Schlank & sexy mit Yoga

Abnehmen ohne Kalorien zu zählen – so geht's!

Yoga ist doch nur etwas für Veganer? Von wegen! Vorurteile gibt es viele – deswegen beantwortet unsere Expertin Anna Trökes die wichtigsten Fragen …

1. Woher kommt Yoga?

Yoga stammt aus Indien und ist dort seit gut 3.000 Jahren überliefert. Seitdem hat sich das traditionelle Yoga-Wissen mit modernen Erkenntnissen aus Sport und Medizin und vielem anderen vermischt, sodass es heute eine Vielzahl an unterschiedlichen Yoga-Stilen gibt.

2. Hat Yoga etwas mit Esoterik zu tun?

Nicht unbedingt. Es versteht sich als ein Weg der Selbsterforschung und der Geistesschulung. Viele Yoga-Neulinge sind erst einmal irritiert davon, dass in manchen Yoga-Stunden Mantren gesungen werden. Es wird aber niemand gezwungen, mitzusingen oder plötzlich hochspirituell zu werden.

3. Für wen ist Yoga geeignet?

Pattabhi Jois, ein großer Meister des modernen Yoga, sagte dazu immer sehr treffend: „Jeder Mensch kann Yoga machen – solange er atmen kann!“ Man braucht also nicht besonders jung, beweglich und kraftvoll sein, um Yoga üben zu können, da für jeden Menschen geeignete Methoden vorhanden sind.

4. Was muss ich als Anfänger beachten?

Sich wirklich auf den Yogaweg zu begeben heißt immer, alte ungünstige Gewohnheiten in neue, heilsamere Gewohnheiten zu verwandeln. Wandel braucht stets Bemühen, ein wahres interesse an der Notwendigkeit des Wandels und viel Geduld! Das Wichtigste ist, dass du einen Yoga-Lehrer findest, bei dem du dich wohlfühlst.

5. Was, wenn ich überhaupt nicht gelenkig bin?

Kein Problem. Die Körperübungen dienen den Menschen – und nicht der Mensch irgendwelchen Formen, die der Yoga-Lehrer vorgibt. Dazu kommt: Yoga verbessert die Beweglichkeit auf sanfte und nachhaltige Art.

6. Dürfen auch Schwangere Yoga machen?

Yoga ist sogar besonders gut geeignet für Schwangere und wird von vielen Hebammen wärmstens empfohlen, da es nicht nur helfen kann typische Beschwerden wie Übelkeit, Krampfadern und Kreislaufprobleme zu lindern, sondern es entspannt auch die Mutter und das Kind im Bauch. Tabu sind allerdings allzu anstrengende Übungen.

7. Wie hoch ist die Verletzungsgefahr?

Wie bei allen Sportarten kann man sich auch beim Yoga verletzen. Im Vergleich zu Tennis & Co. ist Yoga allerdings ziemlich harmlos. Zudem hat Yoga den großen Vorteil, dass die Wahrnehmung des Körpers und das Achten auf die eigenen grenzen ein integraler Bestandteil des Yoga-Unterrichts sind. Grundsätzlich gilt: Wärm dich gut auf, vergleiche dich nicht mit anderen und achte auf deine Grenzen.

8. Kann ich mit Yoga abnehmen?

Wer regelmäßig dynamische Yoga-stunden besucht, kann natürlich abnehmen. Yoga hat allerdings den Vorteil, dass das Körpergefühl und so die Beziehung zum eigenen Körper verbessert wird, was oft dazu führt, dass achtsamer mit dessen Bedürfnissen umgegangen wird – das kann sich positiv auf das Gewicht auswirken, lenkt aber vor allem den Fokus weg von ungesunden Vorstellungen darüber, wie man aussehen sollte.

9. Muss ich dafür auch meine Ernährung umstellen?

Grundsätzlich muss, wer Yoga macht, nicht Vegetarier oder gar Veganer sein oder nur mehr gesunde Bio-Produkte essen. Da Yoga aber das Verhältnis zum eigenen Körper verbessert, kann es sein, dass auch das Essverhalten sich verbessert – was beim Abnehmen helfen kann.

