My Home is my Castle – Tipps und Tricks für ein ganz individuelles Zuhause

Einrichten mit Stil

Wie in der Modewelt gibt es auch beim Thema Inneneinrichtung immer wieder neue Trends, die den Markt aufmischen und für zahlreiche neue Inspirationen sorgen. Häufig folgen wir dabei blindlings irgendwelchen Vorschlägen aus Hochglanzmagazinen oder Online-Blogs, die uns mit Anleitungen zum ultimativen Heim versorgen. Allzu oft verlieren wir dabei unsere ganz persönlichen Vorstellungen aus den Augen, die wir von einem schönen Zuhause haben. Wir zeigen dir, wie es gelingt, den eigenen vier Wänden stilvoll den ganz eigenen und individuellen Touch zu verleihen.

Die eigenen vier Wände sind für viele das Allerheiligste. Ein ruhiger Rückzugsort, eine gemütliche Wohlfühloase, das traute Heim für die ganze Familie. In Punkto Einrichtungsfragen lassen wir uns deshalb nicht so gerne dreinreden. Dennoch suchen wir immer wieder nach neuen Ideen und kommen angesichts der verführerischen Bilder von geräumigen Loftapartments mit lichtdurchfluteten Räumen und stilvollen Möbeln regelmäßig ins Schwärmen. 


Leider sieht die Realität in unseren eher beengten Mietwohnungen oder im Einfamilienhaus, in dem die Rasselbande nun mal ständig ihre Sachen überall verteilt, ganz anders aus. Aber mal ehrlich: Die piekfein aufgeräumten, sterilen Katalogwohnungen sehen oft alles andere als gemütlich aus. Ihnen fehlt meistens dieses gewisse Etwas, die persönliche Note. Was genau ist es eigentlich, das ein Heim zum Zuhause macht?

Den eigenen Stil finden

Was auf den aufwendig inszenierten Fotos so toll aussieht ist ja schön und gut – wichtiger ist es allerdings, dass die Einrichtung auch zu unserem persönlichen Geschmack passt. Und darüber lässt sich bekanntermaßen streiten. In den seltensten Fällen kaufen wir Möbel und anderes Inventar gleich um ein ganzes Zimmer komplett neu auszustatten. Vielmehr ergänzen wir hin und wieder die bereits bestehende Einrichtung, sei es, weil sich der Bedarf verändert hat oder weil wir einfach etwas frischen Wind in die Bude bringen wollen. 


Die große Herausforderung dabei ist, etwas zu finden, was zu den vorhandenen Möbeln und unserem ganz persönlichen Stil passt. Denn nicht selten gefällt uns ein Stück im Laden in den hübsch arrangierten Ausstellungsräumen besonders gut – zuhause wirkt das Ganze dann aber irgendwie fehl am Platz.

Nicht jeder besitzt die Fähigkeit, sich diese Gegenstände beim Kauf direkt in den eigenen vier Wänden vorzustellen. Hier können kostenlose Online-Tools weiterhelfen. Doch das Problem sitzt meist noch viel tiefer: Oftmals haben wir gar keine konkrete Vorstellung davon, was unseren persönlichen Stil überhaupt ausmacht.

Verschiedene Einrichtungsstile unter der Lupe

Wer sich hier vorher genauer damit auseinandersetzt, was einem gefällt und wirklich zu einem passt, kann solche Fehlkäufe in Zukunft vermeiden. Dabei hilft es, sich einmal die unterschiedlichen Stilrichtungen im Detail anzusehen und die charakteristischen Merkmale zu betrachten. Hier wird sich dann jeder sicher an der einen oder anderen Stelle wiederfinden.

In den meisten Fällen wird es eher ein Mix aus unterschiedlichen Stilen sein. Denn oft besteht unsere Einrichtung auch aus Gegenständen verschiedener Haushalte – etwa nach dem Zusammenzug in die erste gemeinsame Wohnung. Ein paar Fragen können dabei helfen sich etwas Klarheit zu verschaffen, in welche Richtung es geht:
    •    Zu welchem Stil finden sich bisher die meisten Möbelstücke und Einrichtungsgegenstände im eigenen Zuhause? 

    •    Welches Inventar ist mir am meisten ans Herz gewachsen und warum? 

