Mager und blass: Erschreckender Red-Carpet-Auftritt von Frances Bean Cobain

Ist die Tochter des Nirvana-Sängers mit den Kräften am Ende?

Schwach und ausgezehrt? Frances Bean Cobain wirkt sichtlich angekratzt, als sie mit Mutter Courtney Love über den roten Teppich läuft. Während ihre Mutter für die Kameras posiert, weicht Frances den Blicken der Reporter aus.  Sänger Kurt Cobain mit seiner damals einjährigen Tochter Frances. 

Ihr Vater prägte die Musikgeschichte der frühen 90er Jahre: Auch wenn Kurt Cobain noch heute zu einem der einflussreichsten verstorbenen Musikern zählt, seine Tochter Frances Bean Cobain, 22, kennt den berühmten Nirvana-Frontmann nur aus Erzählungen. Derzeit wird das Leben des charismatischen Grunge-Helden in dem Biopic „Montage of Heck“ im Kino beleuchtet. Zusammen mit Mutter Courtney Love, 50, erschien sie beim Tribeca Filmfestival. Ihr Red-Carpet-Auftritt gab den Anwesenden jedoch auch Anlass zur Sorge. 

Die Haut blass, der Blick starr, die Figur schmächtig: Frances Bean Cobain wirkt schwach und ausgezehrt, als sie am Dienstag, 21. April, nach der Vorführung der Kurt-Cobain-Dokumentation „Montage of Heck“ beim New Yorker Tribeca Film Festival über den roten Teppich läuft. Mama und Cobain-Witwe Courtney Love steht ihrer Tochter stützend zur Seite, hält sorgsam ihren Arm um sie und lässt sie nicht aus den Augen.

Zehrt das Blitzlichtgewitter an ihren Kräften? 

Sind die Medienpräsenz und der Starrummel Frances am Ende des Tages etwa zu viel? Muss sie sich im Film doch mit ihrer Kindheit, ihrem jungen Leben und der Abwesenheit ihres Vaters auseinandersetzen. Sollte das nicht lieber abseits des Blitzlichtgewitters passieren? Während Courtney Love nach der Filmvorführung tapfer in die Kamera lächelte und im Anschluss an einer Podiumsdiskussion teilnahm, verzog Tochter Frances vor den Reportern keine Miene.

"Wichtiger Moment der Verbindung"

Es sei bereits das vierte Mal gewesen, dass sie den „wunderschönen Film“ zusammen gesehen hätten, berichtet die frühere „Hole“-Sängerin später im Interview. „Es war ein wichtiger Moment der Verbindung zwischen Frances und mir, und ich denke, er ist sehr heilend für unsere Familie und für unsere Beziehung“, so erklärt sie im Gespräch mit dem "V Magazine". Und betont gerade in Bezug auf ihre Tochter: "Ihr habt einer jungen Frau in einer Art geholfen, mit dem Tod ihres Vaters zurecht zu kommen, wie ich es nicht tun könnte und wie es kein Buch könnte"