utopische Welt als Kind.

Schnell wird klar, dass "Frank" und "Casey" gemeinsam die Welt retten und sich trotz grundlegend verschiedener Charakter gegen den Bösewicht verbünden müssen. "Nix" wird gespielt von Hugh Laurie, den viele am besten als "Dr. House" kennen und eigentlich spielt er auch in "A World Beyond" wieder die sarkastische und misanthropische Intelligenzbestie, die in dem Abenteuer für so manch einen Lacher sorgt.

Große Fragen, große Antworten

Auf der Reise zum Showdown wird der Film nachdenklich. Wie gehen wir eigentlich mit unserem Planeten um? Reißen wir uns alle selbst ins Verderben? Und lohnt es sich, für eine bessere Welt zu kämpfen?

Dabei wird auch klar, warum sich George Clooney für die Rolle begeistern konnte. Seit Jahren ist der Schauspieler politisch engagiert, kommentiert gerne das Weltgeschehen und heiratete im vergangenen Jahr dann sogar eine Menschenrechtsanwältin.

"A World Beyond" findet eine lebensbejahende Antwort auf all diese Fragen. Der Streifen ist Science-Fiction, hat Roboter, gruselige überirdische Banditen, Zeitreisen und beeindruckende visuelle Effekte, aber vorallem eine Sache: Herz. Man fühlt sich erinnert an die ganz großen Filme aus der Kindheit, "Der Zauberer von Oz" etwa, "E.T. - Der Außerirdische" oder "Jumanji".
 

Brad Bird: "Star Wars" oder "A World Beyond"?

Um "A World Beyond" drehen zu können, sagte Brad Bird einen großen Gig ab. Eigentlich sollte nicht J.J Abrams, sondern Bird die Regie bei "Star Wars: Das Erwachen der Macht" führen, doch er entschied sich für "A World Beyond". Für ihn eine schwierige Entscheidung, aber da Clooney bereits involviert war, er das Script liebte und "Star Wars" mit oder ohne ihn gedreht werden würde, entschied er sich für dieses Projekt. Es war definitiv eine gute Entscheidung.

Hier gibt es den Trailer zu "A World Beyond":