CBD-Öl: Entspannung pur

Was Cannabidiol in Deinem Alltag bewirkt (und warum es keinen Rausch auslöst)

07.10.2020 12:05 Uhr

CBD wird von vielen Menschen direkt mit dem Rauschmittel Cannabis in Verbindung gebracht. Der Nutzhanf und das Rauschmittel haben aber bis auf ihren Ursprung aus der gleichen Pflanze nicht viel gemeinsam. Sie nutzen andere Wirkstoffe der Pflanze und entsprechend anders ist ihre Wirkung auf den Menschen.

Hanf jahrelang entscheidend in vielen Produktionsbereichen

Hanf ist eine der ältesten Kulturpflanzen. Die WHO hat 2017 geäußert, dass Cannabidiol wirksam und sicher ist. Sechs Jahrtausende lang war Hanf eine entscheidende Quelle für die Medizin, Nahrungsmittel und Fasern. Angebaut beinahe überall in Europa und Asien spielte es als Rohstoff eine große Rolle in der Produktion von: 

  • Bekleidung
  • Papier
  • Seilen
  • Segeltuch
  • Ölprodukten

Zwischen dem 18. und bis zum 20. Jahrhundert wurde Hanf langsam, aber sicher verdrängt. Als die Baumwollspinnerei durch Mechanik leichter wurde, löste Baumwolle Hanf als vorrangiger Rohstoff für Kleidung ab. Zugleich nahm die Segelschifffahrt ab, was den Absatz auf diesem Markt senkte. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Zellstoff aus Holz für die Papierindustrie interessant und die Rolle von Hanf sank auch in diesem Bereich. Die Eroberung der synthetischen Fasern im 20. Jahrhundert verdrängte Hanf endgültig. Durch den Konsum von Marihuana geriet Hanf in Verruf und es kam schließlich zu einem vollständigen Anbauverbot. Hierbei wurde nicht zwischen Nutz- und Drogenhanf unterschieden. 

 

Unterschiede zwischen Nutz- und Drogenhanf

In der weiblichen Cannabispflanze sind Cannabinoide enthalten. Die bekanntesten Wirkstoffe sind: 

  • CBD
  • THC

Das THC macht high und kann zu einer Abhängigkeit führen. Das CBD hat hingegen keine berauschende Wirkung. Die sogenannten Marihuana-Landwirte züchten ihre Pflanzen dahin, dass sie besonders viel THC enthalten. Der Nutzhanf bleibt hingegen unverändert. Er hat einen maximalen Gehalt von 0,2 Prozent THC in Europa. Aus dem Nutzhanf ließe sich kein wirkungsvolles Marihuana gewinnen. 

 

Seriöser Anbieter bei CBD Produkten entscheidend

Wenn Du CBD Öl kaufen möchtest, achte auf einen seriösen Anbieter. Einen seriösen Anbieter erkennst Du an: 

  • viele Informationen rund um das Produkt (beispielsweise Trägeröl)
  • Angabe zur genauen Herkunft des Öls

Menschen mit Allergien sollten auf das Trägeröl achten. Da manches Mal beispielsweise Walnuss- oder Erdnussöl eingesetzt wird, ist ein Blick oder eine Nachfrage beim Anbieter sinnvoll. Ein seriöser Anbieter bietet Dir einen guten Kundenservice.

 

Was bewirkt Cannabidiol?

Wir Menschen haben ein eigenes Cannabidiod-System in unserem Körper und stellen sogenannte Endocannabidiode her. Viele unserer entsprechend ausgerichteten Rezeptoren sitzen in unserem Gehirn. Dort regulieren sie die Weiterleitung unterschiedlicher Reize und koordinieren die Muskeln. Da die Cannabinoide sich von den Endocannabidioden nicht groß unterscheiden, akzeptiert der Körper sie ohne Probleme. Daher kommt es bei CBD in der Schmerztherapie auch nicht nur Nebenerscheinungen, wie bei anderen Schmerzmedikamenten. 

 

Wie nutzt Du CBD?

Ob es mangelnde Entspannung ist, chronische Schmerzen oder eine allgemeine Schlappheit – CBD Öl hilft Dir bei vielen Beschwerden. CBD ÖL:

  • mindert die Erregbarkeit der Nerven
  • reduziert Schmerzen
  • blockiert das Ausschütten von Neurotransmittern
  • weitet die Blutgefäße

Statt wie William und Kate auf ein Glas Wein zur Entspannung am Abend zurückzugreifen, probierst Du CBD Öl aus. Es hat keine Nebenwirkungen, aber viele positive Nebeneffekte. So hilft eine regelmäßige Einnahme nicht nur bei Schlafstörungen, sondern auch bei depressiven Verstimmungen, verbessert Migräne, lindert chronische Schmerzen und hilft Dir nebenbei zu einem ebenmäßigen Hautbild. Warum es bei so vielem hilft? Weil es viele für uns gesunde Inhaltsstoffe enthält.

