Saugroboter im OK! Test: Das sind unsere Top 4!

Die besten Geräte in allen Preisklassen

16.11.2020 14:31 Uhr

Saugroboter werden immer populärer. Doch können die modernen Haushaltshelfer mit der Reinigungsleistung eines herkömmlichen Staubsaugers mithalten und was gilt es vor dem Kauf zu beachten? Wir klären die wichtigsten Fragen und präsentieren dir unsere vier Test-Favoriten …

"MD 18500 Saugroboter" von Medion - Schnäppchen für Einsteiger

Hier den "MD 18500 Saugroboter" von Medion für ca. 127 Euro shoppen
 

Der "MD 18500 Saugroboter" von Medion ist die perfekte Erstanschaffung für kleine Haushalte mit glatten Böden. Für kleines Geld bekommt man ein solides Gerät, welches mit einer guten Saugleistung und einer einfachen Reinigung überzeugt. Selbst Tierhaare entfernt der Roboter zuverlässig und auch die Ecken werden realtiv sauber. Abstriche muss man beim verhältnissmäßig kleinen Schmutzbehälter machen. Außerdem braucht der "MD 18500" im Vergleich zu teureren Geräten deutlich länger, um die Ladestation zu finden. Wer damit aber kein Problem hat und außerdem wenig Teppich in der Wohnung, der ist mit ihm bestens bedient.

 

Technische Features im Überblick:

  • Infrarotsensor
  • 0,3 Liter Schmutzbehälter
  • geeignet für Parkett, Fliesen, Laminat, kurzflorige Teppichböden
  • lässt sich automatisch programmieren
  • Betriebsdauer: bis zu 90 Minuten
  • Ladezeit: ca. 3,5 Stunden
  • Gehäusehöhe: 8 Zentimeter
  • Gewicht: 2,05 Kilo
  • automatische Rückkehr zur Ladestation
  • mit in der Lieferung enthalten: Fernbedienung, Ladestation, 2x Filter, 2x Seitenbürsten, 2x Ersatzseitenbürsten, Reinigungsbürste, Batterien

 

Pro: Der größte Vorteil liegt ganz klar im Preis und der damit verbundenen guten Reinigungsleitung von Staub und Tieerhaaren, auch in den Ecken. Er weicht außerdem sehr gut Hindernissen aus und schont dadurch das Inventar. Auch die Reinigung des Geräts geht schnell und einfach von der Hand.

Contra: Mit größeren Wohnungen und vielen Räumen ist der "MD 18500" eher überfordert. Er fährt im Vergleich zu anderen Modelle durcheinander und hektisch und braucht teilweise sehr lange, um die Ladestation zu finden.

 

"RoboVac 11S Saugroboter" von eufy - Preis-Leistungssieger


Hier den "RoboVac 11S Saugroboter" von eufy für ca. 180 Euro shoppen

 

Der "RoboVac 11S Saugroboter" von eufy kann optisch ganz klar mit teureren Modellen mithalten. Und auch die Saugleistung überzeugt! Er ist verhältnismäßig leise und gelangt dank seiner geringen Höhe von 7,2 Zentimetern hervorragend unter Sofas, Schränke und Kommoden, wo er Staub und Haare sorgfältig entfernt. Kleine Hindernisse wie Bodenleisten überwindet er ohne Probleme und dank seiner Sensoren erkennt er automatisch Vorsprünge wie Treppen, von denen er herunterfallen könnte. Sobald er merkt, dass er leer ist, fährt er schnell zur Station zurück und findet diese meist ohne Probleme. Einziges Manko: Er erstellt keine Karte vom Raum und weiß daher nicht, wo er schon geputzt hat.

 

Technische Features im Überblick:

  • Infrarotsensor
  • 0,6 Liter Schmutzbehälter
  • geeignet für harte Böden, mittelhohe Teppiche, Hartholz
  • lässt sich automatisch programmieren und verfügt über vier verschiedene Reinigungsmodi
  • erkennt automatisch sehr verschmutzte oder schwer zu reinigende Stellen und erhöht die Saugleistung
  • Betriebsdauer: bis zu 100 Minuten
  • Gehäusehöhe: 7,2 Zentimeter
  • Gewicht: 2,59 Kilo
  • automatische Rückkehr zur Ladestation
  • mit in der Lieferung enthalten: Fernbedienung, Ladestation, Reinigungswerkzeug, zusätzliches Filterset, vier Seitenbürsten, fünf Kabelbinder

 

Pro: Für knapp 180 Euro ist der "RoboVac 11S" unser Preis-Leistungs-Sieger, weil er sowohl optisch als auch technisch mit teureren Konkurrenz-Produkten mithalten kann.

