Die erste gemeinsame Wohnung einrichten – so klappt's ohne Streit

Glücklich unter einem Dach

Zusammenzuwohnen, das ist für viele Verliebte ein Traum. Doch wenn dieser in Erfüllung geht, lauert die eine oder andere Streitfalle. Wir verraten dir, wir ihr Auseinandersetzungen verhindert.

In einer Beziehung gibt es viele wichtige Meilensteine: Das erste Date, der erste Sex oder das erste „Ich liebe dich“ zum Beispiel. Später folgt oft der erste gemeinsame Urlaub und irgendwann kommt die Frage auf, ob und wann man eigentlich zusammenziehen möchte. Schließlich ist die gemeinsame Wohnung nicht nur der erste Schritt in Richtung Hochzeit oder Familiengründung. Für viele Paare ist es auch schlichtweg eine traumhafte Vorstellung, jeden Abend mit dem beziehungsweise der Liebsten in den Armen einzuschlafen, am Morgen zusammen aufzuwachen, die Feierabende in Zweisamkeit zu verbringen oder sich als Paar ein Haustier zuzulegen. Es kann viele gute – und auch weniger gute – Gründe zum Zusammenziehen geben. 

Warum? Die Gründe sind für das Zusammenziehen wichtig

Weniger gute Gründe wären beispielsweise ein finanzieller Engpass, den du hoffst, mit einer geteilten Miete zu überwinden. Denn in diesem Fall begibst du dich in eine Abhängigkeit von deinem Partner oder deiner Partnerin. Auch Eifersucht und die Möglichkeit einer besseren Kontrolle ist längst noch kein Grund für eine gemeinsame Wohnung. In einem solchen Fall solltet ihr lieber das Vertrauen (wieder) aufbauen. Eventuell musst du an deinem Selbstbewusstsein arbeiten oder unter Umständen wäre sogar eine Trennung die bessere Alternative – wenn es einen entsprechenden Vorfall gab, unter welchem das Vertrauen gelitten hat. 

Du siehst: Sobald ihr über das Zusammenziehen sprecht oder euch bereits dafür entschieden habt, solltest du noch einmal deine Gründe hinterfragen. Kommst du zu dem Ergebnis, dass du aus Liebe, aus dem Wunsch einer gemeinsamen Zukunft heraus oder einfach, weil du gerne Zeit mit deiner besseren Hälfte verbringst, zusammenwohnen möchtest, lautet die Devise: Feuer frei! 

Denn wer eine gesunde und glückliche Beziehung führt, kann diese mit einer gemeinsamen Wohnung weiter vertiefen. Die Liebe wächst und die Trennungswahrscheinlichkeit sinkt im Regelfall, wenn ihr euch eure vier Wände teilt. Und ja, ihr spart euch natürlich auch Geld für die Miete sowie Zeit, weil ihr euch die Hausarbeit teilt. Zumindest in den meisten Fällen. Genau dieser Gedanke kann aber auch nach hinten losgehen, weshalb diese – wie bereits erwähnt – nicht eure Beweggründe für eine gemeinsame Wohnung sein sollten.

Wenn die gemeinsame Wohnung zum Trennungsgrund wird

Die Hausarbeit teilen? In deiner Vorstellung klingt das bestimmt ganz einfach. Doch bei vielen Paaren sind diese Aufgaben alles andere als gerecht verteilt. Plötzlich ruht sich der eine auf dem Sofa aus, während der andere putzt, einkaufen geht, kocht und sich um die Wäsche kümmert. Oder dein Schatz putzt zwar, aber das entspricht so gar nicht deinen Vorstellungen von Sauberkeit. 

Ja, in einer gemeinsamen Wohnung gibt es eine Menge Streitpotenzial und genau deshalb ist es wichtig, das Zusammenziehen mit realistischen Erwartungen anzugehen. Eine Beziehung verändert sich durch gemeinsame vier Wände – in vielerlei Hinsicht positiv, allerdings auch manchmal negativ. Zwischen mangelnder Privatsphäre, Streitigkeiten um das Putzen, einem unterschiedlichen Umgang mit Geld und nachlassenden gemeinsamen Aktivitäten scheitert so manche Beziehung am Projekt „Zusammenziehen“. Ein Risiko, das dir zwar keine Angst machen sollte, dessen du dir aber bewusst sein musst, wenn du deinen Lebensmittelpunkt mit jenem deiner besseren Hälfte vereinst. Und ein Risiko, aufgrunddessen sich immer mehr Paare bewusst gegen die gemeinsame Wohnung entscheiden.

