Wie deutsche Promis ihr Geld anlegen

Von Immobilien bis Aktien

Ganz egal ob Schauspieler, Profi-Sportler oder Sänger - es gibt eine Gemeinsamkeit: Geld. Denn erfolgreiche Prominente haben ihr Talent nicht nur zu Geld gemacht, sondern sich auch dahingehend in Szene gesetzt, damit sie mit ihrer Persönlichkeit weiterhin Geld verdienen. So etwa, wenn sie in einem Werbespot zu sehen sind oder auf ihrem T-Shirt die Aufschrift eines bekannten Herstellers tragen.

Geld verdienen mag eine Sache sein, doch wie legen die Promis das Geld an, damit es mehr wird? Denn das ist eine Frage, die aufgrund der Nullzinspolitik, die von der Europäischen Zentralbank auch in absehbarer Zukunft verfolgt werden wird, gar nicht so einfach beantwortet werden kann.

Immobilien, Fonds und Start-ups

Zu Beginn ist zu betonen, dass nicht jeder Prominente auch gleichzeitig ein guter Anleger ist. Denn in vielen Fällen lassen sich die Prominenten schlecht beraten, mitunter sind sie aber auch beratungsresistent und versuchen selbst ihr Geld gewinnbringend anzulegen. Boris Becker mag hier das mahnende Beispiel sein. Die Tennislegende hat nämlich mit der Idee, Autohäuser in Ostdeutschland zu betreiben, ein Vermögen in den - um beim Tennis zu bleiben - Sand gesetzt.

Doch es gibt auch den einen oder anderen Promi, der sein Geld gewinnbringend angelegt hat. Besonders beliebt sind Anlagen in Immobilien. Viele deutsche Promis besitzen ein Eigenheim (Haus oder Wohnung) in guter Lage, wobei mitunter auch Objekte vermietet werden. Besonders interessant sind Immobilien, die sich in München, Hamburg wie Berlin befinden - und hier vor allem im Bereich der Innenstadt.

Eine interessante Alternative zu Immobilien sind Immobilienfonds. Hier wird in eine Art Wertpapier investiert, das einen Anteil an Immobilien darstellt - das kann eine Immobilie sein, das können aber auch gleich mehrere Immobilien sein. Regelmäßige Dividenden sind, wie auch bei Aktien, möglich. Vonseiten des Fondsbetreibers können die Immobilien auch veräußert werden - die Besitzer werden dann am Erlös beteiligt. Warum sich immer mehr deutsche Promis für diese Möglichkeit entschieden haben? Fonds können wesentlich einfacher als Immobilien verkauft werden - zudem ist der Kaufprozess einfacher als beim klassischen Haus oder der Wohnung.

Aber auch Start-ups rücken immer stärker in den Vordergrund. Promis investieren hier in neue Geschäftsideen, von denen sie sich selbst erhoffen, dass es zum Durchbruch kommt - da sie an der Firma beteiligt sind, steigt sodann der Gewinn. Jedoch ist diese Art der Veranlagung extrem riskant. Es gibt keine Garantie, dass das Start-up erfolgreich wird, bzw. bleibt.

Tipp: Börsengehandelter Indexfonds

Prominente befassen sich aber auch mit Aktien. Dabei handelt es sich um eine bereits sehr traditionelle Form einer vermögensaufbauenden Geldanlage, die in den letzten Jahren immer mehr als Sparbuch- oder Tagesgeldkonto-Ersatz gesehen wird. Denn mit der entsprechenden Strategie kann man durchaus das Risiko reduzieren, aber sich nach einer bestimmten Laufzeit durchaus über einen attraktiven Gewinn freuen.

Man darf an dieser Stelle aber nicht glauben, dass man dieselben Beträge wie die Prominenten in den Aktienmarkt pumpen muss. Wenn ein Promi etwa davon erzählt, 20.000 Euro in eine bestimmte Gesellschaft investiert zu haben, so muss man das nicht nachmachen - vor allem auch deshalb nicht, weil man vermutlich nicht dasselbe Budget zur Verfügung hat.

Sehr wohl kann man aber kleinere Beträge in den Aktienmarkt stecken. Besonders interessant sind hier börsengehandelte Indexfonds. Dabei handelt es sich um eine kostengünstige wie relativ sichere Variante, um bei Verfolgung eines langen Anlagehorizonts entsprechende Gewinne zu realisieren. Hier wird nämlich ein im Vorfeld gewählter Markt nachgebildet. Das kann etwa der Dow Jones sein, aber auch der deutsche Aktienindex - kurz: DAX.

Interessiert man sich hingegen für den Devisenhandel, so sollte man im Vorfeld einen Forex Broker Vergleich anstellen. Zu beachten ist, dass der Handel mit Devisen durchaus erfolgversprechend ist, sofern man die Entwicklung richtig einschätzt - wer falsch liegt, muss, je nach gewählter Strategie und eingegangenem Risiko, aber entsprechende Verluste verbuchen.

Ganz egal, ob Promi oder Otto-Normalverbraucher: Hohe Gewinne und Verluste sind, wenn man sich für den Aktien-, Devisen- oder Kryptomarkt entscheidet, immer möglich - es gibt keine Garantie, stets auf der Gewinnerseite zu bleiben.


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