Hinweis: Depressionen und depressive Verstimmungen können jeden treffen – auch Stars wie beispielsweise Mandy Capristo

 

Was sind die Inhaltsstoffe von CBD-Öl?

CBC: 

  • schmerzlindernde und entzündungshemmend
  • Zellwachstum

CBDA:

  • wirkt Übelkeit und Erbrechen entgegen

CBG:

  • hat eine antibakterielle Wirkung

CBN:

  • lindert Angstgefühle

CBD Öl enthält außerdem Vitamin E, Vitamin B1 und B2 und die folgenden Mineralstoffe und Spurenelemente:

  • Eisen – wichtig für den Sauerstofftransport im Blut 
  • Kupfer - stärkt das Immunsystem, hilft bei der Bildung von roten Blutkörperchen, hemmt Entzündungen, fördert den Aufbau von Haaren, Knochen und Haut und unterstützt die Schilddrüsenfunktion
  • Mangan – ist gut für ein starkes Bindegewebe
  • Magnesium - unterstützt das Immunsystem, reguliert den Blutdruck und hilft bei Migräne und Stimmungsschwankungen
  • Kalzium - wichtiger Baustoff für Knochen, Knorpel und Zähne und dient der Zellverbesserung
  • Kupfer - stärkt das Immunsystem, wirkt entzündungshemmend, unterstützt die Schilddrüse und die Bildung von roten Blutkörperchen
  • Kalium - unterstützt den Wasserhaushalt, senkt den Blutdruck, verbessert Herz- und Muskelfunktion und das Nervensystem
  • Natrium - unterstützt Nerven und Muskeln sowie den Wasserhaushalt
  • Phosphor – dient dem Aufbau von Zellen und der Verbesserung von Zähnen und Knochen
  • Zink - verbessert den Stoffwechsel und das Immunsystem und fördert die Regeneration 

 

Gute Fette für Dich

CBD ÖL hat als einziges Pflanzenöl das perfekte Verhältnis von 1:3 von Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren. Die beiden sind die essentiellen Fettsäuren, die Dein Körper nicht herstellen kann. Sie sind wichtig für die Zellerneuerung, hemmen Entzündungen und wirken positiv auf den Blutdruck. Weitere Zusätze wie Carotinoide oder Chlorophyll wirken positiv auf die Zellen, entgiften den Körper, hemmen Entzündungen und stärken das Immunsystem.

Wie wendest Du CBD Öl richtig an?

 


CBD Öl lässt sich problemlos mit einem Getränk Deiner Wahl mischen. (pixabay.com © Erin Hinterland)

 

CBD Öl lässt sich als Medizin und als Nahrungsergänzungsmittel nutzen. Die Dosis richtet sich nach dem Einsatzgebiet und der Person. Eine erwachsene Person mit einem gesunden Körpergewicht darf täglich rund 50mg CBD zu sich nehmen. Am besten mit einer kleinen Dosis beginnen und nach Bedarf steigern. 

Achtung: Wer regelmäßig Alkohol trinkt oder Beruhigungsmittel nimmt, sollte eine Behandlung mit CBD Öl mit seinem Arzt absprechen. 

 

Wie schmeckt CBD Öl?

Viele Menschen beschreiben den Geschmack als ungewöhnlich bis gewöhnungsbedürftig. Allerdings lässt sich das CBD Öl ohne Probleme mit anderen Getränken mischen. So lässt es sich mit einem gemütlichen Kakao am Abend oder in einem leckeren Tee wunderbar genießen.

Tipp: Wer sich gar nicht an den Geschmack des gesunden Öls gewöhnt, kann auf die Kapseln umsteigen. Sie lassen sich gut mitnehmen und lassen sich leicht mit einem Schluck Wasser einnehmen. 

 

CBD Öl unterstützt Gesundheit ganzheitlich

Ein hochwertiges CBD ÖL unterstützt Deinen Körper ganzheitlich. Bei regelmäßiger Einnahme fühlst Du Dich fit und energiegeladen. Dein Schlaf wird fester und ruhiger und Du bist entspannter. 

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