Martin Kesici: Job weg nach solidarischen Worten für Hooligan-Aktion

Der Sänger wurde von seinem Radio-Job freigstellt

Wer auf Facebook unterwegs ist, sollte sich wirklich überlegen, was er schreibt. Denn eine unüberlegte Äußerung von Martin Kesici, 41, dem ehemaligen „Dschungelcamp“-Kandidaten, kostete ihn nun seinen Job beim Radio.

Der Sänger lobte auf seiner Facebook-Seite die Aktion der Hooligans und Nazis, die in Köln gegen Salafisten demonstrierten und drückte seine Solidarität aus. „Endlich gehen die Deutschen gegen die Salafisten auf die Straße. Wurde auch Zeit“, schrieb Kesici dort.

Distanzierung von "jeder Form von Gewalt"

Kesici entschuldigte sich heute, 29.Oktober, und schrieb: „Ich distanziere mich natürlich von jeder Form von Gewalt. Egal von welcher Seite sie ausgeht. Ich unterstütze weder Nazis/Rechte noch andere extreme Gruppierungen“.

Freistellung unumgänglich

Doch auch wenn er mittlerweile in einem weiteren Post auf Facebook klar stellte, keinesfalls mit Nazis zu sympathisieren, wurde er von seinem Arbeitgeber, einem Berliner Radiosender freigestellt.

Klärende Worte

Laut „Star FM“, dem Berliner Radiosender, bei dem Martin bisher arbeitete, „hat sich die Geschäftsführung entschieden, Martin Kesici vorläufig freizustellen“, da es trotz seiner Entschuldigung noch weiterer Gespräche bedürfe. Auch wenn Martin natürlich seine Meinung sagen dürfe, wolle der Sender keinesfalls gewaltbereite Gruppierungen unterstützen.

 

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