Regelschmerzen oder Endometriose?

OK! erklärt, was hinter der Krankheit steckt und zeigen euch, welche Stars betroffen sind

Starke Schmerzen im Unterleib können ein Hinweis auf die Krankheit sein, die zahlreiche Frauen auf der ganzen Welt betrifft: Endometriose! Neben den Höllenqualen kann die Erkrankung auch zur Unfruchtbarkeit führen. Was genau da im weiblichen Körper passiert, wie viele Frauen an Endometriose erkranken und warum sie so schwer zu diagnostizieren ist – OK! klärt auf ...

 

Als wenn jemand ein Messer in deinen Unterleib bohrt ...

so beschreibt Schauspielerin Julianne Hough das Leid ihrer Endometriose-Erkrankung. „Girls“-Star Lena Dunham ist auch stark betroffen und musste sich letztes Jahr sogar ihre Gebärmutter entfernen lassen!

Was ist Endometriose?

Bei der Endometriose handelt es sich um gutartige, meist schmerzhafte Wucherungen von Gewebe der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium), die im Unterleib auftreten und sich dort an den Eierstöcken, Eileitern, Darm, Blase oder dem Bauchfell ansiedeln. Die Krankheit wird vom Monatszyklus beeinflusst, die Beschwerden schwanken entsprechend. Bleibt Endometriose unbehandelt, können im Unterleib Entzündungen, Vernarbungen und Verwachsungen entstehen.

Wer ist betroffen?

Ab Eintritt der Regelblutung bis hin zu den Wechseljahren sind Frauen in jedem Lebensalter gefährdet. Nach Schätzungen leiden zwischen zehn bis 15 Prozent aller Frauen an Endometriose. In Deutschland sind es etwa zwei bis sechs Millionen Frauen – pro Jahr gibt es mehr als 30.000 Erkrankungen.

Wie wird Endometriose festgestellt?

Tückisch: Die Krankheit kann nicht mit einem Ultraschallbild erkannt werden – für ein 100-prozentiges Ergebnis muss sich die Patientin einer Bauchspiegelung unterziehen. In manchen Fällen kann während dieser Operation bereits überschüssiges Gewebe entfernt werden.

Was kann man gegen Endometriose tun?

Da die Krankheit chronisch ist, sind Kontrollen in regelmäßigen Abständen unerlässlich. Je nach Ausprägung können auch Schmerztabletten wie Ibuprofen oder Diclofenac helfen – hierbei sollte jedoch auf die Länge der Einnahme geachtet und mit dem Arzt gesprochen werden. Auch die Einnahme der Anti-Baby-Pille sorgt unter Umständen für Schmerzlinderung. In den schlimmsten Fällen muss die Entfernung des Uterus in Betracht gezogen werden.

Typische Symptome, mögliche Ursachen

Die Krankheitszeichen sind vielfältig und von Patientin zu Patientin unterschiedlich, deswegen ist Endometriose auch so schwer zu diagnostizieren. Das Leitsymptom sind intensive Regelschmerzen, die typischerweise ein bis drei Tage vor der Blutung einsetzen.

Während der Periode leiden Endometriose-Betroffene oft an heftigen Bauch-, Rücken- und Beckenbodenschmerzen. Haben sich Endometrioseknoten im Beckenbereich oder Darm gebildet, können Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, beim Wasserlassen oder beim Stuhlgang auftreten. Besonders dramatisch wird’s, wenn Eileiter verkleben bzw. verwachsen. Dann kann die Krankheit zu Unfruchtbarkeit führen! Bei etwa 30 Prozent der Frauen, die ungewollt kinderlos bleiben, ist dies auf Endometriose zurückzuführen.

Diese Stars sind betroffen von Endometriose:

Lilly Becker, 41

Mit einem zweiten Kind hat es bislang nicht geklappt – ist die Endometriose schuld?

 

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Julianne Hough, 29

Die Schauspielerin litt jahrelang unter starken Schmerzen, heute kennt sie endlich die Ursache.

 

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Padma Lakshmi, 47

„Endometriose war definitiv ein Grund, dass meine Ehe scheiterte“, sagte sie in einem Interview.

 

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Halsey, 23

„Ich weiß, wie schmerzhaft es ist. Aber ich führe trotzdem ein wildes Leben“, macht die Sängerin anderen Mut.

 

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