Contra: Die Reinigung könnte noch effizienter sein, wenn eine Raumaufzeichnung wie bei teureren Geräten vorhanden wäre.

 

"Roborock S6" von Xiaomi - Allround-Talent mit Wischfunktion


Hier den "Roborock S6" von Xiaomi für ca. 550 Euro shoppen

 

Wer bereit ist, mehr Geld auszugeben und sich zusätzlich auch noch eine Wischfunktion wünscht, dem können wir den "Roborock S6" von Xiaomi sehr ans Herz legen. Im Vergleich zu vielen anderen hochpreisigen Geräten, die bei dem Verbraucher oft verhältnismäßig schlecht abschneiden, hat er kaum Mankos vorzuweisen. So kartiert das integrierte Lasernavigations-System automatisch die Wohnung in Echtzeit und ermöglicht so eine effiziente Reinigung. Dadurch ist es auch möglich individuelle Reinigungspläne der einzelnen Räume zu bestimmten Tageszeiten einzuplanen. Er reinigt bis zu 150 Quadratmeter in einem Durchgang und ist damit auch für größere Wohnungen geeignet.

 

Technische Features im Überblick:

  • mit Clean-Base automatischer Absaugstation
  • intelligente Kartierung mit Raumerfassung und Schutzbereichen
  • personalisierte Zeitpläne
  • reinigt und manövriert dank Smart Maps effizient in sauberen, geraden Bahnen
  • App-Steuerung
  • kompatibel mit Alexa und Google Assistant
  • geeignet für Hartböden und Teppich (automatische Erkennung und Anpassung der Saugkraft)
  • erkennt Vorsprünge von denen er fallen könnte automatisch
  • Gehäusehöhe: 9,3 Zentimeter
  • Gewicht: 3,38 Kilo
  • automatische Rückkehr zur Ladestation

Pro: Der "Roborock S6" liefert dank Raumaufzeichnung, z-förmigem Reinigungsweg und einer starken Saugleistung ein sehr sauberes Ergebnis. Auch die Akkuleistung ist überdurchschnittlich gut. Er ist sehr leise und durch den integrierten waschbaren Filter einfach in der Reinigung. Außerdem werden Alexa und Google Home in der dazugehörigen App unterstützt.

Contra: Die Funktionen haben ihren Preis und das Gerät ist sehr teuer in der Anschaffung. Außerdem ist die App-Einrichtung zu Beginn etwas mühsam. Hat man diesen Schritt jedoch geschafft, ist die Anwendung in Zukunft einfach. Bei der Aufzeichnung der Räume fährt der Roboter zunächst gegen viele Möbelstücke, was jedoch bei Geräten mit dieser Funktion üblich ist.

 

"Roomba i7+" von iRobot - Luxus-Modell mit Absaugstation


Hier den "Roomba i7+" von iRobot für ca. 889 Euro shoppen

 

 

Der "Roomba i7+" von iRobot ist das teuerste Gerät im Test, er konnte mit seinen zahlreichen Premium-Features aber auch am besten abschneiden und lieferte das beste Saugergebnis. Dank Absaugstation und intelligenter Raumerfassung läuft der Reinigungsprozess komplett automatisiert ab. Zunächst wird der Saugroboter mit der dazugehörigen App eingerichtet. Dazu werden mehrere Kartierungsläufe gestartet, bis er die Wohnung komplett vermessen und eine digitale Raumkarte erstellt hat. Die Räume können dann benannt und voneinander getrennt werden. In der App lassen sich anschließend Zeitpläne erstellen, sodass der Roboter bestimmte Räume an bestimmen Tagen zu bestimmten Uhrzeiten reinigt. Außerdem können sogenannte Schutzbereiche festgelegt werden, aus denen er sich fernhalten soll. Nach dem Saugvorgang entleert sich der "Roomba i7+" selbstständig in der Absaugstation, in der sich ein Anti-Allergen-Beutel befindet. Je nachdem wie oft der Saugroboter zum Einsatz kommt, muss der Beutel nur alle paar Wochen entleert werden.

