Macht dich dein Job dick? 6 Tipps für ein besseres Bauch-Gefühl

So kommst du durch den Arbeitsalltag - ohne zu sündigen

Da hat man Feierabend und fühlt sich wie nach einem Kindergeburtstag: vollgestopft und überzuckert. Das Croissant auf dem Weg ins Büro, die Großportion Gulasch in der Kantine, dazu eine Handvoll Kekse am Nachmittag: So ein ganz normaler Arbeitstag ist gespickt mit hochkalorischen Verlockungen, die - seien wir ehrlich - oft nicht einmal besonders gut schmecken. Das gewöhnen wir uns jetzt ab - (fast) ohne Verzicht

Es ist der Zeitmangel und fehlende Achtsamkeit, die uns dazu bringt, zu schnell, zu viel und viel zu ungesund zu essen. Dazu kommt: Auf Stress reagiert der Körper oft mit Heißhunger. Und leider wahr: Gerade Süßes beruhigt, tröstet und lenkt ab. Was wir gegen diesen Reflex tun können? Nein, wir müssen uns nicht disziplinieren, keine komplizierte Diät einhalten - ein paar kleine Kniffe genügen, um gesund durch den Arbeitstag zu kommen. Und nebenbei leistungsfähiger zu werden.

1 Frühstück für Champions

Nur ein Kaffee für die schlanke Linie? Pustekuchen! Wer auf die erste Mahlzeit des Tages verzichtet, snackt in den folgenden Stunden deutlich mehr. Forscher haben kürzlich sogar nachgewiesen: Ei zum Frühstück hilft beim Abnehmen. Offenbar reduzieren Proteine die Hirnsignale, die zum Essen animieren. Ihr Zeitplan ist morgens eher eng? Dann mixe dir einen Shake aus Milch, Joghurt und Haferflocken und schon sind die Energiespeicher aufgefüllt.

2 Viel trinken

Am besten stellst du dir die Wasserflasche griffbereit auf den Schreibtisch. Der Körper sendet nämlich oft Hungersignale, wenn er eigentlich nur Durst hat. Und: Mineralwasser enthält viel Magnesium - das funktioniert wie ein Schutzschild gegen Stress.

3 16 Uhr, Snack-Zeit - und was jetzt?

Okay, das ist ein bisschen knifflig - denn nachmittags gilt es wirklich, sich den Schokoriegel zu verkneifen. Der kickt zwar kurz, befeuert dann aber unseren Hunger nach mehr. Lieber ein paar Mandeln oder ein Stückchen Käse knabbern. Ein echter Konzentrations-Booster ist übrigens Studentenfutter. Es ist reich an Kohlenhydraten, Ballaststoffen und B-Vitaminen. Obendrein enthält es Tryptophan - ein Stoff, der unsere Stressresistenz fördert.

4 Raus an die frische Luft

Gehörst du auch zu den fleißigen Bienchen, die Ihre Mittagspause gern vorm Rechner verbringen und nebenbei nur fix eine Suppe löffeln? Keine gute Idee! US-Studien haben gezeigt: Wer sitzen bleibt, nimmt zu. Weil ihnen das Tageslicht fehlt, bilden Stubenhocker weniger Vitamin D - ohne das wird der Botenstoff Leptin blockiert, der beim Sättigungsgefühl eine wichtige Rolle spiel. Dazu kommt: Ein kurzer Spaziergang pustet den Kopf frei und senkt den Stresslevel.

5 Kantinen-Koma? Muss nicht sein

Frittiert und gern mit Sahnesauce - was in Kantinen auf den Teller kommt, macht dem Köper ordentlich zu schaffen. Denn um schwere Speisen zu verdauen, braucht der Magen jede Menge Energie, die er dann auch vom Gehirn abzieht. Die bessere Alternative zu pappiger Pasta und Co. sind komplexe Kohlenhydrate, die in Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten udn Gemüse stecken. Sie halten den Blutzuckerspiegel konstant. Die Folge: Heißhungerattacken bleiben aus - und wir arbeiten konzentrierter.

6 Dinner canceln? Bringt nicht viel

Ohne Abendbrot ins Bett - kann man machen, wenn man mal so richtig über die Stränge geschlagen hat. Auf Dauer raten Ernährungsexperten aber davon ab, Mahlzeiten auszulassen. Verzicht macht unfroh - und langfristig holt sich der Körper die fehlenden Kalorien über Heißhungerattacken sowieso zurück.