Abnehmen mit Proteinriegeln: Geht das wirklich?

Wir verraten dir, welcher Riegel wirklich für dich geeignet ist

Du hast Lust auf Süßigkeiten, aber willst eigentlich nicht so viel naschen oder befindest dich in einer Diät. Aber ganz auf Süßes verzichten? Dann lieber den Schokoriegel mit einem Proteinriegel ersetzen. So schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, denn du verzichtest nicht nur auf Zucker, sondern versorgst deinen Körper auch mit ausreichend Eiweiß. Zeit sparst du damit zwar, aber sind die Riegel wirklich eine gesündere Alternative und zum Abnehmen geeignet? Wir verraten es dir. 

Proteinriegel ist nicht gleich Proteinriegel. 

Das wichtigste zuerst: ein Proteinriegel ist nicht gleich Proteinriegel. Den handlichen Snack gibt es nicht nur in unzähligen Geschmacksrichtungen, von Vanille bis hin zu Schoko oder Nuss, sondern auch von unterschiedlichen Herstellern und mit unterschiedlichen Wirkungen. Das heißt bevor du das nächste Mal im Supermarkt, ohne große Überlegung, einfach den günstigsten oder bestaussehendsten Riegel kaufst, solltest du folgendes beachten: Nicht jeder Riegel ist für dich geeignet.

Welcher Proteinriegel passt zu mir?

So pauschal lässt sich die Frage leider nicht beantworten, da die Auswahl an unterschiedlichen Riegeln riesig ist. Welcher Riegel für dich der Richtige ist, hängt ganz davon ab, was du erreichen möchtest. Befindest du dich zurzeit in einer Diät und möchtest abnehmen? Oder geht es dir viel mehr darum Gewicht zuzulegen

 

 

Für den Fall, dass du abnehmen möchtest, sind Low Carb-Riegel die richtige Wahl. Diese Variante kennzeichnet sich dadurch aus, dass sie einen geringen Kohlenhydrat- und Zuckeranteil hat. Trotzdem solltest du zusätzlich auf die Inhaltsstoffe achten, denn generell gilt, dass der Riegel zu deinem angestrebten Kalorienbedarf sowie deiner Diätform passen muss. Ist dies der Fall, kannst du Proteinriegel guten Gewissens während deiner Diät essen. 

Der Kalorienbedarf - das wichtigste beim Abnehmen

Abnehmen tust du nur, wenn dein Körper sich im Kaloriendefizit befindet. Dafür musst du mehr Kalorien verbrennen, als du zu dir nimmst. Je nach Riegel kann die Kalorienanzahl von ca. 120 kcal bis hin zu 340 kcal variieren. Solange du dich trotz des Riegels noch im Kaloriendefizit befindest, gibt es keine Bedenken. Wie viele Kalorien du benötigst, kannst du grob mit Hilfe von Kalorienrechnern ermitteln. Außerdem gibt es zahlreiche Apps, mit denen du deine Lebensmittel tracken kannst. Dabei trägst du alles was du am Tag isst in der jeweiligen App ein, die dir daraufhin deine Kalorienanzahl errechnet. 

Auch Proteine sind wichtig

Während einer Diät solltest du darauf achten genügend Proteine zu dir zu nehmen. Denn dein Körper baut bei einer Diät nicht nur Fett, sondern auch Muskeln ab, die wiederum stark daran mitwirken, dass dein Körper Fett verbrennt. Neben Sport ist also auch Eiweiß wichtig, um sicherzustellen, dass deine Muskeln erhalten bleiben und dafür sorgen, dass deine Fettverbrennung auf Hochtouren läuft. Am Ende verbrennst du nämlich um so mehr Energie, je größer deine Muskelmasse ist. So schmelzen die Kilos förmlich im Schlaf.

Proteinriegel - ein eiweißreicher Snack

Ein Proteinriegel ist als Snack gedacht und ersetzt keine Mahlzeit. Wenn du zwischendurch zum Riegel greifst, um das kleine Hungergefühl zu besänftigen, ist das in Ordnung. Allerdings solltest du den Eiweißriegel nicht als einzelne Mahlzeit betrachten, da dir sonst wichtige Ballaststoffe und Kohlenhydrate fehlen, die entscheidend bei einer Diät sind. Nur mit einer ausgewogenen Ernährung kannst du dein Gewicht erfolgreich reduzieren.  

Proteinriegel DIY

Alternativ zu gekauften Proteinriegeln kannst du dir deinen Riegel auch einfach selber machen. So kannst du nicht nur sicher gehen, dass du einen gesunden Snack hast, sondern weißt auch, was tatsächlich drin ist. Außerdem sind die Riegel im Handumdrehen gemacht, liefern dir viel Eiweiß und gute Fette. 

Was du dafür brauchst: 

  • 200 g Nüsse (z.B. je 40 g Sesam, Kürbis- und Sonnenblumenkerne, 30 g Mandeln und 50 g Leinsamen)
  • 25 g Kokosraspeln
  • 60 ml Kokosöl
  • 60 g weißes Mandelmus
  • 1 Teelöffel Vanillepulver
  • Eine Prise Salz
  • 120 g Proteinpulver
  • 60 g Mandelmehl
  • 2 Eier 
  • 50 g Trockenfrüchte (z.B. Rosinen, Cranberries oder Goji-Beeren)

Zubereitung: 

Während du deinen Ofen auf 160 Grad vorheizt, werden zunächst die Nüsse und Kokosraspeln in einer Pfanne ohne Fett goldbraun angeröstet. Anschließend wird der Nuss-Kokosraspel-Mix solange gemahlen, bis eine Paniermehl-Konsistenz entsteht. Das Kokosöl und Mandelmus werden in einem kleinen Topf erhitzt. Sobald du eine glatte Masse hast, kannst du das Vanillepulver, das Salz, die gemahlenen Nüsse, das Proteinpulver und das Mandelmehl hinzugeben und alles gut verrühren. Die Eier werden aufgeschlagen und mit den Trockenfrüchten und den restlichen Zutaten verknetet. Die Masse presst du in eine flache Form (20 x 20 cm) und lässt sie für 10 Minuten garen. Sobald deine Riegelmasse abgekühlt ist, kannst du sie in 12 Stücke zerschneiden und in einer Brotdose aufbewahren. Viel Spaß beim ausprobieren. 

 

 

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