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Jamaika bereisen und entdecken

Jamaika ist ein grüner Traum in der Karibik und bei Urlaubern nicht nur aufgrund der langen weißen Naturstränden und weiten unerforschten Wäldern beliebt. Auf den Wellen des Reggae tragen einige wichtige einheimische Stars den jamaikanischen Spirit in die Welt. Was solltest du über Jamaika wissen?

Als Kolumbus 1494 die Insel inmitten der Antillen entdeckte, zeigte er sich bereits komplett dem Charme des tropischen Kleinods erlegen. Er nannte die Insel Jamaika, was übersetzt das Quellen- oder Wasserland bedeutet. Die drittgrößte Insel der Antillen zieht bis heute viele Urlauber in ihren Bann. Die Besucherzahlen für Jamaika steigen seit Jahren konstant. 2016 haben 2,18 Millionen Touristen die Insel bereist und mit ihren Besuchen für 2,29 Milliarden Euro Einnahmen gesorgt. Die ehemalige britische Kolonie ist heute Teil des Englischen Königshauses. 

Jamaika ist ein echtes Urlaubsparadies. Die wilden Schönheiten der Insel sind immer noch sehenswert. Auf Jamaika herrscht ganzjährig herrliches Urlaubwetter. Die puderzuckerartigen Sandstrände sowie die jamaikanische Lebensfreude sind einfach verführerisch. Jamaika gilt als Hotspot für Taucher und Schwimmer. Ob im Westen der Insel bei Negril mit unzähligen Strandbars oder bei Montego Bay – überall kannst du eine atemberaubende Unterwasserwelt erleben. Bei Tauchgängen gibt es den Fischreichtum zu bewundern, auch auf Delfine oder Stachelrochen kannst du treffen. Im Inneren der Insel sind versteckte Wasserfälle oder riesige Tropfsteinhöhlen zu entdecken. Die endlosen Strände sind allabendlich ein Ort, wo gefeiert, geflirtet und getanzt wird.

Bob Marley Superstar

Wer an Jamaika denkt, hört sofort die weltbekannten Rhythmen des Reggae. Manche Songs wie „No Woman No Cry“ oder „Could you be loved“ sind unsterbliche Hits geworden. Bob Marley ist ihr Schöpfer und mit Abstand der berühmteste Reggae-Künstler der Insel. Auch Jahrzehnte nach seinem Tod werden seine Songs überall gespielt und immer wieder neu gecovert. 

Dem berühmtesten Sohn der Insel hat Jamaika ein eigenes Museum gewidmet. Das Bob-Marley-Museum liegt in der Hauptstadt Kingston. Von dort aus kann jeder Reggae-Fan eine eigene Tour zu den Orten seines Schaffens buchen. Bob Marley hat den Reggae geprägt wie kein anderer. 

Kürzlich erhielt diese Musik einen besonderen Ritterschlag. Jamaika hatte Ende November 2018 einen großen Grund zu feiern: Die UNESCO entschied sich, den Reggae zum Kulturerbe der Menschheit zu ernennen. Der Reggae ist nicht nur verankert in der gesamten jamaikanischen Gesellschaft, er ist auch immer noch Ausdruck von den Hoffnungen auf Gerechtigkeit und Frieden. One love – one heart – diesem Spirit haben sich auch andere Reggae-Künstler wie Peter Tosh und Jimmy Cliff verschrieben.

Zahlreiche Reggae-Partys wie das Reggae Sumfest, das jährlich in Montego Bay stattfindet, zeugen von einem regelrechten Reggae-Kult auf Jamaika. Wer nach Jamaika reist, kommt nicht umhin, Reggae in all seinen Formen zu hören und zu feiern.
Doch nicht nur die alten Reggae-Helden aus Jamaika stehen für den besonderen Geist von Jamaika. Der Dancehall-Musiker Sean Paul ist ein würdiger Nachfolger Bob Marleys. In seiner Musik verbindet er den klassischen Reggae mit modernen Electronic-Elementen. Viele Künstler bewundern diesen Sound und arbeiten immer wieder gern mit Sean Paul zusammen: Ob DJ David Guetta, Rihanna, Beyoncé oder Carlos Santana – sie alle lieben seinen rauchigen Sprechgesang. Ende 2018 hat Ex-Police-Frontman Sting eine Platte mit Sean Paul aufgenommen.