    •    Welche Materialien gefallen mir am besten? 

    •    Mit welchen Farben fühle ich mich am wohlsten?

    •    Mag ich es lieber klar und sachlich oder bunter und abwechslungsreich? 

    •    Gefallen mir eher moderne oder klassische Möbel oder bevorzuge ich nostalgisch angehauchte Stücke? 

    •    Lege ich vor allem Wert auf eine funktionale Einrichtung oder mag ich diesen ganzen besonderen Krimskrams um mich haben? 

    •    Brauche ich zuhause viel Bewegungsfreiheit oder kann es enger und kuschelig sein? 

    •    Umgebe ich mich gern mit Zimmerpflanzen oder habe ich so gar keinen grünen Daumen? 


Aus den ganz persönlichen Antworten lässt sich dann auch eine Tendenz herauslesen, welche Richtung bei der Einrichtung eingeschlagen werden sollte. 


(Foto: Fotolia, © 2mmedia)

Bodentiefe Fenster, großzügige Räume – mit der Realität haben die Fotos aus den Hochglanzmagazinen oft wenig zu tun. Dennoch können sie uns zur Inspiration dienen.

Inspirieren lassen statt nachahmen

Wenn wir genauer wissen, auf was es uns ankommt, können wir auch bei Neuanschaffungen einfacher entscheiden, was wirklich zu uns passt. Es fällt dann meist leichter, die Einrichtungskataloge und Hochglanzmagazine als Inspirationsquelle zu betrachten und nicht als konkrete Kaufempfehlung.

Mit den eigenen Vorlieben im Hinterkopf gelingt es, einzelne Vorschläge auf unser Zuhause zu übertragen und uns einfacher vorzustellen, wie verschiedene Möbelstücke in den eigenen vier Wänden im Zusammenspiel mit der übrigen Einrichtung wirken würden.

Denn die persönliche Note entsteht erst, wenn wir unser eigenes Ding daraus machen. Wir müssen ohnehin die ganz individuellen Gegebenheiten berücksichtigen, die wir beim Ausstatten nun mal nicht verändern können. Dabei können wir uns gerne Anregungen suchen, allerdings sollten diese dann auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten werden.

Individualität ausdrücken

Niemand möchte in einem anonymen Umfeld leben, das eher an ein unpersönliches Hotelzimmer erinnert. So richtig wohlfühlen können wir uns erst, wenn das Zuhause nach unseren eigenen Vorstellungen individuell gestaltet ist. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, einer Wohnung oder einem Haus eine individuelle Note zu verleihen. Aktuelle Trends zeigen uns, was gerade besonders angesagt ist. Darüber hinaus gibt es aber immer auch verschiedene Tipps, die ihre Gültigkeit niemals verlieren.

Besondere Einzelstücke mit Geschichte

Solche Möbelstücke hat sicher jeder: Manchmal ist es ein wertvolles Familienerbstück oder ein Gegenstand, der uns seit unserer Kindheit begleitet und bereits das Jugendzimmer bei den Eltern bestückt hat. Manchmal ist es ein besonderer Fund vom Flohmarkt oder ein spezielles Geschenk von einem lieben Menschen. Allen ist Eines dabei gemein: Wir verbinden besondere Erinnerungen damit.

Das gute Stück hat sicher bereits einige Macken, die Farben sind etwas ausgebleicht oder das Polster abgenutzt. Dennoch wollen wir es nicht missen, denn es erzählt auch seine ganz eigene Geschichte. Solche Möbel strahlen ein ganz eigenes Flair aus. Und vor allem sind sie so nirgendwo sonst zu haben. Gerade das macht sie zu etwas ganz Besonderem. Zudem lässt sich mit Recycling-Möbeln noch etwas Gutes für die Umwelt tun. 


(Foto: Fotolia, © 2mmedia)

Besondere Einzelstücke vom Flohmarkt erzählen ihre ganz eigene Geschichte oder können mit etwas Geschick selbst passend aufbereitet werden.

Von solchen Stücken sollten wir uns auf keinen Fall trennen. Sind sie etwas älter, sind sie ohnehin meist noch robuster gebaut, als die heutige Massenware und oft lohnt sich eine Reparatur. Diesen Unikaten sollten wir bei unserer Einrichtung auch einen ganz besonderen Platz gönnen. 

