Die zwei heißesten Urlaubstrends 2018 – wir haben sie schon

Strand-Gammeln ist mega-out

Falls du geplant hast, deinen diesjährigen Jahresurlaub wieder à la Giulia Siegel am Strand von Ibiza oder ähnlichen Beach-Gestaden zu verbringen, kannst du das ruhig machen. Zu den Trendsettern gehörst Du damit jedoch nicht. Denn die beiden dicksten Trends haben in diesem Jahr ziemlich wenig mit Sand zu tun, sondern viel mehr mit etwas Kultur und damit, auch was vom Trip mitzubringen, was länger hält als knackige Bräune und schöne Erinnerungen. Aber, so viel sei schon mal verraten, ganz auf Salzwasser musst du auch 2018 nicht verzichten – ganz im Gegenteil.

Trend 1: Bildungsreisen

Was haben Los Angeles, Vancouver, London, Paris und Barcelona miteinander gemeinsam? Richtig, das sind die Orte, an denen die wichtigsten Stars und Sternchen Urlaub machen. Vancouver beispielsweise ist mittlerweile ein solcher Promi-Magnet geworden, dass man in Fachkreisen schon vom Hollywood of the North spricht. Allerdings: Aus reiner Entspannungslust kommen die Celebs nicht dorthin, sondern immer öfter, um ihrem Gehirn mal etwas Abwechslung vom ewigen Show-Einerlei zu bieten. Bildung ist dabei nur der Oberbegriff, der von jedem ein wenig anders aufgefasst und durchgeführt wird:

Kunst ist das ganz große Ding, zu dem Schauspieler und Musiker natürlich durch ihren Beruf dazugehören. Viele gehen jedoch in solchen Urlauben an die Wurzel ihres Schaffens, beschäftigen sich mit Klassischer Musik, oder stecken ihre Nase in die Werke der großen Künstler vergangener Epochen. Wenn Du das nachmachen willst, dann ist natürlich Paris dein allererstes Ziel. Schon mit dem Louvre findet sich hier ein Museum von absolutem Weltrang, in dem einige der wichtigsten Künstler der Menschheitsgeschichte zusammengefasst sind. Und wenn Du in Vancouver bist, ist die dortige Vancouver Art Gallery deine erste Anlaufstelle. Das ist das fünftgrößte Kunstmuseum Kanadas und das mit Abstand größte im Westteil des Landes.

Sprachen werden immer wichtiger. Doch das Englische allein ist längst nicht mehr der einzige Punkt – obwohl man damit natürlich auch auf der ganzen Welt zurechtkommt. Von Deutschlands erfolgreichstem Hollywood-Beitrag, Diane Kruger, ist beispielsweise bekannt,  dass sie lange Zeit an ihren Englisch- und Französischkenntnissen feilte. Mit großem Erfolg, denn in beiden Sprachen ist sie so gut, dass sie ohne Synchronisation ihre Rollen sprechen kann. Und auch die großen Influencer unserer Zeit geben sich längst alle Mühe, aus dem Korsett ihrer Muttersprache herauszukommen, um ein noch größeres Publikum ansprechen zu können. Wenn Du den Trend nachmachen willst, solltest du allerdings direkt auf Promi-Pfaden wandeln und dir wie sie professionelle Lernhilfe holen – denn durch Sprachreisen lernt man eine Sprachen genau dort, wo sie beheimatet sind und somit am besten und nachhaltigsten. Mit dem Übersetzungsbuch in der Hand wird das sonst nichts.


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Kultur ist ein ziemlich breitgefächerter Begriff. Doch 2018 geht es vor allem darum, eher unbekannte Kulturen zu entdecken – das ist ein Unterpunkt des sogenannten „Bewussteren Reisens“. Das bedeutet, man bleibt also nicht innerhalb der Hotelanlage oder nur in einer kontrollierten Folklore-Umgebung, sondern begibt sich rein ins volle Leben. Ob man dazu Ägypten erforscht, sich durchs pulsierende Nachtleben von Thailand staunt oder im südamerikanischen Hinterland unterwegs ist. Auch viele Promis lieben das, vor allem die, deren Wurzeln im Ausland liegen. Beispielsweise Shakira, die ihren Reichtum und Promi-Status immer wieder dazu nutzte und nutzt, um in ihrem Heimatland Kolumbien Not zu lindern.

Trend 2: Raus aufs Meer


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In der Einleitung haben wir es ja schon versprochen, dass Salzwasser noch eine ziemlich Trend-Rolle spielen wird. Kein Wunder, denn den ganzen Urlaub lang auf dem Meer herumzuschippern, ist ein ganz und gar ungebrochener Trend, der 2018 in die nächste Erfolgsrunde geht. Und gerade bei den Stars und Sternchen gibt es da zwei Kategorien, von denen uns Normalsterblichen allerdings in den meisten Fällen nur eine offenstehen wird:

  • Die richtig reichen Promis besitzen sowieso ihre eigene Luxusjacht und fahren damit dorthin, worauf sie gerade Lust haben. Klar, das ist zwar die totale Freiheit, aber nachmachen kann man das als Normalverdiener nicht, denn allein um ein solches Wahnsinnsgerät zu mieten, kann man pro Tag schon vierstellige Summen einkalkulieren – Champus nicht inbegriffen.
  • Wesentlich erschwinglicher sind „normale“ Kreuzfahrten. Hier kannst du dir zunutze machen, dass diese Branche gewaltig durch die Decke schießt. Das hat den Vorteil, dass die Vielfalt der Fahrten heute nicht nur ungleich größer ist, als noch vor einigen Jahren, sondern auch noch mehr. So sind selbst die unteren (= günstigen) Klassen mittlerweile super-luxuriös ausgestattet und es gibt praktisch nichts mehr, auf das man dort verzichten müsste.
  • Du bist noch nicht überzeugt? Dann lass dir mal auf der Zunge zergehen, dass die Kreuzfahrt-Anbieter mittlerweile auch keine Kosten und Mühen scheuen, um echte Promis auf ihre schwimmenden Traumhotels zu locken. Erst vergangenes Jahr machte Kult-Designer Guido Maria Kretschmer das Mega-Luxusschiff Queen Mary 2 bei der Fashion Kreuzfahrt zu seinem persönlichen Laufsteg und erklärte im Vorfeld der Fashion Week, was zu erwarten sein wird. Und Du kannst sicher sein: Auch 2018 wird es wieder eine Menge solcher Fahrten geben, an denen sich die Großen im Business unters Volk mischen.