Sport-Berühmtheiten Jamaikas: Schnell und verrückt

Superlative gibt es auf Jamaika nicht nur auf musikalischem Gebiet. Mit dem Ausnahmesportler Usain Bolt hat Jamaika Sport-Geschichte neu geschrieben. Der ehemalige Sprinter hat zwischen 2008 und 2016 unzählige Gold-Medaillen gewonnen und die Olympischen Spiele teilweise in einen wahren Usain-Bolt-Rausch geführt. Achtfacher Olympiasieger und elffacher Weltmeister, so schnell wie Usain Bolt rennen konnte, so schnell sammelte er seine Trophäen.

Seit November 2018 steht fest, dass Bolt jedoch keine Karriere als Profi-Fußballer machen wird, zumindest nicht beim australischen Club Central Coast Mariners. Daran ist allerdings nicht das fehlende Talent des Sprint-Wunders schuld, sondern dessen Gehalts-Vorstellungen. Diese sollen ein Vielfaches des Angebots von 93.000 Euro betragen haben. 

Ein anderer hervorragender Kurzstreckenläufer der Insel war der Initiator für eines der verrücktesten Sportteams Jamaikas. Mit dem ersten Bob-Team in ihrer Sport-Geschichte nahm Jamaika tatsächlich 1988 an den Olympischen Winterspielen teil – leider ohne nennenswerten sportlichen Erfolg. Als kuriose Geschichte lieferte die Mannschaft für den Film „Cool Runnings“ eine steile Vorlage.

Party-Insel Jamaika

Mit seinen tropischen Kulissen und einem ausgelassenen Lebensstil lockt Jamaika auch viele Promis zum Feiern auf die Insel. So feierte der Vater von Justin Biber ausgelassen seine Hochzeit auf Jamaika: Justin Biber hatte Anlass für einige romantische Tage mit seiner On-Off-Geliebten Selena Gomez. 

Ein rauschendes Fest war auch die erste Hochzeit von Herzogin Meghan: Die heutige Gattin von Prinz Harry feierte im Herbst 2011 vier Tage lang eine wilde Strandparty in Ocho Rios anlässlich ihrer Vermählung mit dem Filmproduzenten Trevor Engelson. Wie wild, davon zeugen Berichte, wonach die heute Herzogin auch für kleine Marihuana-Täschchen als Gastgeschenk für die geladenen Hochzeitsgäste gesorgt haben soll. 

Rastafari-Kult

Ein bisschen Marihuana gehört auf Jamaika einfach dazu. Das Rauchen von Gras ist auf Jamaika Teil der Rastafari-Kultur, ebenso wie der Reggae. Wer auf Jamaika feiert, kommt stets damit in Kontakt.  Sie ist eine Glaubensrichtung, die in den 1930er-Jahren in Jamaika entstanden und mittlerweile weltweit verbreitet ist. Die Rastafari-Bewegung steht für den Kampf um Gleichberechtigung der schwarzen Bevölkerung. Überall auf Jamaika sind die Farben dieser Bewegung zu sehen: Rot, Gold und Grün.

Rastafaris tragen die berühmten Dreadlocks und zeigen damit ihre Verbundenheit. Sie lehnen Alkohol ab und ernähren sich möglichst vegetarisch. Der rituelle Konsum von Cannabis gehört ebenfalls zu ihrer Religion. Hier geht es nicht einfach nur um den Rausch, beim Rauchen verbinden sie sich mit ihrem Gott „Jah“. Reggae ist die Musik der Rastafaris – und sie verbreiten so weltweit ihre Botschaft.