Fettabsaugung: Ein Thema für Männer und Frauen!

Welche Methoden es gibt und worauf man achten sollte

Das Thema Fettabsaugung nimmt immer mehr an Bedeutung zu - für Frauen wie für Männer gleichermaßen. Denn Fettzellen, die der Körper einmal angelegt hat, bleiben ein Leben lang hungrig und lassen sich nur allzu leicht erneut füllen. Um wie viele es sich dabei handelt und wie sie im Körper verteilt sind, ist dabei von der individuellen Konstitution abhängig. Das Ergebnis: Weder ein gezieltes Training noch eine strikte Diät können tatsächlich dabei helfen, die wahrgenommenen Fettpolster schrumpfen zu lassen.

Nicht alle Körperpartien sind gleichermaßen betroffen

Obwohl sich die Fettpölsterchen von Mensch zu Mensch unterschiedlich gestalten, neigen sie dennoch dazu, sich an bestimmten Stellen einzunisten. Deshalb ist die Fettabsaugung an Bauch, Beinen und Armen besonders gefragt. Denn: Diese Regionen sind davon am häufigsten betroffen. Grundsätzlich spricht nichts gegen diese Einlagerung von Speicherstoffen, denn sie hat jahrhundertelang nützliche Dienste erwiesen. In Zeiten, in denen von einem Mangel an Nahrung oder langen Hungerphasen nicht die Rede sein kann, sind sie trotz allem unerwünscht.

Vor allem Frauen neigen dazu, vermehrt Fettreserven anzulegen, da sie so der Belastung einer möglichen Schwangerschaft eher gewachsen sind. Doch auch Männer können der Einlagerung in der Bauchregion kaum entkommen. Ob es ebenfalls zu Fetteinlagerungen an den Oberarmen kommt, ist hingegen besonders individuell. Dasselbe gilt für die Beine, bei denen viele Männer und Frauen gleichermaßen die sogenannte "Reiterhose" beklagen. Durch sie wirken die Beine aufgebläht und verformt, wodurch im Extremfall das Gehen erschwert wird.

Wer hingegen am Gesäß dazu neigt, Fett einzuspeichern, blickt oftmals auf genetische Ursachen zurück. Ein solcher Fettsteiß oder auch die Fettpolster im Gesicht lassen sich weder durch eine Diät noch durch Sport beseitigen.

Fettabsaugung: Diese Methoden sind die gängigsten

Experten unterscheiden bei der Fettabsaugung zwischen drei möglichen Ansätzen.

  • Tumeszenz-Technik: Diese Technik kommt bei der Fettabsaugung am häufigsten zum Einsatz. Dabei wird eine Lösung aus unterschiedlichen Wirkstoffen in die Körperpartien gespritzt, die es im Rahmen der Behandlung zu verschlanken gilt. Die Kombination aus einer physiologischen Kochsalzlösung, Betäubungsmitteln und gefäßverengenden Mitteln wirkt für 30 Minuten ein und lässt die Fettzellen aufquellen. Dieses Vorgehen sorgt dafür, dass sie sich von dem umliegenden Gewebe lösen und abgesaugt werden können.
     
  • Vibration: Eine weitere Methode ist die Vibration, die dazu beiträgt, die Fettzellen mechanisch vom umliegenden Gewebe zu lösen. Anschließend werden sie abgesaugt.
     
  • Ultraschall: Kommt der Ultraschall zum Einsatz, löst er die Zellverbände auf und bereitet die Fettzellen darauf vor, abgesaugt zu werden. Prinzipiell funktioniert diese Technik wie die Vibration, es kommt lediglich keine mechanische Vibration zum Einsatz.

Fettabsaugung: Unbedingt in einer erfahrenen Klinik

Je nach Umfang des Eingriffs kann es sinnvoll sein, eine Narkose in Betracht zu ziehen. Diese kann lediglich einzelne Körperregionen betreffen oder in Form einer Vollnarkose erfolgen. Welche Vorgehensweise dabei die Richtige ist, hängt von den persönlichen Wünschen und den Empfehlungen des Arztes ab.

Unabhängig davon, ob eine Narkose gewählt wird oder nicht: Die Nachsorge bleibt besonders wichtig. Dabei ist es unbedingt notwendig, sich an die Empfehlungen des Arztes zu halten und das vorgegebene Kompressionsmieder zu tragen.

Obwohl es sich um einen Routineeingriff handelt, ist es keine Bagatelle. Aus diesem Grund sollte die Klinik mit Bedacht gewählt werden. Nur so lässt sich dafür sorgen, dass die Schnitte an den richtigen Stellen gesetzt werden und sich unschöne Narben vermeiden lassen. Gleichzeitig sinkt bei einer seriösen Klinik das Infektionsrisiko, sodass die Fettabsaugung die gewünschten Ergebnisse mit sich bringt.

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