Mit BodyChange Intermittent Fasting in nur drei Wochen zum Beachbody!

OK! testet für euch das 21-Tage-Sprint-Programm

Kannst du ganz kurz vor dem Urlaub noch die ersehnte Bikinifigur erreichen? Der neue 21-Tage-Sprint Intermittent Fasting von BodyChange verspricht genau das! Aber bringt das Ernährungskonzept wirklich die letzten lästigen Fettpölsterchen zum Schmelzen? Wir testen für euch das Programm!

OK! Test: Intermittent Fasting von BodyChange

Auch ich habe mir zum Jahreswechsel 2017 vorgenommen abzunehmen - das hat bisher so semi-optimal geklappt. So richtig in Angriff genommen habe ich meinen Plan erst Mitte Mai, mit einer Ernährungsumstellung und drei Mal Sport (Fitness) pro Woche. Bisher hat sich allerdings auf der Waage noch nicht allzu viel getan. Umso interessierter war ich an dem neuen BodyChange-Programm Intermittent Fasting, das verspricht, den Stoffwechsel in nur drei Wochen auf Hochtouren anzukurbeln. Damit geht das Abnehmen dann scheinbar ganz von selbst.

Aber nicht nur die Gewichtsreduktion steht bei dem Konzept im Vordergrund, dem Intermittent Fasting werden auch eine Reihe gesundheitsfördernder Wirkungen zugesprochen. Laut zahlreicher Studien sind positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, den Blutdruck, den Cholesterinspiegel und das Nervensystem zu erwarten. Positiv wird ebenfalls angemerkt, dass beim intermittierenden Fasten der Fettabbau gefördert wird, jedoch kein Muskelabbau stattfindet. Insgesamt sollen sich Teilnehmer jünger, frischer und aktiver fühlen.

Und das alles in nur drei Wochen? Klingt fast zu gut, um wahr zu sein! Ob das Programm hält, was es verspricht, werde ich in einem Selbsttest herausfinden.

Das Prinzip von BodyChange Intermittent Fasting

Was mich ebenfalls überzeugt hat: Das Intermittent Fasting ist relativ easy zu verstehen und umzusetzen. Man muss sich nur an ein paar einfache Regeln halten:

1. 9/15-Formel

Der Begriff Intermittent Fasting bedeutet so viel wie unterbrochenes/pausierendes Fasten. Es gibt täglich ein genau festgelegtes Zeitfenster, in dem man isst.

09 Stunden: Essensphase 12 Uhr bis 21 Uhr

15 Stunden: Fastenphase 21 Uhr bis 12 Uhr

2. Kein Zucker und kein Weizen für 21 Tage

Um noch effektiver das Körperfett zum Schmelzen zu bringen, solltest du während des Programms zwei Lebensmittelgruppen weglassen: Zucker und Weizen. Du kannst also in der Essenphase essen, was du möchtest, solange du Zuckersachen und Weizenprodukte weglässt.

3. LoadTag

Und damit der Spaß nicht zu kurz kommt, gibt es einmal in der Woche einen LoadTag. Da gibt es kein Fasten, nur genießen. Dies ist der Tag an dem du alle Leckereien genießen kannst. Wirklich alles und auch ein Frühstück. Das hilft, den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Du isst also sechs Tage die Woche nach der BodyChange Intermittent-Fasting-Methode und einen Tag wie du möchtest.

Konkret sieht der von BodyChange vorgegebene Plan so aus:

Ebenfalls wichtig: Viel trinken!

Um die Kilos noch schneller zum Schmelzen zu bringen, habe ich mich dazu entschieden, an den sechs Fasten-Tagen allgemein auf Kohlenhydrate zu verzichten. Außerdem gehe ich wie bisher auch drei Mal wöchentlich für anderthalb Stunden zum Fitness.

Der Test beginnt: Bilanz der ersten drei Tage

Ich starte am Mittwoch, 26. Juli, mit einem Gewicht von 64 Kilo bei einer Größe von 1,63 Meter. Das ergibt einen BMI von 24,1, laut dem ich (trotz Konfektionsgröße 38) offenbar leicht übergewichtig bin. Aber gut, davon lasse ich mich jetzt mal NICHT beeindrucken...

