Ein Ausflug in die Welt der Missgeschicke

Mit Smartphone und bedingt durch das Smartphone

Die Freude war groß, wenn der Weihnachtsmann oder das Christkind ein neues Handy mit Vertrag im Bundle im Geschenkesack hatte. Angesagte Geräte wie das Apple iPhone 7 oder 8, das Samsung Galaxy S7 oder S8 oder Geräte des Herstellers Huawei gibt es auf diesem Wege nämlich zu einem erschwinglichen, in der Regel sogar einstelligen Preis. Und auch die Vertragskonditionen können sich sehen lassen: Allnet Flat, 1,5 bis 3,5 GB LTE Datenvolumen und Smartphones mit bis zu 256 GB Speicher gibt es im Weihnachtsbundle und darüber hinaus. Was ebenfalls über den Heiligen Abend hinaus reichen sollte ist die Freude. Gut, wenn diese Missgeschicke nicht mit dem neuen Handy passieren.

1. Das Smartphone erleidet Schiffbruch

Zugegeben, es ist ein Risiko, das das Smartphone eher selten im kalten Winter, sondern häufiger im Sommer ereilt, ärgerlich ist es dennoch: Das Smartphone rutscht aus dem Sommerkleid oder der knappen Short, plumpst in den See oder den Pool und hat einen gehörigen Wasserschaden. In den Müll muss das Smartphone dann übrigens noch nicht sofort. Mit etwas Geduld und den richtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen kann es sogar wiederbelebt werden.

Zunächst muss der Akku aus dem Gerät. Sonst besteht die Gefahr eines Kurzschlusses. Dann muss das Wasser aus dem Gerät. Schütteln kann helfen. Luft trocknen (nicht unter direkter Sonneneinstrahlung) hilft ebenfalls. Auch hat sich dieser wahre Geheimtipp mittlerweile etabliert: Das Smartphone wird auf Reis gebettet. Das Korn entzieht Feuchtigkeit.

Nach ein paar Tagen kann das Wasser-Handy angeschaltet werden. Funktioniert es, ist das Glück. Reagiert das Gerät nicht, kann es hilfreich sein, das Smartphone komplett zu zerlegen – und die Elektronik im Inneren zu reinigen. Häufig sind die Leiterbahnen nur beschlagen. Hilft alles nichts, heißt es: Abschied nehmen. Dann ist das Gerät endgültig reif für den Schrott.  

2. Das Sonnenbad ufert buchstäblich aus

Eins vorweg: Ein Smartphone hat – ebenso wenig wie andere technische Geräte – nichts in der Sonne zu suchen. Bleibt das Gerät doch zu lange der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt – wie etwa Daniela Katzenberger bei ihrer neusten Beauty-Panne – kann das das Gerät zerstören. 20 Grad Celsius ist die Lieblingstemperatur eines Handys. Darüber wird es durchaus gefährlich für die empfindliche Elektronik. Ein Beispiel: Die Batterie altert bei 30 Grad im Schnitt doppelt so schnell wie bei der Präferenztemperatur von 20 Grad Celsius. Wer das Smartphone mit an den Strand nimmt, sollte es zumindest im Schatten aufbewahren. Auch ein mäßiger Gebrauch des Geräts hilft dabei, es nicht zu überhitzen.

Das Smartphone im Sommer im Auto zu lassen, ist hingegen fast schon fahrlässig. Die Chance auf Elektroschrott ist dabei recht hoch, denn bei 60 oder gar 70 Grad Celsius kann sich das Display buchstäblich verflüssigen.

Abbildung 2: pixabay.com © sasint (Creative Commons CC0)

Wer auch am Strand nicht auf das Smartphone verzichten möchte, setzt das Gerät höchsten Temperaturen aus.

3. Scherben bringen Glück. Handy-Displays eher nicht

Es ist wie das Butterbrot, das einem aus der Hand rutscht und natürlich auf der Butterseite landet. So ähnlich verhält es sich auch mit dem Smartphone, das – wenn es schon aus der Hand oder der Tasche rutscht – meist so unschön auf dem Display landet, das dieser in unzählig viele Einzelteile zersplittert. Um eben diesen Unfall zu verhindern, gibt es mittlerweile eine Reihe an Möglichkeiten. Handyhüllen, die das Gerät umgeben wie eine zweite Haut, sind längst in allen Größen, Farben und Formen verfügbar. Auch gibt es mittlerweile neue Methoden, wie einen flüssigen Displayschutz, der aus der Show „Die Höhle der Löwen“ bekannt ist.

4. Beim Handwerken muss das Smartphone gut verstaut sein

Möglichkeiten das Gerät vor Missgeschicken wie diesen zu schützen, gibt es kaum. Eine Hülle, die das Gerät auch vor Wasser schützen soll (vgl. Missgeschick Nummer 1), kann auch das Farb-Desaster abwehren. Gegen Bruchschäden hilft indes auch ein Displayschutz nicht mehr. Viel eher sollten sich Heimwerker für die aktive Zeit von ihrem Smartphone verabschieden, um nach getaner Arbeit wieder Freude am unversehrten Gerät zu haben.

 

Abbildung 3: pixabay.com © WerbeFabrik (Creative Commons CC0)

Pfiffige Applikationen wie etwa die Wasserwaage im Smartphone machen es Heimwerkern schwer, auf das Smartphone zu verzichten.

5. Smartphone-Nutzung steigert das Unfall-Risiko

Die Computerwoche hat die Top 25 der Smartphone-Unfälle veröffentlicht und dabei lässt sich auf schockierende Weise feststellen, wie unachtsam der Smartphone-User wird. Das Marschieren in eine frisch betonierte Oberfläche, ein fliegendes Smartphone, das eine 57-Jährige verletzt, ein erschrockener Kater, der seinem Frauchen beim Klingeln des Smartphones in den Finger beißt und ein In-Ear-Kopfhörer, der abgebrochen im Ohr des Besitzers steckt, sind nur einige der schauerlichen Storys.

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