Zukunftsplanung: Haus kaufen oder Haus bauen?

Die wichtigsten Fakten im Überblick

Für viele junge Menschen ist der Schritt in die eigenen vier Wände ein wichtiges Ziel bei den Zukunftsplanungen. Ob Hausbau, Hauskauf und der Erwerb einer Eigentumswohnung – der Weg ins Eigenheim ist mit wichtigen Entscheidungen verknüpft, sodass man sich einige Zeit bei den Planungen nehmen sollte. So stehen gerade junge Familien vor einer großen Herausforderung, wenn es darum geht einen richtungsweisenden Schritt in die Zukunft zu planen. Dabei sollte zunächst die Frage geklärt werden welches Zukunftsmodell überhaupt in Frage kommt. Jede Variante hat dabei seine Vor- und Nachteile: Der Hausbau in Eigenregie spart Kosten für eine Menge Eigeninitiative, der Neubau durch einen externen Bauträger schont die Nerven und ist heute schon für einen erschwinglichen Preis möglich und der Kauf einer bestehenden Immobilie erspart meistens eine Menge Arbeit, jedoch muss man einige Abstriche bei den eigenen Wünschen und Vorstellungen bei zukünftigen vier Wänden machen.

Die Entscheidung für Kaufen oder Bauen hat somit zwei Gesichter. Doch gilt es nicht nur die Entscheidung zwischen dem Kauf oder dem Bau einer Immobilie zu treffen. Denn der Markt für Wohnimmobilien hält eine Menge Möglichkeiten bereit, so dass zunächst einmal der passende Eigenheim-Typ gewählt werden muss, ehe man mit den detaillierten Planungen beginnt. Freistehendes Haus, Reihenhaus, Fertighaus, Doppelhaushälfte oder Eigentumswohnung – abhängig von den eigenen Ansprüchen an die eigenen Wände, können die Planungen ganz anders aussehen. Ebenso hängt die Zukunftsplanung für den Einzug ins eigene heimische Domizil auch von den Kosten und finanziellen Rücklagen ab.

So gilt es, die Hausplanung sehr strukturiert und genau anzugehen. Von der Wahl des richtigen Eigenheim-Typs bis hin zur Finanzierung der eigenen vier Wände kann es ein langer Weg werden. Aus diesem Grund haben wir Ihnen im Folgenden einen Ratgeber zusammengestellt, der Ihnen mit nützlichen Tipps und Tricks bei der Eigenheimplanung unter die Arme greift. So gelingt es sich einen deutlich besseren Überblick von wichtigen Faktoren bei der Hausplanung zu machen.

Fertighaus, Neubau in Eigenregie oder Kauf einer Bestandsimmobilie?

Die Hausplanungen beginnen mit der Wahl eines Eigenheim-Typs. Hier haben zukünftige Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, sowohl ein Haus nach den eigenen Wünschen bauen zu lassen, als auch eine bestehende Immobile zu kaufen. Beide Immobilien-Typen haben dabei ihre gewissen Vorzüge und Nachteile. Wer ein wenig handwerkliches Geschick mit sich bringt, schafft es bei einem Bau in Eigenregie eine Menge Geld zu sparen. Auch bei der Materialbeschaffung für den Hausbau lassen sich eine Menge Kosten einsparen. So braucht es für Hausbau in eigener Planung meistens nur den Kauf eines Grundstücks. Sobald ein Gebäudeplan angefertigt wurde, lassen sich eine Menge Arbeitsschritt selbst durchführen. So kann der Bau eines Hauses allerdings mehr als sechs Monate andauern. Schneller lässt sich dagegen ein massives Fertighaus bauen. Die Kosten bei der Fertighausbauweise sind überschaubar und haben in den letzten Jahren immer mehr Menschen den Traum vom Eigenheim nach persönlichen Wünschen ermöglicht. Am einfachsten und schnellsten lässt sich die Hausplanung allerdings beim Kauf einer Bestandsimmobilie abschließen. Hierbei gelingt es durch einen Makler an ein Eigenheim zu kommen, was den eigenen Ansprüchen gerecht wird.

