Klitschkos Erfolgstrainer Fritz Sdunek ist tot

Der Box-Coach starb im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarkts

Fritz Sdunek ist im Alter von 67 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes gestorben. Über Jahre hinweg stand er den Klitschko-Brüdern als Trainer zur Seite.  Vitali Klitschko über den Tod seines Freundes: 

Er gehörte zu den bekanntesten Box-Coaches Deutschlands, trainierte jahrelang die Klitschko-Brüder. Heute, 22. Dezember, ist Fritz Sdunek im Alter von 67 Jahren aus dem Leben geschieden. Er starb an den Folgen eines Herzinfarktes. 

Er trainierte sie alle

Bei ihm gingen die ganz Großen in die Lehre: Fritz Sdunek war einer der profiliertesten Box-Trainer Deutschlands. Er verhalf den Klitschko-Brüdern, Dariusz Michalczewski, Manuel Charr oder Felix Sturm zu internationalem Erfolg. Am 22. Dezember ist der Coach in einem Krankenhaus an den Folgen einer Herzattacke gestorben. 

Klitschko-Brüder sind geschockt

"Ich bin total schockiert. Damit geht der Box-Welt eine große Persönlichkeit verloren", teilte Thomas Pütz, der Präsident des Bundes Deutscher Berufsboxer, am Nachmittag mit. Auch die Klitschko-Brüder trauern um ihren langjährigen Mentor und Freund. "Das ist ein Schock und ein großer Verlust", so Wladimir Klitschko, 38, im Interview mit der "Hamburger Morgenpost". "Vitali und ich haben Fritz unendlich viel zu verdanken - nicht nur sportlich, sondern vor allem auch menschlich."

 

"Unsere Gedanken gehen jetzt an seine Familie", so Wladimir Klitschko. Sein Bruder Vitali, 43, ergänzte: "Ich bin unendlich traurig. Fritz war nicht nur während meiner gesamten Profikarriere mein Trainer, er war auch ein ganz enger Freund mit einem großen Herzen. Ich habe mich noch letzte Woche mit ihm getroffen."

"Worte können den Schmerz nicht erklären"

Auf Twitter verleiht auch Profi-Boxer Felix Sturm, 35, seiner Trauer Ausdruck. Er postete ein Bild, das ihn beim gemeinsamen Training mit Sdunek zeigt, und schreibt dazu: "Worte können den Schmerz nicht erklären... Fritz, ich werde dich niemals vergessen." Wie Pütz ausführt, habe Sdunek den Infarkt vor einigen Tagen in seiner Wohnung auf Gran Canaria erlitten, er sei dann sofort in eine Klinik nach Hamburg transportiert worden sein.