Also lieber doch nicht zusammenziehen?

Wenn es um das Thema Zusammenwohnen geht, muss schlussendlich jedes Paar seine eigene Lösung finden – sein sogenanntes Beziehungskonzept. Jüngere Paare, die bereits in der Jugend zusammenfinden, warten oft noch lange Zeit mit dem Zusammenziehen. Sie möchten erst einmal eine eigene Wohnung haben, sich selbst finden, vielleicht in einer WG mit Freunden wohnen oder so lange wie möglich bei den Eltern bleiben, um Geld zu sparen. 

Demgegenüber entscheiden sich auch immer mehr ältere Paare, die vielleicht schon eine Scheidung hinter sich und erwachsene Kinder haben, dass sie lieber gemeinsam getrennt leben, sprich sie führen zwar eine ernsthafte Beziehung, dennoch behält aber jeder zunächst einmal sein eigenes Lebensumfeld. Sie genießen oftmals das eigene Zuhause, ihren Freiraum, die Privatsphäre und die fehlende Notwendigkeit, für irgendetwas oder irgendjemanden Kompromisse machen zu müssen. Denn Kompromissbereitschaft ist wohl eine der wichtigsten Eigenschaften, wenn ein Paar zusammenwohnen möchte. 

Aber keine Sorge: Das bedeutet nicht, dass das Zusammenziehen prinzipiell eine schlechte Idee ist. Im Gegenteil kann es, wie bereits erwähnt, die Liebe weiter wachsen lassen. Zudem steht es in der Regel für all jene Paare außer Frage, die eines Tages heiraten möchten oder sich Kinder wünschen. Denn spätestens, wenn Nachwuchs mit im Spiel ist, wären getrennte Wohnungen doch für alle Beteiligten eine unpraktische Lösung. Der Großteil der Menschen in einer ernsthaften Beziehung möchte deshalb eines Tages zusammenziehen. Wann aber ist dafür der richtige Zeitpunkt gekommen?

Ein Monat, ein Jahr oder ein Jahrzehnt: Wann seid ihr bereit?

Den einen richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Schließlich ist jede Beziehung individuell und so musst auch du mit deinem Partner selbst herausfinden, wann es für diesen Schritt bereit ist. Manchmal machen äußere Faktoren die Entscheidung besonders günstig, wenn beispielsweise einer von beiden ohnehin gerade umziehen muss. Doch in den meisten Fällen handelt es sich um eine bewusste Entscheidung der beiden Liebenden für die nächste Phase in ihrer Beziehung. 

Die Einen möchten vielleicht schon nach einem Monat keine Sekunde mehr getrennt sein. Die Anderen warten lieber ein, zwei oder auch drei Jahre ab, damit die Beziehung wachsen kann und der Schritt gut überlegt ist. Vielleicht kann dir eine Checkliste dabei helfen, diese Entscheidung zu treffen:

  1. Fühlen wir uns beide bereit für diesen Schritt?
  2. Welche Gegensätze oder Gemeinsamkeiten haben wir?
  3. Welche Erwartungen haben wir demnach an das Zusammenziehen und stimmen diese überein?
  4. Wer gibt seine Wohnung auf oder suchen wir uns gemeinsam eine neue Bleibe?
  5. Gibt es vielleicht die Möglichkeit eines Zusammenlebens auf Probe – beispielsweise im Urlaub?
  6. Haben wir in der Vergangenheit bewiesen, dass wir Krisen als Paar meistern können?
  7. Kenne ich die Marotten meines Partners beziehungsweise meiner Partnerin und kann ich diese akzeptieren?
  8. Wie sieht es mit den Vorstellungen bezüglich Sauberkeit und Arbeitsteilung im Haushalt aus?
  9. Welche Größe muss die Wohnung haben, um auch ausreichend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten?
  10. Wie handhaben wir rechtliche und finanzielle Fragen: Wer unterschreibt den Mietvertrag? Welche Versicherungen sind notwendig? Und, und, und…

