Shiba Inu kaufen: Das sollten Hundebesitzer wissen

Shiba Inu kaufen: Das sollten Hundebesitzer wissen - Alles, was du zu dieser Hunderasse wissen musst

Nicht ohne Grund ist der Shiba Inu in aller Munde: erst in puncto Kryptowährung, dann, als es um das Metaverse ging. Die Hunderasse erfreut sich seit jeher einer großen Popularität. Was den Shiba Inu so beliebt macht und was Hundebesitzer über den Vierbeiner wissen sollten, erfährst du in diesem Artikel.

© Unsplash/Petr Magera
Der Shiba Inu zählt aktuell zu den beliebtesten Hunderassen. Falls du auch mit dem Vierbeiner liebäugelst, findest du hier alle Infos. 

So ernährst du deinen Shiba Inu richtig

Damit dein Vierbeiner möglichst lange gesund bleibt, ist eine artgerechte Ernährung unverzichtbar. Bei derHunderasse Shiba Inu sollte Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil auf der Speisekarte stehen. Geeignet sind hochwertiges Hundetrockenfutter sowie Nassfutter. Auch die BARF-Methode ist bei Haltern von Shiba Inus beliebt: Hier liefert die Ernährung deinem Vierbeiner alle notwendigen Nährstoffe und du weißt genau, was das Futter enthält, da du es selbst zubereitest.

Ein Risiko auf bestimmte Krankheiten liegt bei der Hunderasse nicht vor. Nur bei Tieren, die aus Inzucht stammen, kommt es vermehrt zu Erkrankungen, weshalb du beimKauf deines Welpen darauf achten solltest, einen guten Züchter auszusuchen. Krankheiten wie Hüftdysplasie oder Grauer bzw. Grüner Star kommen zwar auch bei Shiba Inus vor, doch das Risiko ist nicht erhöht.

Charakter und Aussehen des Shiba Inus

Der Shiba Inu stammt aus Japan. Sein Name wird ins Deutsche mit „kleiner Hund“ übersetzt, was bereits vieles über sein Aussehen aussagt. Die Hunderasse bekommt ausgewachsen gerade einmal 13 kg auf die Waage und sieht mit seinen dreieckigen, aufgerichteten Ohren niedlich und aufmerksam aus. Die Rute ist eingerollt und liegt auf dem Rücken.

Du kannst den Shiba Inu in den Farben rot, schwarzloh und sesam erhalten. Sesam beschreibt eine Mischung aus schwarzen und roten Haaren und ist besonders beliebt. Wichtig für einen Rassehund wie den Shiba Inu ist „Urajiro“. Dabei handelt es sich um eine weißliche Färbung des Fells unter dem Fang, an der Kehle, am Bauch, an der Brust sowie an der Rutenunterseite. Auch die Innenseiten der Beine sollten diese Färbung aufweisen.

Der Shiba Inu hat nicht nur einen aufgeweckten Gesichtsausdruck, er ist auch sehr intelligent. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass sich der Vierbeiner nicht gerne unterordnet. Er hat seinen eigenen Kopf, wird aber mit der richtigen Erziehung zu einem loyalen Begleiter.

Pflege des Shiba Inus

Die Hunderasse hat gerades Deckhaar und feine Unterwolle. Auch wenn der Shiba Inu sehr flauschig aussieht, hält sich die Fellpflege in Grenzen, da es nicht zum Verfilzen neigt. Gelegentliches Bürsten reicht also aus. Steht der Fellwechsel an, solltest du ihn allerdings häufiger gründlich durchbürsten. Auch von Möbeln und Kleidung lassen sich die Hundehaare einfach entfernen, da sie nicht mit Widerhaken versehen sind. Außerdem entwickelt der Shiba Inu keinen typischen Hundegeruch, falls das Fell einmal nass werden sollte.

Um die Zähne des japanischen Vierbeiners richtig zu pflegen, solltest du für Hundetrockenkauartikel sorgen. Wer seinen Welpen bereits an Hundezahnpasta und Hundezahnbürste gewöhnt, hat später auch beim Putzen leichtes Spiel. Denn durch regelmäßiges Zähneputzen können Krankheiten im Mundraum bereits im Keim erstickt werden.

Shiba Inu: Erziehung und Haltung

Wichtig bei einem Shiba Inu ist, dass er im Welpenalter richtig sozialisiert wird. Das macht es ihm möglich, sich auch später gut in Gruppen zu integrieren. Fremden gegenüber ist der japanische Vierbeiner nämlich von Grund auf misstrauisch gesinnt – ganz gleich, ob es sich um einen Hund oder einen Menschen handelt. Aus diesem Grund eignet sich die Hunderasse auch als Wachhund, der jedoch nicht zu lästigen Kläffen neigt.

Der Shiba Inu ist nichts für Unerfahrene. Nur Menschen, die eine gewisse Autorität ausstrahlen und dem Vierbeiner deutlich, aber liebevoll klarmachen können, dass sie der Chef sind, können ihn richtig erziehen. Die Erziehung muss von liebevoller Konsequenz und Einfühlungsvermögen geprägt sein. Außerdem darf eine große Portion Geduld nicht fehlen. Wenn du unsicher im Umgang mit Hunden bist oder inkonsequent handelst, wird der eigenwillige Hund das merken und sich nicht unterordnen.

Bei dem Shiba Inu handelt es sich um einen Hund mit starkem Jagdtrieb. Somit ist ein Freilauf nicht immer möglich. Das Tier muss von Anfang an gut erzogen und jederzeit abrufbar sein. Das erfordert einiges an Training – der Shiba Inu ist also nichts für Faule.

Außerdem benötigt die Hunderasse ein hohes Maß an Bewegung. Du kannst ihn mit zum Joggen oder Fahrradfahren mitnehmen. Auch lange Spaziergänge sind für den Shiba Inu genau das Richtige. Hundesportarten wie Agility eignen sich für das Tier, doch reinem Apportieren kann es nichts abgewinnen. Du musst also unbedingt einenaktiven Lebensstil haben, damit der Shiba Inu voll ausgelastet ist.

Fazit

Auch wenn der Shiba Inu sehr beliebt ist und niedlich aussieht, ist er nicht für jeden geeignet. Du solltest eine Führungspersönlichkeit haben und Autorität ausstrahlen – nur dann lässt sich die Hunderasse gut erziehen. Für Anfänger und unsichere Menschen ist der Vierbeiner nicht geeignet.

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