Happy im Winter, ganz ohne Hatschi: Experten-Tricks gegen Erkältung

Die besten Tipps zum Vorbeugen und was zu tun ist, wenn es dich erwischt hat

Sie geht wieder los – die Erkältungssaison! Rote Schnupfnasen und blasse Gesichter wohin man auch guckt. Jetzt nur nicht schlappmachen! Wenn rings um uns alle husten und niesen, setzen wir auf Experten-Tricks gegen Erkältungen. „Viren und Bakterien werden via Tröpfcheninfektion im Umkreis von bis zu drei Metern übertragen“, weiß Marieke Lüdemann, Apothekerin aus Hamburg. Ihr Rat: Abstand halten zu allen, die die typischen Symptome zeigen.

In Gefahrenzonen: Effektiv schützen

Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, dicht an schnupfengeplagte Zeitgenossen heranzurücken – wenn z.B. der Bus völlig überfüllt ist. „Tragen Sie Handschuhe“, rät Lüdemann. „Denn auf Haltegriffen in Bus und Bahn, auf Handläufen von Rolltreppen und Türklinken fühlen sich Erkältungserreger besonders wohl.“ Auch ein Schal über Mund und Nase gezogen – bietet oft Schutz vor herumschwirrenden Viren und Bakterien.

Besonders jetzt gilt: Sauber bleiben!

Noch häufiger als sonst sollten wir jetzt die Hände waschen, rät die Expertin. Und: Ein Fläschchen Desinfektionsmittel gehört in jede Schreibtischschublade und Handtasche – für zwischendurch.

Erste Anzeichen? Zink und Zitrone

Studien belegen: Wer innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten erster Symptome Zink einnimmt, kann die Dauer und die Schwere des Schnupfens nachhaltig reduzieren. Wirksam wird der Wunderstoff allerdings erst ab einer Dosierung von 75 mg/Tag. Auch hilfreich: Vitamin C – indem man z.B. heiße Zitrone trinkt.

Ist das die Grippe? Diagnose stellen

Wenn der Hals kratzt, stellt sich die Frage: Ist das eine Erkältung oder Grippe? „Eine Grippe – auch Influenza – beginnt meist plötzlich. Betroffene leiden von jetzt auf gleich unter Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber und Abgeschlagenheit“, sagt Lüdemann. Bei Verdacht auf Influenza sollten vor allem Schwangere, Ältere und Kinder zum Arzt!

Doch erwischt? Was dann guttut

Bei einer Erkältung können wir sanft Erste Hilfe leisten – besonders wohltuend sind Kräuter und Pflanzen: Eukalyptus, Mädesüß und Holunder. Auch ätherische Öle helfen nachhaltig. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, setzt auf Produkte, die ein Spezial-Destillat aus Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl enthalten.