Wenn Promis gegen Geld …

Käufliche Liebe und ihre Skandale

Die diesjährige Fußball-WM hatte schon ihren ersten Skandal, noch bevor der Ball nur einen Millimeter gerollt war: Die mexikanische Nationalmannschaft hatte vor der Abreise nach Russland Fiesta gemacht. Und zwar richtig - mit einer 30-köpfigen Heerschar an Escort-Girls. Und weil diese recht spezielle Abschiedsparty nur eine von vielen ähnlich gelagerten ist, haben wir mal geschaut, welche Promis es denn noch gern gegen Geld „knacken“ lassen.

Kurze Definition

Bevor wir allerdings die „Party-Parade“ starten, erst ein wenig Grundlagenwissen. Denn in Sachen „Gesellschaft“ werden viele unterschiedliche Begriffe häufig in einen Topf geworfen. Also:

  • Wenn man von „Escort“ spricht, ist damit zunächst einmal nur Begleitung gemeint. Schaut man sich Beispiele an (wie etwa diese: Escort Düsseldorf und Escort in Düsseldorf, Köln und Dortmund) , liegt der Fokus zwar deutlich auf Erotik, aber es gilt: Alles kann, nichts muss. Escort kann also auch nur eine – ziemlich sexy – Abendbegleitung sein oder einer Feier weibliche Würze verleihen (wie bei der Mexiko-Elf). Ob es zu mehr kommt, hängt von individuellen Vereinbarungen ab. Übrigens: Auch Call Girls fallen unter diese Definition

  • Prostitution ist hingegen wirklich „Sex gegen Kohle“. Hier liegt der Bettspaß vor allem anderen im Fokus. Zugegeben, gerade im hochpreisigen Bereich können die Grenzen zu Escort durchaus verschwimmen. Aber bei Prostitution ist Sex immer inkludiert und alles andere nur - verhandelbare – Nebensache. Das berühmteste Hollywood-Beispiel kennen wir alle: Richard Geere bucht Julia Roberts in Pretty Woman primär für ein Nümmerchen, nimmt sie dann aber auch als Begleitung mit – bevor die Schmacht-Romanze beginnt.

  • Hostessen werden unheimlich häufig Opfer von Verwechslungen – denn viele glauben, dass es dabei Überschneidungen zu Escorts oder Prostituierten gäbe. Völlig falsch. Denn Hostessen haben gar nichts Sexuelles an sich. Sie sind nur dafür da, Gäste zu betreuen – ohne schlüpfrige Hintergedanken.

Alle Unklarheiten beseitigt? Dann widmen wir uns den Promis, welche die Dienste von Damen der ersten beiden Definitionen in Anspruch nahmen – oder vielleicht selbst dazugehörten.

1. Tatjana Gsell

Nicht jeder Promi nimmt nur die Dienstleistung in Anspruch. Bei manchen ist auch das genaue Gegenteil der Fall. Unser erstes Beispiel dafür ist It-Girl Tatjana Gsell, einer der Stars aus dem diesjährigen Dschungelcamp. Sie gibt in ihrer Biografie unumwunden zu „ja, ich war ein Escort-Girl“ – wenngleich nur für drei Monate und ebenso viele Dates.

2. Charlie Sheen

Charlie Sheen („Two and a half Men“) gilt seit ewigen Zeiten als Bad Boy Hollywoods, der seine Karriere in einem Mix aus Alkohol und Drogen demolierte. Kein Wunder also, dass Sheen, der auch zugab, seine Unschuld an eine Prostituierte verloren zu haben, es gerne krachen ließ – und zwar richtig. Über viele Jahre hinweg war er Stammgast in Bordellen, bei Escort-Agenturen und feierte Sexpartys – darunter auch mit Pornodarstellerinnen. Der große Schock für seine Fans (und nicht nur die) kam 2015 als Charlie bekannt gab, dass er sich mit HIV infiziert habe. Durch wen, ist allerdings unbekannt.

