Schlafprobleme? Diese 5 Tipps helfen garantiert!

So bringst du deinen Biorhythmus in Harmonie

Hier gibt es keine zwei Meinungen: Schlaf ist wichtig für unsere Gesundheit. Wer langfristig zu wenig schläft, fühlt sich nicht nur schlechter, sondern ist auch anfälliger für Infekte und weitere Erkrankungen. Was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

1. Die Schlafumgebung optimieren

Ein erster Punkt auf dem Weg zum besseren Schlaf ist ein genauer Blick auf dein Schlafzimmer. Wie es hier aussieht, kann tatsächlich großen Einfluss auf die Qualität deiner Nachtruhe haben. In einem schlaffördernd eingerichteten Schlafzimmer ist es in der Nacht:

  • ruhig

  • dunkel

  • gut gelüftet

  • dicht zu warm und nicht zu kalt.

Am besten ist es, diese kleine Checkliste einmal abzuarbeiten und zu überlegen, wo sich Optimierungspotenzial verbirgt. Mit zusätzlichen Verdunkelungsrollos, einer Runde Lüften vor dem Schlafen und einer Regulierung der Heizstufe lassen sich bereits einige Probleme lösen. Ist es im Zimmer trotz Verdunklung immer noch zu hell, kann das an Stand-by-Leuchten von Elektrogeräten liegen. Schalte diese in der Nacht einfach vollständig aus.

2. Natürliche Hilfsmittel nutzen

Wer unter Schlafstörungen leidet, sollte bei großem Leidensdruck unbedingt einen Arzt aufsuchen. Schließlich kann das Problem auch körperlich oder psychisch verursacht sein. Steht nach dem Check-up fest, dass in diesem Bereich alles in Ordnung ist, ist Schlaf aber weiterhin ein schwieriges Thema, bietet sich der Griff zu natürlichen Helfern an. Diese haben den Vorteil, dass es sich nicht um verschreibungspflichtige Medikamente mit einer langen Liste an Nebenwirkungen handelt, sondern um eher schonende Alternativen.

Ausprobieren kannst du bei Schlafstörungen zum Beispiel

  • Bachblüten-Mischungen in Tropfenform,

  • schlaffördernde Tees mit Lavendel oder Hopfen,

  • ätherische Öle in einer Duftlampe oder als Roll-on,

  • getrocknete Kräuter in Leinensäckchen.

Auch CBD-Öl ist bei Schlafstörungen ein sehr beliebtes Mittel. Viele Menschen berichten, dass sie mithilfe des Öls schneller einschlafen, sich in der Frühe erholter fühlen und das abendliche Gedankenkarussell besser stoppen können. Wie genau das Öl zusammengesetzt sein sollte, ist dabei eine sehr individuelle Frage. CBD Vital beispielsweise bietet nicht nur Cannabidiol-Tropfen, sondern hat auch spezielle Schlaftropfen mit Hanf und Melatonin zusammengestellt.

Wichtig: Ob CBD-Öl oder andere Mittel: Womit du dich am wohlsten fühlst, die genaue Dosierung und eventuelle Kontraindikationen solltest du vor der ersten Einnahme am besten genau prüfen.

3. Einen Rhythmus festlegen und halten

Ein oft unterschätzter Feind erholsamer Nächte ist ein unregelmäßiger Schlafrhythmus. Auch Experten wissen das und weisen immer wieder darauf hin, dass vor allem Schichtarbeit durchaus ein Risiko für das Wohlbefinden darstellen kann. Spannend daran ist, dass eine dauerhafte Entscheidung für Nachtdienst besser verträglich zu sein scheint, als häufig wechselnde Zeiten. Dies geht aus einem Artikel des Helios Magazins hervor, der weitere Informationen rund um den Schlaf enthält.

Auf der Suche nach gutem Schlaf kannst du dir daher die Frage stellen, wie regelmäßig dein Schlafverhalten bisher aussieht. Wechseln die Zeiten ständig, schläfst du also am Wochenende bis zum Mittag aus, musst unter der Woche aber schon um halb sieben auf der Matte stehen? Dann kann das deinen Schlafrhythmus ordentlich durcheinanderwirbeln!

Besser ist es, künftig ein konstantes Zeitfenster zu schaffen, das für den Schlaf reserviert ist. Beispielsweise zwischen 22 und 6 Uhr. Dieses Zeitfenster kannst du dann mit leichten Schwankungen sowohl unter der Woche als auch am Wochenende testen und bei Bedarf anpassen. Das Ziel ist, Schlafenszeiten zu finden, in denen du dich sowohl unter der Woche als auch am Wochenende gut erholen kannst.

4. Schluss mit Bildschirm am Abend

Das Smartphone ist unser ständiger Begleiter, tagsüber sitzen wir am Computer und abends auf dem Sofa vor dem Fernseher. Oft gelingt es uns dabei sogar, parallel zur Serie in Social Media zu Scrollen. All das sorgt langfristig für eine Reizüberflutung und macht das Abschalten am Abend schwer.

Dass Schlafstörungen in der heutigen Zeit so häufig sind, ist daher kaum verwunderlich. Die Statistik zeigt: 19,1 Prozent der Frauen zwischen 18 und 29 sowie 24,6 Prozent der Frauen zwischen dreißig und 39 leiden darunter. Die beruhigende Nachricht ist also: Du bist nicht allein. Dennoch lohnt es sich, an besserem Schlaf zu arbeiten.


Wer bis spät aufs Smartphone starrt, schläft oft schlecht ein. (Quelle: Corina Rainer on Unsplash)

Gelingen kann das, wenn du dich abends ab einer bestimmten Uhrzeit bewusst gegen Bildschirme entscheidest. Die flimmerfreie Zeit sollte etwa eineinhalb Stunden vor dem Schlafen starten. Als alternative Beschäftigungen bieten sich Yoga, Lesen, Musikhören oder auch Meditieren an.

5. Sorgen und Stress verarbeiten

Kreisende Gedanken, ein ungutes Gefühl im Bauch und der berühmte Kloß im Hals: Was uns bedrückt, hält uns nicht selten auch vom Schlafen ab. Vom Ärger mit dem Chef bis hin zu Beziehungsstress oder finanziellen Sorgen lohnt es sich, diese Dinge nicht einfach zu unterdrücken.

Wer das tut, kommt tagsüber zwar oftmals gut über die Runden, muss sich in der Dunkelheit des Abends dann aber doch den verdrängten Gefühlen stellen. Das ist nicht ungewöhnlich, auch Andrej Mangold berichtete erst kürzlich von Schlafproblemen in einer für ihn schweren Zeit.

Da sich manche Schwierigkeiten nicht vermeiden lassen und auch negative Gefühle zum Leben gehören, sind geeignete Strategien zum Verarbeiten wichtig. Überlege dir also, wie du deine Sorgen und Probleme kanalisieren kannst, ohne sie zu verdrängen. Vielleicht helfen Gespräche mit der besten Freundin, vielleicht ist es aber auch das Schreiben eines privaten Tagebuchs, das dir deine wohlverdiente Ruhe am Abend wieder zurückgibt.