10. Mit welchem Yoga nimmt man am effektivsten ab?

Alle dynamischen Yoga-Stile – also Ashtanga-, Power-, Vinyasa-Flow- und Jivamukti-Yoga – sind bei regelmäßigem Üben gut dafür geeignet, schnell körperliche Veränderungen zu spüren und zu sehen.

11. Wie oft sollte man Yoga machen?

Grundsätzlich wirkt Yoga am besten, wenn man es regelmäßig macht. Wer täglich 15 Minuten übt, wird mehr positive Effekte spüren als jemand, der alle zwei Wochen zwei stunden übt.

12. Gibt es Übungen für den Alltag?

Davon gibt es so viele, dass man sie unmöglich aufführen kann. Bei Stress wirkt aber Folgendes Wunder: entspannttief ein- und ausatmen – das wirkt beruhigend und entgiftend und lässt einen wieder klarer sehen.

13. Wie kann ich durch Yoga Stress abbauen?

Jede Art Yoga baut Stress sehr effektiv ab. Die Kombination aus körperlichen Übungen (Asanas), entspannungsübungen, einer bewussten Atmung, meditativen Elementen und fokussierter Konzentration greift Stress an seiner Wurzel an und ist deshalb eine Art Superwaffe sowohl gegen chronischen wie auch akuten Stress.

14. Wie verändert sich mein Körper durch Yoga?

Wer regelmäßig Yoga übt, wird verschiedene Veränderungen bemerken: Durch die dehnenden und kräftigenden Übungen wird Muskelmasse aufgebaut und die Haltung verbessert sich, wer sonst eher blass und aufgequollen aussieht, wird durch die entgiftende und sto wechselanregende Wirkung von Yoga rosiger und straffer wirken. Außerdem werden die Bewegungen flüssiger, das ganze Körpergefühl wird positiver.

15. Kann Yoga Krankheiten heilen?

Ja, als begleitende Therapie bei Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Bluthochdruck oder Verdauungsbeschwerden. Es wirkt auch nachweislich bei leichten bis mittelschweren depressiven Verstimmungen.

16. Brauche ich einen Lehrer oder kann ich mir Yoga selbst beibringen?

Man sollte unbedingt einen Yoga-Anfängerkurs machen! So lernst du die Grundlagen, verstehst die Hintergründe und wirst in die Lage versetzt, selbstständig und selbstverantwortlich Yoga zu üben.

17. Worauf sollte ich bei der Suche nach einem Yoga-Lehrer achten?

Der Lehrer/die Lehrerin muss gut ausgebildet sein. Man sollte sich nicht scheuen, seinen Lehrer nach seiner Ausbildung zu fragen und sich auch ggf. seine Zertikate zeigen lassen. Übrigens: Schon von YogaEasy gehört? Falls du Yoga ganz unkompliziert in deinen Alltag integrieren möchtest, kannst du das Yoga-Onlinestudio eine Woche unverbindlich testen.

18. Wie wichtig sind Atemübungen?

Sehr wichtig. Sie sind das Herz der Yogapraxis, denn sie bieten einen direkten und genauen Zugang zum vegetativen Nervensystem und damit zu allen Regulationsvorgängen in Körper und Psyche.

19. Was hat Yoga mit Meditation zu tun?

Die Meditation ist das Herz des Yoga. Jede Yogastunde hat meditative Elemente – die einem Anfänger aber vielleicht gar nicht au allen: die achtsame Ausführung der Übungen, das bewusste Atmen, die fokussierte Konzentration, die in Yogastunden vorherrscht.

20. Welches Equipment brauche ich?

Eigentlich brauchst du für Yoga nur bequeme und gut sitzende Kleidung und einen rutschfesten Untergrund. Wer aber regelmäßig Yoga üben möchte, sollte sich eine gute Yogamatte leisten und eventuell noch ein bis zwei Yogablöcke aus Kork und einen Yoga-gurt aus Baumwolle kaufen.

Du bist noch unentschlossen? Wir nennen dir fünf gute Gründe, warum du noch heute mit Yoga anfangen solltest.

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