Mit Eltern und Großeltern unter einem Dach – von der Schaukel bis zum Treppenlift

Das Mehrgenerationenhaus

Was vor Kurzem noch als veraltet galt, steht wieder voll im Trend: das gemeinsame Leben im Mehrgenerationenhaus. Denkst du auch darüber nach, mit deiner Familie in einem Haus zu leben? Dann haben wir hier ein paar nützliche Tipps für dich und deine neuen Mitbewohner.

Bis vor einigen Jahren konnten sich die wenigsten von uns vorstellen, gemeinsam mit den Eltern und vielleicht sogar den Großeltern unter einem Dach zu leben. Was vor vielen Jahrzehnten als völlig normal galt, wurde abgelöst von dem Drang nach einem eigenen selbstständigen Leben ohne die Großfamilie. Seit einigen Jahren gibt es jedoch eine Kehrtwende. Immer mehr junge Leute entscheiden sich für das Wohnen mit mehreren Generationen in einer Immobilie. Kein Wunder – denn das Leben mit Jung und Alt hat viele Vorzüge für jeden der Mitbewohner.

Für wen eignet sich ein solches Wohnmodell?

Wer in der Großstadt lebt weiß, dass die Mieten immer teuer werden. An einen Hauskauf ist bei vielen jungen Paaren kaum zu denken. So leben häufig junge Familien in einer Zwei- bis Dreizimmerwohnung auf wenigen Quadratmetern zusammen, ohne Garten und ohne Großeltern, die mal schnell aufpassen können, wenn es nötig ist. Die Eltern wohnen womöglich in einem großen Haus und wissen gar nicht wohin mit dem Platz, nachdem alle Kinder ausgezogen sind. Hinzu kommen die Großeltern, die eigentlich auf etwas Hilfe und Unterstützung angewiesen sind, aber sich diese vielleicht gar nicht leisten können. Ein kurzer Besuch ist aufgrund der Entfernung auch oftmals gar nicht möglich. Wie all diese Umstände und Probleme gelöst werden können? Mit einem gemeinsamen Wohnprojekt.

Leben im Mehrgenerationenhaus – was bedeutet das überhaupt?

Ein gemeinsames Leben mit der Großfamilie heißt nicht, dass wir wieder zuhause bei den Eltern einziehen und mit dem Partner im alten Kinderzimmer uns arrangieren müssen. Die Rede ist von einem Haus, in den alle Generationen ihren eigenen Alltag gestalten können, aber auch gemeinschaftliche Räume und Orte haben, um sich gegenseitig zu unterstützen. Es geht vor allem darum, sich unter die Arme zu greifen und zu helfen. Wer vorher auf verzweifelter Suche nach einem geeigneten und zuverlässigen Babysitter war, hat nun vertraute Personen um sich herum, die bei der Aufsicht der Kinder helfen können. Andersrum erledigen junge Generationen dafür Einkäufe und helfen im Alltag der älteren Generationen.

Gemeinsames Wohnen muss geplant sein.

Damit sich die zwei, drei oder mehr Generationen rundum wohlfühlen und alle Bedürfnisse optimal gedeckt werden können, sollte das Projekt gut geplant werden. Zunächst muss ein geeignetes Wohnobjekt her. Das kann der alte Hof der Großeltern sein, das Elternhaus oder ein ganz neues großes Haus. Da diese in der Regel über mehrere Stockwerke verfügen, ist es sinnvoll, einen Treppenlift einzubauen, zum Beispiel vom Frankfurter Fachbetrieb für Senioren-Treppenlifte, damit jede Generation problemlos auf jede Etage kommt. Hast du ein Familienmitglied, dass auf einen Rollstuhl angewiesen ist oder ein Handicap hat, findest du hier mehr Informationen zum gebrauchten Treppenlift, Miete und Neukauf. Ebenso wichtig, ist eine barrierefreie Badausstattung sowie einfach zu erreichende Gemeinschaftsräume. Wird das Haus ganz neu geplant, kannst du gemeinsam mit deiner Familie überlegen, ob ihr zum Beispiel jeder eine eigene voll ausgestattete Küche haben möchtet oder ob eine große Gemeinschaftsküche mit großem Aufenthaltsraum gebaut werden soll. Am besten lasst ihr euch dabei von einem Profi beraten.

Die Vorteile von einem Mehrgenerationenhaus auf einem Blick

  • Junge Familien können ihren Traum vom Haus verwirklichen.
  • Senioren können länger zuhause wohnen bleiben.
  • Die Pflege kann besser organisiert werden.
  • Aufsicht durch die Groß- oder Urgroßeltern ist gegeben.
  • Kostenersparnisse für alle Generationen.
  • Ältere Generationen fühlen sich weniger einsam und blühen sogar wieder auf.
  • Gegenseitige Unterstützung und Hilfe bei Problemen.
  • Keine ungewissen Zukunftsängste.
  • Aufgabenteilung kann optimal geregelt und auf die Bedürfnisse angepasst werden.