Nasenspray-Sucht: 5 alarmierende Warnzeichen

Wie viel ist noch normal?

Nasenspray mit dem Wirkstoff Xylometazolin gilt als gutes Notfallmittel, ist bei vielen Menschen jedoch in Dauergebrauch. In deutschen Apotheken gehen rund 50 Millionen Packungen pro Jahr über den Tresen. Bei diesen Warnzeichen solltest du aufmerksam sein ...

1. Durch die Nase zu atmen fällt dir immer schwerer

Während einer Erkältung kann ein abschwellendes Spray Linderung verschaffen. Aber als Faustregel gilt: Höchstens eine Woche lang dreimal pro Tag sprühen. Danach tritt ein Gewöhnungseffekt ein, chronischer Schnupfen entsteht. Falls das radikale Aufhören nicht klappt, erst ein Nasenloch auf Entzug setzen, dann das andere.

2. Das ganze Jahr über bist du wiederholt erkältet

Zwei bis vier Infekte jährlich sind normal. Wenn du viel häufiger schniefst und hustest, hat das Nasenspray vermutlich die Schleimäute anfälliger für Erreger gemacht. Höchste Zeit, zu einer Alternative zu greifen! Versuch es mit einer Meersalz-Nasendusche. Eine Salzlösung hilft auch beim Entwöhnen – die halbleere Sprayflasche damit auffüllen, weiter verdünnen.

3. Seit einiger Zeit hast du häufiger Nasenbluten

Der Wirkstoff Xylometazolin trocknet die Schleimhäute aus. So können Verletzungen und Borken entstehen. Sprays mit Aloe Vera befeuchten, Nasensalben pflegen und beugen Rissen vor.

 

 

4. Du riechst nichts und das Essen schmeckt fade

Der Geruchssinn kommt nicht wieder? Dann hat das Dauersprühen die Schleimhaut angegriffen! Zur Entwöhnung ein Kortisonspray nutzen. Es wirkt entzündungshemmend, ohne abhängig zu machen.

5. Ohne Spray hast du das Gefühl zu ersticken

Erstickungsängste, Stimmungsschwankungen– wenn das Absetzen des Sprays psychische Folgen hat, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Er kann einen Plan für eine sanfte Entwöhnung erstellen.

 

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