Sie lassen sich meist gut mit anderen, schlichten Möbelstücken kombinieren und verleihen einem Raum stets einen speziellen Charme. Dabei sollten sie allerdings genügend Abstand haben, damit sie für sich wirken können und nicht durch zu viele Accessoires erdrückt werden.

Ganz private Erinnerungen

Noch mehr Persönlichkeit strahlen individuelle Fotos und Bilder an der Wand aus. Ob lose gepinnte Schnappschüsse oder edel gerahmte, großformatige Hochglanzdrucke – der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Verschiedene Onlineportale bieten heute viele Möglichkeiten, eigene Fotos professionell aufzubereiten und zu drucken. Dort finden sich etwa genaue Angaben, in welcher Auflösung die Daten vorliegen müssen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Gerade in einem größeren Format ausgedruckt kommen die Unikate noch viel besser zur Geltung. Ein etwas hochwertigeres Papier oder der Druck auf ungewöhnlichen Materialien wie Acrylglas oder auf einer Leinwand machen die persönlichen Erinnerungsstücke zu einem echten Kunstwerk.

Oftmals besteht die Möglichkeit, die Fotos online mit einer speziellen Software der Anbieter noch zu bearbeiten oder das Ergebnis kann direkt gerahmt werden. Daneben finden sich Tipps zum richtigen Aufhängen der besonderen Einzelstücke. So wird die Wand zuhause zur ganz persönlichen Kunstgalerie.

Die privaten Aufnahmen als individuelle Erinnerungsstücke verleihen dem Zuhause so eine eigene Note. Auch Textilien wie Kissenhüllen oder kleinere Accessoires können mit eigenen Motiven bedruckt werden. Auch Wand‑Tattoos oder ganze Tapetenbahnen lassen sich auf diese Weise personalisieren. 


Aufgeräumtes Vorzeigeheim oder gemütliches Chaos?

Dieser Punkt tauchte bei der Suche nach dem ganz persönlichen Stil schon einmal auf. Grundsätzlich wirkt eine chaotische Einrichtung mit vielen persönlichen Stücken oder zahlreichen Dekoartikeln meist individueller, als eine minimalistisch eingerichtete Wohnung, die picobello aufgeräumt ist. Doch das gilt nur bedingt.

Denn ein zu großes Chaos kann auch schnell beliebig wirken. Hier ist dann oftmals keine klare Linie ersichtlich und ein persönlicher Stil fehlt. Hier kann es helfen, sich einmal die Zeit zu nehmen und auszumisten. Dabei kann überlegt werden, welche Dinge einem wirklich am Herzen liegen und welche eher aus einer Laune heraus angeschafft wurden. Denn ein zu vollgestopftes Zuhause sorgt nicht selten dafür, dass wir ständig Dinge suchen müssen, auch die Gemütlichkeit kann darunter leiden, weil für uns selbst nur noch wenig Raum bleibt, um uns zu entfalten.

Auf der anderen Seite kann eine schlicht eingerichtete Wohnung sehr wohl sehr wohnlich sein und Persönlichkeit ausdrücken. Wenig, aber sorgfältig ausgesuchtes und aufeinander abgestimmtes Inventar wirkt oft besonders stilvoll und kann mit ein paar persönlichen Erinnerungsstücken zu einem gemütlichen Heim beitragen. 


Einfache Eingriffe mit großer Wirkung

In den meisten Fällen ist es gar nicht nötig, viel an einer Einrichtung zu ändern, um alles stimmig zu arrangieren oder für die gewisse persönliche Note zu sorgen. Wenn wir ohnehin vorhaben, zu renovieren oder ein Zimmer umzugestalten und etwa an geänderte Verhältnisse anzupassen ist dies der perfekte Zeitpunkt, uns das Inventar einmal genauer anzusehen.
Als nächsten Schritt sollten wir uns Gedanken machen, mit welchen Maßnahmen wir zum gewünschten Ziel kommen. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Mit Farbe gestalten

Ein einfacher Weg zu einem individuellen Zuhause ist das Einsetzen von Farbe. Der Raum selbst – also Wände, Böden oder auch die Zimmerdecke können relativ einfach mit Farbe in Szene gesetzt werden.

