Kauf von CBD-Produkten: Worauf sollte man achten?

Wichtige Tipps für Cannabidiol-Einsteiger

Der große Boom um CBD-Mittel hat zu einer Vielzahl an Herstellern und verschiedenen Produkten geführt. Insbesondere für Einsteiger in die trendige Hanfpflanzen-Szene ist es schwierig, individuell geeignete, hochwertige Cannabidiol-Mittel herauszufiltern. Während seriöse Onlineshops in der Regel zahlreiche Informationen rund um ihre Angebotspalette bereithalten, erhalten Verbraucher nur selten eine fachgerechte Beratung in Apotheken, Drogerien und Einzelhandelsgeschäften.

Offline-Verkauf von CBD-Produkten

Viele Händler und deren Mitarbeiter verfügen nur über unzureichende Kenntnisse über Cannabis-Produkte. So machen zahlreiche Kunden die Erfahrung, dass die Begriffe THC und CBD in einen Topf geworfen werden. Dabei gibt es einen wesentlichen Unterschied: Während Tetrahydrocannabinol (THC) mit einem berauschenden Effekt einhergeht, wirkt Cannabidiol (CBD) nicht psychoaktiv. Verbraucher sollten sich also von unerfahrenen Verkäufern nicht verwirren lassen. Wissenswert ist jedoch: CBD-haltige Produkte wie Öl, Blüten und Kristalle sind meist nicht vollkommen frei von THC. Für den legalen Verkauf und Erwerb in Deutschland darf jedoch der Tetrahydrocannabinol-Gehalt 0,2 Prozent nicht überschreiten.

Vorteile des CO2-Extraktionsverfahrens

Sinnvoll kann es sein, herauszufinden, welches Extraktionsverfahren bei der Gewinnung des Rohstoffes angewandt wurde. Für Hersteller kostengünstiger und einfacher ist die Hinzuziehung von Alkohol. Dies führt jedoch oft zu scharfen CBD-Endprodukten mit äußerst unangenehmem Geschmack. Da viele Menschen von derartigen Mitteln Abstand genommen haben, kommt immer häufiger die CO2-Extraktion zur Anwendung. Vorteilhaft ist, dass sich mit ihr auch weitere Cannabinoide herauszulösen lassen. Produzenten müssen dafür etwas tiefer in die Tasche greifen. Belohnt werden sie jedoch mit CBD-Produkten ohne Nachgeschmack, die Verbraucher in jedem Fall bevorzugen.

Auf qualitätsvolle Trägeröle achten

Da es beim Hanfanbau keinen Sinn macht, kommen in der Regel weder Pestizide noch chemische Zusätze zum Einsatz. Bestenfalls stammt das Trägeröl von hochwertigen Pflanzen in Bioqualität. Verbraucher profitieren in diesem Fall zusätzlich von wichtigen Nährstoffen und ungesättigten Fettsäuren.

Kundenfreundliche Beschreibungen der CBD-Mittel

Ein kompetenter Händler informiert seine Kunden ausführlich über die Anwendungsbereiche, Dosierung und mögliche Nebenwirkungen. Mit Letzteren ist bei einem THC-Gehalt unter 0,2 Prozent nicht zu rechnen – der WHO sind jedenfalls keine bekannt. Werbung in Form von beispielsweise "… hilfreich bei Erkrankungen wie …" sollte man keine Beachtung schenken. Derartige Angaben sind sogar verboten, denn diese müssen sowohl wissenschaftlich bewiesen als auch von der EU zugelassen sein. Für CBD-Mittel gibt es zurzeit keine solche Genehmigung. Grundsätzlich sollte jeder Hersteller die Empfehlung geben, zunächst mit einer geringen Dosierung zu beginnen. Denn niemand kann die Wirkung 1:1 voraussagen, da jeder Organismus unterschiedlich auf Cannabidiol reagiert. Wir kennen dies von der Nutzung zahlreicher pflanzlicher Heilmittel, auf die jeder Anwender individuell eingestellt werden muss.

Tipps zur Dosierung je nach Cannabidiol-Konzentration

Die CBD-Produkte im Handel verfügen über unterschiedliche Cannabidiol-Konzentrationen, bei Öl liegen sie in der Regel zwischen fünf und 25 Prozent.

Micro-Dosis

Die Bezeichnung steht für eine Tageseinnahme von 0,5 bis 20 Milligramm. Sie wird bei Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Stoffwechselstörungen sowie Übelkeit empfohlen. Ein fünfprozentiges CBD-Öl sorgt bereits für Linderung in diesen Bereichen.

Standard-Dosis

Dabei handelt es sich um die Einnahme von zehn bis 100 Milligramm täglich. Experten raten ein Öl mit einer Konzentration von 15 bis 20 Prozent bei folgenden Problemen zu nutzen: Angst, Arthritis, Autismus, Depressionen, Entzündungen, Fibromyalgie, Gewichtsverlust und MS.

Makro-Dosis

Sie ist auch als therapeutisches Quantum bekannt, pro Tag liegt die Dosis bei 50 bis 800 Milligramm. Sie kommt bei schweren Krankheitsfällen wie Epilepsie, Krebs und Lebererkrankungen zum Einsatz. Vorgezogen werden 30-, 40- oder 50-prozentige CBD-Pasten.

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