Am Anfang des Programms steht erstmals das Wiegen und Vermessen von Hüfte, Taille und der Oberschenkel. Dann setzt man sich ein Ziel: Wie viel möchte ich in den nächsten drei Wochen abnehmen? Ich strebe fünf Kilo an; denke, das ist realistisch und machbar.

Besonders gut finde ich, dass man über die Website von BodyChange in seinem persönlichen Account Tag für Tag mit Motivationsvideos und neuen Rezepten beim Abnehmen unterstützt wird. Irgendwie freue ich mich da jeden Tag drauf und bin gespannt, was es für neue Tipps gibt.

An Tag 1 gehe ich mit gemischten Gefühlen an das Experiment heran. Auf der einen Seite erhoffe ich mir viel durch das Intermittent Fasting, auf der anderen Seite bin ich skeptisch, ob es wirklich funktionieren wird. Natürlich ist die Vorraussetzung für einen Erfolg, dass man das Programm auch strikt durchzieht. Mir persönlich fällt es überhaupt nicht schwer, vormittags nicht zu essen, ein Kaffee reicht mir völlig aus. Was ich aber sehr schnell feststellen muss ist, dass es gar nicht so einfach ist Zucker zu vermeiden. Und dabei spreche ich nicht nur davon, dass man ständig nein zu süßen Naschereien sagen muss, sondern dass sich tatsächlich in vielen Produkten versteckte Zuckerfallen befinden! Das geht schon los beim Thema Milch. Ich bin schon seit einigen Monaten auf Soja- und Hafermilch umgestiegen, weil ich Kuhmilch nicht gut vertrage. Die beiden fallen beim Intermittent Fasting allerdings durch, weil sie laut BodyChange die Gewichtsreduzierung nicht fördern. Und jetzt? Schwarzen Kaffee trinken? Leider kann ich mich dazu wirklich nicht überwinden. Zum Glück darf ich meinen Kaffee mit Kokos- oder Mandelmilch (ungesüßt) und Zimt aufpimpen - immerhin. Worauf ich aber eigentlich hinausmöchte ist: Als ich vor dem Milch-Regal stehe muss ich feststellen, dass sich sogar in MILCH versteckter Zucker befindet. In der Kokosmilch, die ich eigentlich kaufen wollte. Ganze 5 Gramm. Also greife ich zur ungesüßten Mandelmilch und habe bereits schnell meine erste Lektion gelernt: Ab jetzt heißt es immer die Nährstoffwerte checken, denn Zucker und Weizen sind in den nächsten 21 Tagen nicht drin.

Ingesamt kann ich nach den ersten drei Tagen sagen, dass es mir grundsätzlich besser geht als erwartet. Ein Hungergefühl oder Heißhungerattacken hatte ich bisher nicht, mit der 15-stündigen Fastenphase komme ich gut zurecht. Ich koche abends für den nächsten Mittag direkt mit und habe so auch im Büro etwas "anständiges" zu essen. Allerdings muss ich sagen, dass man schon gut organisiert sein muss mit einem Vollzeit-Job, um immer vor 21 Uhr zu essen. Wenn nach der Arbeit mal noch Sport dazu kommt, kann es stressig werden. Bisher hab ich es aber immer (wenn auch knapp) geschafft.

Am zweiten Tag hatte ich vormittags leichte Kreislaufprobleme, das hat sich aber mittlerweile auch wieder gelegt. Ich denke, wenn die erste Woche erstmal geschafft ist, wird es sicherlich auch einfacher werden, für mich und meinen Körper.

Am kommenden Mittwoch (2. August) werde ich mich mit einem Fazit nach der ersten Woche zurückmelden. Dann werde ich auch berichten, wie viel ich in der ersten Woche abgenommen hab (hoffen wir mal, da hat sich was auf der Waage getan!).

Falls du Interesse am Intermittent Fasting von BodyChange hast, gibt es hier weitere Infos:

www.bodychange.de