Der "Roomba i7+" überzeugt auch durch seine sehr gute Reinigungsleistung. Er verfügt über ein Reinigungssystem mit drei Stufen, zwei Gummibürsten für alle Böden sowie einer Kantenbürste. Er erkennt automatisch den Übergang von einem Hartboden zu Teppich und auch stärker verschmutze Stellen und passt seine Saugleistung entsprechend an. Das Ergebnis ist sehr gründlich, sogar in den Ecken. Außerdem ist er während des Saugvorgangs überraschend leise. Die Steuerung kann neben der App auch über Alexa oder Google Assistant erfolgen.

 

Technische Features im Überblick:

  • mit Clean-Base automatischer Absaugstation
  • intelligente Kartierung mit Raumerfassung und Schutzbereichen
  • personalisierte Zeitpläne
  • reinigt und manövriert dank Smart Maps effizient in sauberen, geraden Bahnen
  • App-Steuerung
  • kompatibel mit Alexa und Google Assistant
  • geeignet für Hartböden und Teppiche
  • erkennt Vorsprünge von denen er fallen könnte automatisch
  • Gehäusehöhe: 9,3 Zentimeter
  • Gewicht: 3,38 Kilo
  • automatische Rückkehr zur Ladestation

 

Pro: Wer sich einmal die Zeit genommen hat, um den "Roomba i7+" mithilfe der App einzurichten und die intelligenten Karten und Zeitpläne erstellt hat, der darf sich in Zukunft über eine völlig automatisierte Reinigung freuen und muss nur noch alle paar Wochen den Staubbeutel in der Absaugstation leeren. Dieser Luxus hat zwar seinen Preis, lohnt sich aber definitiv, wenn man das nötige Kleingeld ürig hat. Außerdem konnte die Saugleistung im Test am meisten überzeugen.

Contra: Das Gerät ist verhältnismäßig teuer in der Anschaffung und die Einrichtung zu Beginn dauert ihre Zeit. Sie ist allerdings sehr einfach und selbsterklärend, dank der übersichtlichen App. Es entstehen laufende Kosten durch den Austausch in der Absaugstation. Zehn Beutel liegen preislich bei ca. 25 Euro.

 

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Ersetzt ein Saugroboter einen herkömmlichen Staubsauger?

Je nach Beschaffenheit der Wohnfläche, können Saugroboter ein durchaus gutes, sauberes Ergebnis erzielen. Vorausgesetzt, es sind viele Hartböden oder kurzflorige Teppiche vorhanden. Denn die meisten Modelle haben nach wie vor Probleme mit langflorigen Läufern. In den Ecken können Staub- und Haarreste zurückbleiben, weil die Roboter diese teilweise nicht gut erreichen.

Wer es also gerne besonders rein hat, sollte den alten Handstaubsauger definitiv nicht entsorgen. Für eine schnelle Reinigung zwischendurch, während man zum Beispiel gerade bei der Arbeit ist, sind Saugroboter aber ideal. Die kleinen Helfer nehmen einem zumindest die gröbste Arbeit ab.

 

Was gilt es vor dem Kauf zu beachten?

Mittlerweile gibt es gute Saugroboter in allen Preisklassen zu finden. Jedes Gerät bringt dabei ganz unterschiedliche Vor- und Nachteile mit und deshalb sollte man sich vorab der Beschaffenheit der eigenen Wohnfläche bewusst werden und dementsprechend das Tool aussuchen.

So spielt die Größe der Wohnung oder des Hauses eine wichtige Rolle. Bei Ein- bis Zwei-Zimmer-Wohnungen kann ruhig zu einem günstigeren Gerät gegriffen werden, doch sollten mehr Räume vorhanden sein, dann lohnt es sich mehr Geld zu investieren (ab 300 Euro). Denn um große Flächen vollständig abzudecken, müssen diese von einem Laser oder einer Kamera im Saugroboter gescannt oder ausgemessen werden. Günstigere Geräte haben diese Funktion meist nicht.

Auch die Höhe des Saugroboters sollte unbedingt in die Entscheidung mit einbezogen werden. Denn nur so wird gewährleistet, dass er auch unter Sofa, Kommode, Schrank und Co. reinigen kann.

Hat deine Wohnung viele Hindernisse, wie Möbel, Türschwellen, oder Läufer? Je komplexer der Grundriss ist, desto schwieriger wird die Arbeit für deinen kleinen Helfer und es kann sein, dass er sich verläuft oder sich die Putzzeit erhöht. Auch Kabel, Taschentücher, Socken oder andere kleine Hürden sollten vorab aus dem Weg geräumt werden. Verwinkelte, zugestellte Räume sind nicht für die Reinigung mit einem Saugroboter geeignet.

 

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