Kurzfilm von Karl Lagerfeld: Kristen Stewart wird zu Coco Chanel

Der Modeschöpfer hat Regie geführt

Dass Kristen Stewart, 25, längst nicht mehr das kleine Mädchen aus den "Twilight"-Filmen ist, sollte wohl jedem klar sein. Die Schauspielerin hat mittlerweile in vielen Projekten bewiesen, welch unterschiedliche Facetten in ihr stecken. Zuletzt gab sie die Freundin eines Kiffers im Action-Film "American Ultra", welcher im Oktober bei uns in die Kinos kommt. Ihr neuester Coup: ein Kurzfilm von Modeschöpfer Karl Lagerfeld, 81. Darin verkörpert sie die Chanel-Gründerin Gabrielle "Coco" Chanel.  

Ein Film über Coco Chanel

Kristen Stewart ist bei Chanel definitiv kein unbekanntes Gesicht. Während die 25-Jährige bereits in mehreren Chanel-Kampagnen zu sehen war, steht sie nun für einen Kurzfilm wieder vor der Linse. Damit tritt sie in die Fußstapfen von Keira Knightley und Geraldine Chaplin, die bereits von dem Modedesigner für einen früheren Streifen ausgewählt wurden. 

Das Tolle an dem neuen Chanel-Film: Kreativdirektor Karl Lagerfeld hat höchstpersönlich Regie geführt. Gegenüber "Women's Wear Daily" erzählte er: 

Es gibt so viele Filme über Chanel, wieso kann ich also keinen machen?

Recht hat er! Schließlich kennt der Designer das Modeimperium wahrscheinlich besser als seine eigene Westentasche. Da hat er es sich natürlich auch nicht nehmen lassen, die Kostüme für den Dreh selbst zu designen.  

Der Film wird einen Einblick hinter die Kulissen eines fiktionalen Biopic-Drehs über Coco Chanel geben - und dabei wird die eine oder andere Starallüre der Gründerin des Chanel-Konzerns offenbart. Gezeigt wird das neue Werk bei der nächsten Métiers d’Arts Show des Luxuslabels in Rom.  

Die perfekte Besetzung

Für Karl Lagerfeld war Kristen die absolut perfekte Wahl für die Rolle der jungen Coco Chanel. Wie der Modeschöpfer weiter im Interview mit "Women's Wear Daily" verriet, habe Kristen ihre neue Rolle sehr genossen.  

Sie hat sehr, sehr gemein gespielt. Man sieht sie nur bei Testaufnahmen und sie beschwert sich über alles. Sie ist gemein zum Regisseur und gemein zum Produzenten

, erinnert sich der 81-Jährige an die Dreharbeiten in Paris zurück. Na, wenn das nicht vielversprechend klingt!