Wer schon einmal selbst eine Wand gestrichen hat weiß, dass sich dadurch der Charakter eines Raumes grundlegend verändern lässt. Selbst das Auffrischen mit weißer Farbe sorgt dafür, dass alles einfach wieder wie neu aussieht. Egal ob ein Zimmer Ton in Ton mit der Einrichtung gestaltet wird oder einzelne Wände kontrastreich hervorgehoben werden – das Ergebnis ist hier immer sehr individuell. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, dem Ganzen eine noch persönlichere Note zu verleihen:

    •    Bordüren: Eine umlaufende Bordüre, etwas unterhalb der Decke oder umlaufend um ein Fenster wirkt edel und einzigartig. Mit vorgefertigten Schablonen gelingt dies auch ungeübteren Heimwerkern. Noch einfacher ist das Anbringen einer Tapetenbordüre, die auch als selbstklebende Variante erhältlich sind. 

    •    Zierprofile: Um verschiedenfarbige Flächen voneinander abzugrenzen können Zierprofile, etwa Holzleisten aufgebracht werden. Ein weiterer Vorteil: Eine nicht so saubere Trennkante wird so einfach kaschiert. 

    •    Stuck: Eine Stuckdecke hat ebenfalls etwas Majestätisches. Aus echtem Putz sind diese oft nur noch in Altbauwohnungen zu finden. Mit federleichten Styroporprofilen lässt sich dies jedoch auch in jedem anderen Zuhause realisieren.


(Foto: Fotolia, © Photographee.eu)

Auch mit bunten Gardinen lässt sich etwas Farbe in einen Raum bringen und er wirkt direkt viel wohnlicher.

Heimtextilien als Allroundtalent

Farbe in die Wohnung zu bringen kann aber noch viel einfacher umgesetzt werden. Ein schöner Teppich, stilvolle Gardinen, bunte Kissen oder ein neuer Polsterbezug: Hier sind die Möglichkeiten unendlich und der Aufwand meist sehr gering.

Als einfache Regel gilt dabei ebenfalls: Weniger ist mehr. Tauchen in einem Raum zu viele verschiedene Farben auf, wirkt dies schnell unruhig und chaotisch. Stimmiger wird es, wenn hauptsächlich ein Grundton vorherrscht. Dabei muss nicht alles exakt die selbe Farbe aufweisen. Verschiedene Elemente Ton in Ton wirken ebenfalls sehr harmonisch.

Vorhänge lassen ein Zimmer gleich sehr viel wohnlicher wirken. Mit leichten transparenten Gardinen können unerwünschte Blicke ferngehalten werden. Farbige Stolen an der Seite sorgen dann für besondere Akzente. Je nach Einsatzort und persönlichem Geschmack gibt es für die Aufhängung verschiedene Möglichkeiten. Genauso schnell kann dem Sofa ein neuer Look übergestreift werden: Eine große, kuschelige Decke, ein farblich abgestimmter Überwurf oder neue Kissenbezüge – schon wirkt die Couch wieder wie neu.

Ein Teppich am Boden strahlt Wärme und Geborgenheit aus. Er schluckt nicht nur Trittschall, sondern dämpft auch andere Geräusche und trägt zu einer wohnlichen Atmosphäre bei. Mit einem farblich passenden Teppich lassen sich auch geschickt einzelne Wohnzonen optisch voneinander abgrenzen. In einer Sitzecke etwa bekommt so auch ein kühler Fliesenboden eine gemütliche Note.

Individuelle Beleuchtungsideen

Die Beleuchtung eines Raumes kann ebenfalls enorm zu einem individuellen Charakter beitragen. Mit Pendel-, Wand- oder Stehleuchten lassen sich die Zimmer nochmals auf einer ganz anderen Ebene gestalten. Einerseits wirken die Leuchten selbst als eigenständige Objekte und tragen somit zum Gesamtbild bei. Andererseits können mit ihrer Hilfe andere Einrichtungsgegenstände wirkungsvoll in Szene gesetzt werden.

