Durch Sparen reich werden - so geht's

Finanzielle Freiheit - wer träumt nicht davon? Wer nicht bis zur Rente arbeiten und dennoch ein schönes Leben führen will, braucht vor allem eins: Disziplin und einen Plan. Mit den folgenden Tipps kann es gelingen. Natürlich gibt es noch weitere Ansätze, um im Alltag Geld zu sparen, aber das würde die Liste sprengen.

Finanziell verantwortliche und erfolgreiche Menschen bauen ihr Vermögen nicht zufällig oder über Nacht auf. Reich zu werden erfordert viel Willenskraft und langfristige Visionen. Die gegenwärtigen Wünsche für die Zukunft zu opfern, ist der Preis der finanziellen Freiheit. Doch vieles ist einfach nur eine Sache der Gewohnheit - das gilt für das Geld ausgeben ebenso wie für das Sparen.

Früh beginnen

Wie heißt es in einem alten Sprichwort: Der frühe Vogel fängt den Wurm. Das bedeutet, schon in jungen Jahren beispielsweise mit einer privaten Altersvorsorge zu beginnen. Diese Maßnahme sollte oberste finanzielle Priorität haben und ist einfach zu erklären: Je länger das Geld arbeitet, desto mehr wirft es am Ende ab.

Es macht eben einen Unterschied, ob man 10.000 Euro für 40 Jahre anlegt oder 20.000 Euro für 30 Jahre. Idealerweise profitiert man dabei auch noch von Zuschüssen, etwa durch vermögenswirksame Leistungen durch den Arbeitgeber. Doch auch wer diese Option nicht hat, sollte besser heute als morgen mit dem Sparen beginnen.

Damit man gar nicht erst in die Verlegenheit kommt, diesen Schritt immer wieder aufzuschieben (etwa weil das Kleid im Schaufenster der Lieblingsboutique gerade im Sale ist und das Geld auffrisst, was man ja eigentlich sparen wollte), sind Automatismen notwendig. Die einfachste Möglichkeit ist ein Dauerauftrag auf das Spar- oder Anlagekonto. Sobald das monatliche Gehalt eintrifft, wird sofort ein bestimmter Betrag überwiesen, der dann für spontane Luxuskäufe nicht mehr zur Verfügung steht.

Sparraten maximieren

Viele Banken bieten Fondssparen schon ab einem kleinen Betrag von beispielsweise 25 Euro an. Das klingt attraktiv. Doch mal ganz ehrlich - wie weit will man es denn mit 25 Euro pro Monat bringen? In 40 Jahren kommen da bei einem Zinssatz von fünf Prozent rund 37.000 Euro zusammen (vor Steuern). Gut, Kleinvieh macht auch Mist, aber bei einem monatlichen Betrag von 50 Euro wären es schon knapp 75.000 Euro und 150.000 Euro werden es mit 100 Euro pro Monat - und die hat fast jeder über.

Die größte Falle des ungeplanten Geldausgebens sind Kreditkarten. Daher lautet ein guter Rat für alle, die von finanzieller Freiheit träumen: Weg damit! Es ist sehr verlockend, Geld auszugeben, das man nicht auf dem Konto hat. Doch bei der Rückzahlung addieren sich Gebühren und Zinsen auf und am Ende wird es teurer als man meint. Wer unbedingt eine Kreditkarte braucht, sollte eine Prepaidkarte wählen, die aufgeladen werden muss. 

Leben wie ein armer Schlucker

Überall um uns herum sind Millionäre und von einigen würde man es gar nicht denken. Fast jeder ist schon mal einem sehr bescheidenen Menschen begegnet, der scheinbar arm ist, in Wirklichkeit aber in Geld schwimmt. Keine Markenklamotten, altes Auto, eine kleine Wohnung - all das kann täuschen und der Grund dafür sein, dass dieser Mensch der finanziellen Freiheit ein ganzes Stück näher ist als man selbst. Fakt ist: Mit der "Weniger ist mehr"-Mentalität lebt es sich sparsamer.

Die genannten Methoden sind natürlich nur ein kleiner Teil dessen, was möglich ist. Zugegeben, es ist schwer, den täglichen Versuchungen zu widerstehen. Der Konsum ist wie ein Damoklesschwert über unseren Köpfen. Ihm konsequent auszuweichen kann sich jedoch lohnen. Denn wer - ob jetzt oder später - finanzielle Sorgen hat, führt ein Leben voller Last. Und das will nun wirklich niemand.