Welche Vor- und Nachteile sich bei einem spezifischen Immobilien-Typ ergeben haben wir Ihnen in einem kurzen Überblick zusammengefasst. Auf diese Weise gelingt es den ersten Punkt bei der Hausplanung abzuhaken.

Fertighausbauweise – schneller Aufbau nach individuellen Wünschen

Die Fertigbauweise durch einen externen Bauträger ist heutzutage auf dem Immobilienmarkt sehr begehrt. Dabei müssen zukünftige Eigenheimbesitzer lediglich ein passendes Grundstück auswählen, welches für den Wohnort der Zukunft herhalten soll. Mit einem externen Dienstleister wie bien-zenker.de gelingt es, den Bau eines Eigenheims problemlos und sorgenfrei zu planen. Bei der Fertigbauweise lässt sich ein Wohngebäude dabei ganz nach den eigenen Vorstellungen und Ansprüchen planen. Ob Bungalow, Einfamilienhaus oder moderne Baukunst – sowohl Familien mit Kindern, als auch junge Paare können sich das Fundament für die Zukunft nach eigenen Wünschen errichten. Die Fertigbauweise besticht dabei vor allem durch ihre Schnelligkeit und hochwertige Ausführung. So verwundert es nicht, dass die Zahl der Fertighäuser in den letzten Jahren enorm zugenommen hat. Die vergleichsweisen günstigen Kosten gepaart mit schnell Umsetzung des Bauprojekts ist für viele zukünftige Eigenheimbesitzer der Hauptfaktor bei der Entscheidung während der Hausplanung. Innerhalb weniger Wochen ist der Rohbau des heimischen Domizils dabei aufgebaut. Doch sollten Häuslebauer dabei bedenken, dass nach dem Bau des Rohbaus noch ein großer Kostenfaktor durch den Innenausbau ansteht. Hier sollte man die Kostenkalkulation nicht zu eng schnüren, um eventuelle Zusatzkosten beim Innenausbau problemlos stemmen zu können.

Hausbau in Eigenregie – ersparte Kosten durch hohe Eigeninitiative

Sehr massiv und robust ist der klassische Bau eines Eigenheims, bei dem Stein auf Stein gebaut wird. Wer ausreichend handwerkliches Talent mit bringt, kann eine Menge Arbeitsschritte rund ums Haus selbst erledigen. Dies spart meistens Kosten, verlängert allerdings die Bauphase enorm. Bei vielen Arbeiten am Haus ist allerdings auch die Hilfe von externen Bauträgern gefordert, um die Statik des Hauses nicht in Gefahr zu bringen. Doch lassen sich Material zum Hausbau ebenso aus Eigenregie kaufen, wodurch sich die Kosten deutlich senken lassen. Vom Rohbau bis zum Einzug eines Eigenheims aus eigener Hand können sechs Monate bis zwei Jahre vergehen. Das Bauprojekt aus eigener Hand kostet eine Menge Nerven und viel Zeit. So sollte man abwägen können, ob man sich neben der beruflichen Tätigkeit noch leisten kann ein Bauprojekt in Eigenregie zu stemmen.

Kauf einer Immobilie – lange Suche und hohe Maklerprovisionen

Der Kauf einer Immobilie ist nach wie vor eine sehr attraktive Möglichkeit, um sich den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Doch braucht es nicht selten einen extrem langen Atem, ehe sich ein Hausangebot ergibt, welches den Ansprüchen in Sachen Lage und Ausstattung gerecht wird. Nur in den seltensten Fällen gelingt es, auf dem freien Immobilienmarkt ein Haus zu finden, welches seinen absoluten Vorstellungen entspricht. Ebenso benötigt es bei der Haussuche meistens auch ein Maklerunternehmen, um Hausangebote direkt aus erster Hand zu erhalten. Auf diese Weise gelingt es, die Auswahl für Angebote beim Hauskauf deutlich zu vergrößern. Die Suche durch einen Makler ermöglicht es, auf sehr komfortable Suche beim Hauskauf zu gehen. Gefällt eine Immobilie nicht, sucht der Makler solange weiter bis ein Haus gefunden wurde. Bei Kauf eines Immobilienobjekts steht dann jedoch auch noch eine Maklerprovision an, die in den meisten Fällen zwischen 7,5 und 15 Prozent des Kaufpreises liegt. Ebenso sollten Käufer bedenken, dass eventuelle Umbauten in Bestandsimmobilien zusätzliche Kosten verursachen. Demnach sollte man ganz berechnen, ob es Sinn macht, in bestimmte Immobilien zu investieren. Vor allem dann, wenn die Gegebenheiten sehr radikal von den eigenen Vorstellungen der eigenen vier Wände abweichen.