3. Wayne Rooney

Rekordschütze der englischen Nationalelf, Star von Manchester United und verheiratet. Eigentlich sollte man glauben, dass Wayne Rooney alles hat, was man sich wünschen kann. Fehlanzeige. Denn über weite Strecken seiner Karriere hinweg gab der Stürmer der englischen Yellow Press immer wieder mehr als genügend Futter. Zentraler Mittelpunkt: Seine immer wiederkehrenden Seitensprünge mit Prostituierten. Der Höhepunkt war erreicht, als er seiner damals hochschwangeren Ehefrau mit zwei käuflichen Ladies gleichzeitig fremdging. Tatsächlich war seine Leidenschaft für Bordelle ein so offenes Geheimnis, dass sogar Fangesänge sie thematisierten („Rooney trifft nur im Puff“). Allerdings: Nach wie vor steht seine Gattin zu ihm – warum auch immer.

4. US Secret Service

Den US Secret Service kennt man landläufig nur als die verschwiegenen, hochprofessionellen Männer (und einige Frauen) in den perfekt sitzenden Anzügen mit Knopf im Ohr und dicken Wummen unterm Sakko, die den US-Präsidenten auf Schritt und Tritt beschützen. Allerdings scheint der Dauerstress für einige der Elite-Bodyguards Auslöser dafür zu sein, ihre „Wummen“ auch anderweitig einzusetzen. Immer wieder kommen Sex-Skandale an die Oberfläche. Der brisanteste: Während ihr damaliger Boss Obama 2012 in Kolumbien beim Amerika-Gipfel debattierte, luden seine Leibwächter mehr als 20 Prostituierte in ein Hotelzimmer ein und feierten eine wilde Sex-Orgie. Der Skandal war so groß, dass noch während des Gipfels Obamas gesamtes Security-Team ausgetauscht wurde.

5. Hugh Grant

Es gibt Promimänner, da fragt man sich als Frau allen Ernstes „warum zum Geier zahlt DER für Sex???“. Einer davon war Hugh Grant in den 1990ern. Damals war der britische Schnuckel auf der Karriere-Überholspur und wurde weltweit von unzähligen Frauen angeschmachtet. Und nicht nur das, er war auch noch mit der nicht minder heißen Liz Hurley liiert. Kurzum: Hugh Grant hätte 1995 nur mit den Fingern schnippen müssen und beinahe jede Frau haben können – dennoch entschied er sich dafür, das Portemonnaie zu öffnen. Nicht für eine High-Class Escort, sondern eine normale Bordsteinschwalbe. Am frühen Morgen des 27. Juni 1995 ertappten Polizisten ihn, wie er sich in einer Seitenstraße Hollywoods im Auto einen blasen ließ. Weil Prostitution in Kalifornien illegal ist, gingen die Mug Shots der beiden – die Polizeifotos – blitzschnell um die Welt.

6. Justin Bieber

Auch der Bieber ist einer dieser Promis, denen die Frauenherzen zu Füßen liegen. Allerdings störte das den kanadischen Musiker ebenfalls nicht. Er vergnügte sich 2013 bei einem Aufenthalt in Brasilien mit einer heißen Latina gegen Geld. Der nachfolgende Sex-Skandal war beachtlich, sein Management dementierte trotz Video – und später kamen noch mehr Dinge ans Licht. Etwa: Bieber feierte bei gleicher Gelegenheit auch mit acht Ladies in einem Edelpuff, gab sich allerdings ziemlich geizig.

7. Jesse James

Letzter in dieser Runde ist der TV-Outlaw Jesse James, Star zahlreicher Tuning-Sendungen und Ex-Ehemann von Sandra Bullock. Er zog sich besonderen Hass der Öffentlichkeit zu. Denn während Sandra Bullock als „Amerikas Liebling“ galt und gilt, die nie auf dem Hollywood-Skandalkarussell mitfuhr, machte es ihr Gatte ganz anders. Nicht nur, dass er ihr „normal“ fremdging. Er feierte auch Bordell-Orgien und zahlte diese mutmaßlich sogar mit Kreditkarte. Kein Wunder also, dass Sandra 2010, nach fünf Jahren Ehe, den Scheidungsanwalt sprechen ließ.

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