Alessandra Meyer-Wölden: "Glutenfreie Ernährung ist keine Trend-Diät"

Die 32-Jährige im OK!-Interview

Alessandra Meyer-Wölden, 32, lebt nach der Trennung von Oliver Pocher, 37, glücklich mit ihren drei Kids und neuem Mann in Miami. Die Schmuckdesignerin ist Botschafterin für glutenfreie Ernährung von "Dr. Schär", da eines ihrer Kinder von der Intoleranz Zöliakie betroffen ist. Wir haben mit ihr über glutenbewusste Ernährung, den Instagram-Vergleich mit Lilly Becker und ihre nächsten Karriereschritte gesprochen.

Glutenbewusste Ernährung im Urlaub
Ich musste nicht mit den "Schär"-Produkten durch Europa reisen, man bekommt sie in fast jedem Land. Ich war schon etwas nervös, aber selbst in Griechenland war es kein Problem, die Produkte gibt es dort in Reformhäusern zu kaufen. Das europäische Ausland ist da deutlich weiter als Deutschland. Auch bei mir zu Hause in den USA ist es viel einfacher, da gibt es einen Teil der Bevölkerung, der sich extrem mit Essen auseinandersetzt und es gehört dazu, sich glutenfrei zu ernähren, deswegen wird in vielen Geschäften eine große Auswahl der glutenfreien Produkte angeboten.

"Wir ernähren uns als Familie glutenfrei"

Warum ihr das Thema so wichtig ist
Gerade wenn ein Kind an Zöliakie leidet, soll es sich nicht krank fühlen und nicht anders als die anderen. Weil ein Familienmitglied von mir betroffen ist, ernähren wir uns als Familie glutenfrei, alle. Es ist wichtig, einem Kind das Gefühl zu geben, dass es trotz der Unverträglichkeit genau so sein kann wie die anderen. Im Urlaub war ich jetzt auch überrascht, wie viele Restaurants mittlerweile eine glutenfreie Speisekarte bieten. Das war auch die Idee hinter der Zusammenarbeit mit "Schär" für den glutenfreien Monat in München und Hamburg, zu zeigen, dass Betroffene mit Nicht-Betroffenen auch gemeinsam glutenfrei genießen können.

"Glutenfreie Ernährung ist keine Trend-Diät"

Ob sie auch mal sündigt
Wenn ich beruflich unterwegs bin und gerade viel auf Veranstaltungen, ist es mit der glutenfreien Kost deutlich schwieriger umzusetzen - ich kann zum Glück auf einem Event mal etwas Glutenhaltiges essen. Für jemanden, der von Zöliakie betroffen ist, ist das ein echtes Problem. Generell ernähre ich mich bewusst und trinke keinen Alkohol. Ich komme ja aus dem Leistungssport - Gesundheit, das ist für mich eine Lebenseinstellung. Deswegen möchte ich auch betonen, dass glutenfreie Ernährung auf keinen Fall eine Trend-Diät ist, sondern es um Gesundheit geht.

Ihr Umgang mit sozialen Netzwerken
Ich war da lange nicht aktiv, in letzter Zeit aber mehr. Mir macht das Spaß, für mich ist es ein mächtiges Werkzeug, es ist die Zukunft. Auch wenn man sich privat kennt und keine Zeit für SMS hat, ist das eine super Möglichkeit, sich auf dem Laufenden zu halten und zu sehen, was Leute machen, die einem wichtig sind.

"Lilly und ich sind superentspannt miteinander"

Instagram-Vergleich mit Lilly Becker
Ich finde es natürlich extrem weit hergeholt, aber es ist fast witzig, man lacht darüber. Das Ganze ist so lange her, vor allem nachdem ich Lilly jetzt auf einem Event kennengelernt habe, wir sind superentspannt miteinander. Es ist doch ein Kompliment, wenn man mit so einer gutausseheneden Frau verglichen wird. Ich sehe das mit einem Augenzwinkern.

"Eine Kochsendung kann ich mir vorstellen"

Ihre nächsten Karriere-Schritte
Beruflich bleibt Deutschland meine Heimat. Ich habe die Möglichkeit, mir auszusuchen, was mir Spaß macht. Es ist wirklich ein Luxus, sich die Dinge aussuchen zu können, nicht darauf angewiesen zu sein, nicht alles machen zu müssen. Alles, was mit Kindern zu tun hat, macht mir unheimlich Spaß, wie damals bei „My Name is“. Auch eine Kochsendung kann ich mir gut vorstellen oder in einem Lifestyleformat mitzuwirken - was eben zu mir und meinen Interessen passt.