Warum es sich lohnen kann auf eine Eigentumswohnung zu setzen

Der Wohnungsmarkt für Eigentum ist in vielen Großstädten in Deutschland sehr ausgereizt. In vielen Stadtbezirken finden umfassende Renovierungen statt, die den Preis für Eigentumswohnungen in die Höhe schießen lassen. Doch ergeben sich aus der teilweisen luxuriösen Renovierung bei Eigentumswohnungen große Chancen, ein sehr gewinnbringendes Investment für die Zukunft getätigt zu haben. Denn Immobilienexperten gehen davon aus, dass die Preise für Eigentumswohnungen in Großstädten wie Berlin, Hamburg oder München in den kommenden zehn Jahren weiter deutlich steigen werden. Demnach lässt sich auch mittelfristig die Zukunftsplanung noch flexibel an die gegebenen Lebensumstände anpassen, wenn die Eigentumswohnung weiterverkauft wird. Auch als Altersvorsorge kann der Kauf einer Eigentumswohnung durchaus rentabel sein. Wer ohnehin die Nähe zum Stadtzentrum sucht, macht mit dem Kauf einer Eigentumswohnung nicht viel falsch. Als Faustregel gilt, dass sich der Kaufpreis im Verhältnis zur sonst gezahlten Miete innerhalb von zwanzig Jahren amortisiert haben sollte, um ein lohnendes Geschäft auf dem Wohnungsmarkt gemacht zu haben. Demnach lässt sich mit dem Kauf einer Eigentumswohnung auch ein gewisser Effekt für die Rücklagen im Alter ergeben, mit denen sich weiter planen lassen. Ein weiterer Vorteil einer Eigentumswohnung sind die Kostenersparnisse, die sich im Falle eines Schadens ergeben. Reparatur am Gebäude, der Wasserleitungen und Heizungsanlage sind vom Hauseigentümer zu tragen, sodass Eigentumsbesitzer eine Menge Geld einsparen können, wenn es um Wartungskosten geht.

Die Möglichkeiten zur Eigenheim-Finanzierung sind vielseitig

Ein wichtiger Punkt bei der Hausplanung ist die Finanzierung. Viele Menschen in Deutschland greifen auf Darlehen zurück, um sich den Traum einer eigenen Immobilie zu erfüllen. Doch gilt es auch für Rücklagen zu sorgen. Denn ohne finanzielle Rücklagen gelingt es nur in den seltensten Fällen, eine akzeptable Hausfinanzierung durch eine Bank oder ein Kreditunternehmen zu finden. Dabei gilt, dass circa 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten durch den Kreditnehmer durch Rücklagen mit in die Finanzierung gebracht werden sollten, um ein gutes Kreditangebot zu erhalten. Demnach ist es wichtig, vor der Hausplanung Geld zu sparen und sich ein finanzielles Polster angelegt zu haben. Erst dann kann man sich um ein Finanzierungsmodell kümmern, welches zu den persönlichen finanziellen Rahmenbedingungen passt. Die meisten zukünftigen Hausbesitzer entscheiden sich dabei ein Ratenkreditmodell zu wählen, bei dem monatliche Zahlung das Darlehen abbezahlen. Die Zinslage ist dabei für Hauskäufer und Häuslebauer hervorragend. Zu weniger als fünf Prozent Zinsen im Jahr lassen sich meistens Hausfinanzierungen abschließen. Dabei lohnt sich auch ein Blick ins Internet. Denn nicht immer bietet die Hausbank die beste Möglichkeit für eine Hausfinanzierung an. Kreditunternehmen im Online Bereich können durch den Verzicht auf stationäre Filialen eine Menge Geld einsparen, was den Kunden zu Gute kommt. Deshalb sind die Kreditoptionen von Online Direktbanken meistens erheblich günstig erhältlich. Zwar müssen Kreditnehmer in puncto Service ein paar Abstriche machen, da sich kein Ansprechpartner vor Ort ergibt, dafür lassen sich Finanzierungsangebote zu sehr günstigen Konditionen finden. Wer zudem den Kreditmarkt im Internet ein wenig vergleicht, schafft es mit ein paar Mausklicks den Weg in die eigenen vier Wände zu ebnen.