Das mag für dich nun alles ziemlich unromantisch klingen. Doch solche Fragen vorab zu klären, kann euch beim Zusammenziehen eine Menge Streit ersparen. Vielleicht kommt ihr auch zu dem Ergebnis, doch lieber noch ein wenig mit diesem Schritt warten zu wollen. Eventuell habt ihr nun aber auch die besten Ausgangsvoraussetzungen für ein harmonisches Zusammenwohnen geschaffen. Wie geht es dann weiter?

Tipps für ein harmonisches Zusammenziehen: So klappt’s ohne Streit

Habt ihr euch also für das Zusammenleben entschieden, geht es an die konkrete Umsetzung. Bevor du nun aber Hals über Kopf deine Wohnung kündigst, braucht ihr natürlich erst einmal eine neue Bleibe. Lasst euch mit der Suche Zeit, denn die gemeinsame Wohnung soll bestimmt perfekt und keine Notlösung sein – richtig?! 

Legt euch einen finanziellen Rahmen fest, eine Umgebung sowie Kriterien für die Wohnungssuche: 

•    Möchtest du vielleicht unbedingt einen Garten? 
•    Darf die Wohnung nicht weniger als drei Zimmer haben? 
•    Müssen Hunde erlaubt sein? 
•    Oder kannst du auf eine Badewanne einfach nicht verzichten? 

Mit eurem ganz eigenen Kriterienkatalog könnt ihr euch nun auf die Suche begeben und entsprechende Objekte besichtigen. Sobald ihr die Wohnung eurer Träume gefunden habt, geht es an das konkrete Zusammenziehen:

Erster Schritt: Den Mietvertrag unterschreiben

Eine erste wichtige Frage, welche es zu klären gilt, ist wer den Mietvertrag unterschreibt. Zieht einer beim anderen ein, kann es zudem sinnvoll sein, den Mietvertrag entsprechend zu ändern. Ihr braucht in einem solchen Fall ohnehin die Erlaubnis des Vermieters, es sei denn es handelt sich um euer Wohneigentum. Wenn nämlich beide unterzeichnen, haben auch beide dieselben Rechte und keiner kann den anderen bei einem Streit kurzerhand „rauswerfen“. Diese ist also in den meisten Fällen die sinnvollste Lösung. 

Jedoch gibt es durchaus auch Sonderfälle, in welchen nur einer von beiden im Mietvertrag steht und das auch nicht geändert werden kann oder soll. Das gilt natürlich, wenn es sich um familiäres Eigentum handelt, wenn einer von beiden noch minderjährig ist oder wenn ohnehin klar wäre, wer im Notfall bei einer Trennung auszieht. Ja, auch solche Fragen solltest du vor dem Zusammenziehen klären. Es schadet schließlich nie, einen Plan B zu haben. Ein offenes Gespräch darüber, wer den Mietvertrag unterschreibt und wieso, kann also viele spätere Unstimmigkeiten verhindern. 

Zweiter Schritt: Die Finanzen klären

Auch, wenn zwei Mieter im Vertrag stehen, müssen diese ihre Miete natürlich gemeinsam überweisen. Selbiges gilt für Nebenkosten oder Internet, Telefon & Co. Entweder müsst ihr diese Zahlungen also möglichst gerecht aufteilen beziehungsweise du überweist beispielsweise die gesamte Miete und dein Freund schickt dir seinen Anteil auf dein Konto. 
Oder aber ihr entscheidet euch für ein gemeinsames Konto. Kostenlose Girokonten gibt es schließlich zahlreiche zur Auswahl und so könnt ihr sämtliche Zahlungen gerecht durch Zwei teilen. Jeder überweist pro Monat einen bestimmten Betrag und davon können auf Wunsch auch Lebensmittel bezahlt werden – oder andere Kosten, die im Haushalt anfallen. Und wenn am Ende etwas übrig bleibt, so habt ihr gleich noch Erspartes für die Urlaubskasse.

