Marcus Schenkenberg: Nach Promi-Boxen "unvorstellbare Schmerzen"

So schlimm waren seine Verletztungen

Marcus Schenkenberg, 46, zog sich beim "Promi-Boxen" gegen Lucas Cordalis, 42, schwere Verletzungen zu: Neben einem Rippenbruch verließ er den Ring auch mit einer schmerzhaften ausgekugelten Schulter. Inzwischen konnte das schwedische Männermodel endlich wieder in die USA, wo Schenkenberg seit mehreren Jahren lebt, reisen und sprach im Interview über die Geschehnisse der vergangenen Wochen - vom Vampir-Lifting bis zum Boxkampf.

Hatten Sie große Schmerzen?

"Es waren, denke ich, die intensivsten Schmerzen, die ich je hatte. Ich versuchte weiterzukämpfen, aber es ging nicht. Dann kam auch der Ring-Doktor und sagte: Hör sofort auf! Im Ring zu stehen war eine Erfahrung fürs Leben. Ich habe sechs, sieben Wochen hart trainiert."

Und fährt fort: "Aktuell kann ich zwar weder an Sport, noch an eine Wiederholung des Kampfes denken, aber das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen bestimmt relativieren. I’ll be back!"

Wie in den Medien berichtet wird, hätte Marcus Schenkenberg schon vor dem Kampf Schmerzen gehabt und deshalb sogar eine Spritze bekommen.

Viele der Promiboxer haben extrem viel trainiert, ja teilweise sogar zu viel trainiert, wodurch es zu Muskel-  Bänder- und Nervenschmerzen gekommen ist. Mehrere der Promiboxer und auch Marcus Schenkenberg haben am Tag des Kampfes vom zugelassenen Ringarzt eine schmerzstillende Injektion erhalten. Marcus hatte diese in den unteren Rücken bekommen, um einem Muskelkrampf vorzubeugen.

Was würden Sie Lucas Cordalis im Nachhinein noch sagen wollen? 

"Lucas hat sich mit seiner negativ provokativen Äußerung keinen Gefallen getan. Selbst seine eigenen Freunde und Fans auf Facebook haben sich gegen ihn gestellt. Jeder der Augen hat konnte sehen, dass ich eindeutig der stärkere Boxer war. Immerhin hatte ich ja auch alle drei gewerteten Runden eindeutig gewonnen. Ich fand sein Verhalten nach meinem Unfall enttäuschend und unsportlich. Grundsätzlich vertrete ich die Einstellung, dass der bessere auf faire Art und Weise gewinnen sollte, aber ein Unfall zeugt hier nicht von der Qualität des Siegers. Er ist im Ring wie ein kleines Mädchen vor mir weggelaufen und hat sogar seinen Mundschutz ausgespuckt, so dass der Ringrichter schützend unterbrechen musste. In einem Streetfight hätte er keine Chancen gehabt."

Hatten Sie als Model vor dem Kampf nicht Angst, dass Ihr Gesicht, also ihre Visitenkarte, Schaden davontragen könnte? Sie haben sich ja außerdem erst kürzlich einem chirurgischen Eingriff unterzogen.

"Mein Vampire Lift war KEIN Eingriff, sondern lediglich eine kosmetische Gesichtsbehandlung, die einem Hautpeeling nahekommt. Leider wird dies aufgrund des dramatischen klingenden Namens oft verkannt. Ich stehe mit meinem Namen schon immer für innovative Dinge und war oftmals Trendsetter. Aus diesem Grunde hatte ich mich dazu entschieden über diese neue und hoch innovative Methode aufzuklären. Weibliche Stars wie Gisele Bundchen, Bar Refaeli, Kim Kardashian, Demi Moore, Kylie Minouge, Jennifer Aniston und Gwyneth Paltrow haben sich ebenfalls zur Vampire Methode bekannt und größtenteils dabei filmen lassen. Ich war nun eben auf der männlichen Seite der First Mover."

Wann und wo werden wir Sie im deutschen Fernsehen wiedersehen?

"Wir haben mehrere Einladungen in Talkshows erhalten und werden in Ruhe prüfen, welche Angebote wir in 3-4 Wochen annehmen werden."