Rücklagen schaffen ist das A und O

Für den Hauskauf oder den Hausbau benötigt es einen finanziellen Puffer, um die Zukunftsplanung auch kostengünstig finanzieren zu können. So beginnt die Hausplanung mit dem Aufbau von finanziellen Rücklagen, die einen zukünftigen Hausbau überhaupt erst möglich machen. Um Geld für die Hausplanungen zu sparen, gilt es die aktuellen Ausgaben genau unter die Lupe zu nehmen. Denn viele Verbraucher in Deutschland zahlen bei den monatlichen Fixkosten mehr, als es eigentlich notwendig wäre. Mit klugen Entscheidungen bei Vertragspartnern für Strom, Heizenergie und Versicherungen lassen sich Kosten von bis zu 30 Prozent einsparen, die letztendlich in die Finanzierung eines Hauskaufs oder eines Hausbaus fließen können.

Ohne eigene Rücklagen ist nur schwer möglich eine Hausfinanzierung zu realisieren. Denn Banken und Kreditunternehmen brauchen Sicherheiten, die bei der Darlehensvergabe eine entscheidende Rolle spielen können. So sollte man sich erst mit der Hausplanung beschäftigen bis sich ein Eigenkapital von 10 bis 20 Prozent der Gesamtkosten angehäuft haben. Erst dann ist es möglich, ein Finanzierungsmodell in Aussicht gestellt zu bekommen, welches zu niedrigen Zinsen und einer akzeptablen Rücklaufzeit zu haben ist.

Kostenberechnung und Budgetplanung

Wie teuer darf der Kauf einer Bestandsimmobilie sein? Welche Kosten verursacht der Hausbau? Wie hoch sollte der finanzielle Puffer beim Hausbau sein? Welche Kosten werden durch den Umbau nach dem Hauskauf entstehen? Diese und weitere Fragen stellen sich viele zukünftige Eigenheimbesitzer. Demnach sollte sich frühzeitig mit der Kostenberechnung für die Traumimmobilie auseinandersetzen. Hierbei können Bauexperten und externe Bauträger weiterhelfen. Denn nur so lässt sich oftmals eine Gesamtübersicht von den anstehenden Kosten schaffen. Ebenso ist ein finanzieller Puffer bei der Hausplanung Gold wert. Denn viel zu oft übersteigen die Kosten den eigentlichen Budgetplan. So sollte man mindestens 10 Prozent der Gesamtkosten in der Hinterhand halten, um auf bauliche Veränderungen und Anpassungen beim Bauplan reagieren zu können. Die Finanzierung bei der Hausplanung sollten unbedingt stark mit der Budgetplanung verknüpft werden, um nicht in finanzielle Not zu geraten. Ein Beratungsgespräch mit einem Bau-Team kann enorm weiterhelfen, um sich eine bessere Übersicht von anstehenden Kosten zu machen. Ebenso sollte man als Bauherr auf einen Kostenvoranschlag bestehen, um sich eine transparente Kostenübersicht bei externen Bauträgern zu verschaffen.

Nur die wenigsten Menschen schaffen es bei der Hausplanung ohne böse Überraschungen einen Bauplan nach einer exakten Kostenberechnung und detaillierten Arbeitsaufwand durchzusetzen. Es lauern gerade beim Bau eines Hauses eine Menge Fallen, die sowohl Nerven kosten, als auch erhebliche Mehrkosten verursachen können. So sollte man sich auf für Überraschungen in den Budgetplanungen vorbereiten, um keinen Baustopp erleiden zu müssen.