Bei der Auswahl einer passenden Leuchte sollte neben der eigenen Form und dem individuellen Stil immer auch die Funktion im Vordergrund stehen. Viele von ihnen wirken sehr dekorativ, sind jedoch nicht unbedingt dazu geeignet, für ausreichend Licht zu sorgen. Zunächst sollte deshalb an die verschiedenen Anforderungen gedacht werden.
Eine zentrale Leuchte in der Raummitte kann meist für ausreichend Allgemeinbeleuchtung sorgen. Zusätzliche Strahler, Spots oder Stehleuchten sorgen für genügend Licht in den einzelnen Zonen und können bei Bedarf eingeschaltet werden. Kunstvollere Leuchtobjekte können dann dafür eingesetzt werden, um Atmosphäre zu schaffen und stellen einen besonderen Hingucker dar. Bei der Beleuchtung sollte immer auch der funktionale Aspekt bedacht werden. Besondere Leuchtobjekte können dann zusätzlich für Atmosphäre sorgen. 



(Foto: Fotolia, © alexandre zveiger)

Bei der Beleuchtung sollte immer auch der funktionale Aspekt bedacht werden. Besondere Leuchtobjekte können dann zusätzlich für Atmosphäre sorgen.

Accessoires, Accessoires, Accessoires

Ist ein Raum grob strukturiert und zeigt bei der Einrichtung einen gewissen roten Faden ergibt sich bereits ein ansehnliches, stimmiges Bild. Für die individuelle Note sorgen zum Schluss dann vor allem auch die vielen kleinen Details.

Erst die Bilder an der Wand, die Zimmerpflanzen auf der Fensterbank, ein paar Kerzenhalter auf der Anrichte oder auch verschiedene Kleinmöbel wie ein hübscher Beistelltisch oder eine kleine Wandkonsole – diese Dinge machen unser Zuhause erst so richtig wohnlich. Darüber hinaus geben sie uns die Gelegenheit, einen Raum auch auf die Schnelle etwas umzugestalten, etwa passend zu den Jahreszeiten oder einem anderen besonderen Anlass.

Mit individuellen Stücken Persönlichkeit zeigen

Viele Möbel lassen sich heute bereits passend zu den persönlichen Gegebenheiten und Wünschen bestellen. Passgenaue Regale, ein ganz bestimmter Bezugsstoff oder eine spezielle Holzart – bereits auf diese Weise werden Produkte von der Stange schon viel individueller. Eine modulare Bauweise macht darüber hinaus die verschiedensten Anordnungen möglich.
Wer selbst etwas handwerkliches Geschick mitbringt, kann seiner Einrichtung selbst noch mit einem Anstrich oder einem Umbau eine ganz eigene Note verleihen. Oft können aus verschiedenen Stücken durch wenige Handgriffe Unikate gezaubert werden.

Meist sind es die vielen kleinen individuellen Erinnerungsstücke, die Persönlichkeit ausstrahlen und unser Zuhause zu etwas ganz einziga sorgen.

(Foto: Fotolia, © Rawpixel.com)

Meist sind es die vielen kleinen individuellen Erinnerungsstücke, die Persönlichkeit ausstrahlen und unser Zuhause zu etwas ganz einziga sorgen.

Kein reines Frauenthema

Gerade wenn es ums handwerkliche geht, sind auch die Herren der Schöpfung gerne mit dabei. Egal ob es sich ums Streichen eines Raumes handelt, das Aufbereiten älterer Möbelstücke oder auch einfach nur beim Bilder- oder Lampenaufhängen – mit etwas Stilbewusstsein und Kreativität bleibt das Einrichten einer Wohnung nicht allein Frauensache.

Gerade selbstgemachte Einzelstücke sorgen für das gewisse Etwas, dabei lässt sich bereits aus wenigen Materialien etwas Besonderes schaffen. Auch ungeübteren gelingt es mit der passenden Anleitung, einem Stück Holz und etwas Werkzeug ein Unikat zu zaubern.

Und auch die Junggesellenbude kann mit ein paar Accessoires gemütlich gestaltet werden. Es müssen ja nicht gerade rosafarbene Vorhänge und goldene Rauscheengel auf dem Regal sein. Ein paar schicke Sofakissen und das eine oder andere persönliche Bild an der Wand machen allerdings jedes Zuhause gleich viel wohnlicher.