Allerdings kann so ein gemeinsames Konto auch zu Konflikten führen. Ist beispielsweise euer Einkaufsverhalten bei Lebensmitteln grundverschieden, weil du lieber günstig und deine bessere Hälfte lieber die teuren Bio-Sachen kauft, fühlst du dich schnell unfair behandelt. Beobachte deinen Schatz also ruhig beim nächsten gemeinsamen Einkauf. Wenn ihr vorab prüft, ob ihr ähnlich mit Geld umgeht oder eher nicht, könnt ihr auch eine passende Entscheidung für oder gegen eine gemeinsame Haushaltskontoführung treffen. 

Dritter Schritt: Versicherungen unter die Lupe nehmen

Damit ist das Thema Finanzen leider noch längst nicht am Ende. Hier kommt aber die gute Nachricht: Wusstest du, dass ihr einige Versicherungen zusammen abschließen könnt, wenn ihr in einem gemeinsamen Haushalt lebt – auch ohne Ehering?! Das gilt beispielsweise für die Rechtsschutz- oder Haftpflichtversicherung. Allerdings können hier verschiedene Tücken lauern

Zudem solltet ihr entscheiden, ob ihr für die gemeinsame Wohnung eine Hausratversicherung abschließen möchtet. Setzt euch also bei Gelegenheit zusammen und nehmt die bestehenden sowie möglichen Versicherungen genauer unter die Lupe. Das wird euch eine Menge Geld sparen!

Vierter Schritt: Renovieren, streichen & Co

Nun, da die „Formalitäten“ geklärt sind, könnt ihr endlich einziehen und auch damit euren langgehegten Traum erfüllen. Doch diese Wohnung soll ja nicht irgendeine Wohnung werden. Sie soll euer Zuhause sein, euer Rückzugsort, euer gemeinsames Nest, an welches ihr euch auch in vielen Jahren und Jahrzehnten noch mit einem Lächeln auf dem Gesicht erinnert. 

Wenn es sich nicht gerade um einen Neubau oder eine frisch sanierte Wohnung handelt, geht es daher erst einmal ans Renovieren. Und selbst wenn, so möchtet ihr vielleicht die Farbe der Wände ändern oder eine neue Küche einbauen. Bringt ihr freilaufende Haustiere wie Hunde oder Katzen mit, beziehungsweise möchtet ihr euch diese in den folgenden Monaten zulegen, so braucht ihr zudem einen möglichst unempfindlichen Boden. Für Tiere mit Krallen wie Katzen oder Hunde gelten hier allerdings andere Prioritäten als bei Nagern oder wenn ihr ein Aquarium habt. Eventuell ist es sinnvoll, über das Echtholzparkett stattdessen Laminat oder einen Vinylboden zu legen. 

Wichtig ist, dass ihr bei solchen Renovierungsarbeiten nichts zerstört. Ihr müsst also beim Auszug in der Lage sein, die Wohnung wieder in ihren ursprünglichen Zustand zu versetzen – andernfalls benötigt ihr die Zustimmung durch den Vermieter. 

Fünfter Schritt: Die Wohnung einrichten

Sobald die noch nackte Wohnung euren Vorstellungen entspricht, könnt ihr sie endlich mit Leben füllen. Doch hattet ihr beide zuvor bereits eine voll eingerichtete Wohnung, ist vielleicht nicht ausreichend Platz für alle Möbel, und Einrichtungsgegenstände. Zudem gibt es da diese Kommode, die er von seiner Oma geerbt hat und die du absolut nicht ausstehen kannst. Oder sie hat einen rosafarbenen Teppich, welchen du unter keinen Umständen in deiner Wohnung haben möchtest. 

Bevor ihr also mit Sack und Pack einzieht, solltet ihr einen Einrichtungsplan entwerfen. Setzt euch zusammen, sammelt Ideen und gestaltet die Wohnräume. Dabei könnt ihr zugleich festlegen, was von den alten Wohnungen mit in die gemeinsame Bleibe kommt und was stattdessen auf dem Sperrmüll oder in den Kleinanzeigen landet.

Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn ihr euch hierbei nicht einig werdet, so solltet ihr jedem eine Liste mit sechs Dingen zugestehen. Drei Dinge, die jeder unbedingt mitbringen möchte und je drei Dinge, die er vom jeweils anderen auf keinen Fall in der Wohnung haben will. Dass du die Kommode nicht in den Flur stellen möchtest, bedeutet schließlich nicht, dass sie nicht im Keller aufbewahrt werden kann. Das Erinnerungsstück muss natürlich nicht auf dem Sperrmüll entsorgt werden. Und der rosane Teppich landet als Kompromiss am Ende vielleicht im Gästezimmer, in welchem du dich ohnehin nie aufhalten wirst. 

Kompromissbereitschaft – dieses Stichwort ist bereits mehrfach gefallen und erneut siehst du, wie wichtig sie schon beim Einzug in die gemeinsame Wohnung werden kann. Hilft das alles nichts, doch ihr habt dafür ausreichend Budget, könnt ihr eure vier Wände alternativ natürlich auch komplett neu einrichten. 

Sechster Schritt: Grundregeln aufstellen

Endlich eingezogen, fangen die Stolpersteine aber leider erst richtig an. Jeder Mensch hat schließlich seine Macken – auch du und ja, auch dein vermeintlich so fehlerfreier Partner. In einer gemeinsamen Wohnung nimmst du schnell die rosarote Brille ab. Die Fassade der perfekten Beziehung mit eben dem perfekten Partner beginnt zu bröckeln. Du lernst seine Macken kennen, seine Gewohnheiten und irgendwann steht ihr wahrscheinlich auch gemeinsam eine Magen-Darm-Grippe durch. Wenn das für dich gerade alles andere als romantisch klingt, solltest du dir aber einer Sache bewusst sein: Erst, wenn du deinen Liebsten so erlebst, wie er wirklich ist, kannst du ihn auch wahrhaft lieben. 

Prinzipiell solltest du dich nicht von Kleinigkeiten stören lassen. Liebe bedeutet auch, nervige Angewohnheiten zu akzeptieren oder zu ignorieren, um des Friedens willen. Doch wenn du merkst, dass dich etwas über alle Maßen nervt, dann sprich es an, bevor es zur Belastung für eure Beziehung wird. 

Es lohnt sich, gewisse Grundregeln für das Zusammenleben zu formulieren – und zwar von Beginn an sowie gemeinsam. Diese Grundregeln könnt ihr mit der Zeit verändern oder ausdehnen. Übertreiben solltet ihr es mit der Liste nicht, doch so könnt ihr zahlreiche Streitigkeiten präventiv verhindern und müsst nicht jedes Mal neu diskutieren, wer heute mit dem Staubsaugen an der Reihe ist. Am wichtigsten ist es, überhaupt einmal gemeinsam darüber zu sprechen. 

Siebter Schritt: An der Beziehung arbeiten

„Und sie lebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage…“? Leider ist eine glückliche Beziehung auch mit einer gemeinsamen Wohnung kein Selbstläufer. Es gilt daher, weiterhin aktiv an eurer Liebe zu arbeiten. Über die bereits erwähnten Macken hinwegzusehen, ist davon ein wichtiger Part. Gleichzeitig müsst ihr aber auch aufpassen, dass ihr euch nun, da ihr euch jeden Tag und quasi ständig seht, nicht für selbstverständlich nehmt. 

Gestaltet weiterhin aktiv eure gemeinsame Freizeit, unternehmt Abenteuer, geht auf ein romantisches Date oder überrascht euch nach Feierabend mit dem Lieblingsessen. Haltet kurz inne, bevor ihr einen Streit vom Zaun brecht. Lernt, Konflikte zu lösen und euch trotzdem – oder gerade deshalb – zu lieben. Vergesst nicht, euch gegenseitig wertzuschätzen. Und vor allem: Gebt nicht auf, wenn es doch mal holprig wird. Wenn ihr diese Grundregeln für das Zusammenleben beachtet, steht eurem „Happy End“ eigentlich nichts mehr im Wege!