Miley Cyrus nach "Hannah Montana"-Aus: Wer zur Hölle bin ich?

Die Skandalnudel verbrachte ihre Kindheit am Set der Serie

Miley Cyrus spricht darüber, dass sie nach Miley Cyrus in ihrer Rolle der Auch Vater Billy Ray Cyrus war Teil der Serie  Miley Cyrus probiert seit dem Serien-Aus jede Menge Styles au, hier im

Miley Cyrus, 22, hat sich ihr Image als Skandalnudel mit einer Vorliebe für Freizügigkeit, Partys, Drogen und seltsame Fotokreationen erarbeitet. Dabei galt sie noch vor wenigen Jahren als Vorzeigemädchen, denn sie lebte ein Doppelleben zwischen Miley und der quirligen „Hannah Montana“ in der gleichnamigen Erfolgsserie. Dass diese Rolle sie eine Zeit lang gehindert hat, sich selbst zu entwickeln und zu kennen, erzählte sie nun in einem Interview mit dem Magazin „Marie Claire“.

Dass man Miley Cyrus und „Hannah Montana“ kaum noch in Verbindung bringt, dafür hat Miley gesorgt. Nach dem Ende der Erfolgsserie, in der Miley Cyrus das brave, unschuldige Mädchen spielte, dass ein Doppelleben als normale Schülerin und als Teenie-Star spielte, musste Miley, wie sie nun verriet, erstmal zu sich selbst finden.

Von Teenie-Star zu Skandalnudel

„Seit ich elf war, hieß es: 'Du bist ein Popstar! Das heißt, du bist blond, du musst lange Haare haben, und du musst etwas Enges, Glitzerndes tragen.' Ich war ein zerbrechliches, junges Mädchen, das eine 16-Jährige mit Perücke und Tonnen von Make-up spielte“, erinnert sich die Skandalnudel heute und vergleicht die damalige Situation mit der umstrittenen US-Show „Toddlers & Tiaras“, bei der Kleinkinder zu Schönheitswettbewerben gebracht werden.

"Wer zur Hölle bin ich?"

Durch ihre Rolle der „Hannah Montana“ habe man ihr unrealistische Vorstellungen von Schönheit vermittelt, was ihr der Sängerin und Schauspielerin nach dem Serien-Aus deutliche Schwierigkeiten gemacht habe.

Ich sah aus wie jemand, der ich nicht war. Über so eine lange Zeit wurde ich jeden Tag hübsch gemacht, und als es die Serie nicht mehr gab, fragte ich mich: ‚Wer zur Hölle bin ich‘?

Auch die Strapazen des Drehs machten der jungen Miley zu schaffen. Sie habe jeden Morgen den Kaffee in sich hineingeschüttet, um wach zu werden: „Ich musste einfach weitermachen, stark sein“.

Öffentliche Selbstfindung

Mit 18 endete schließlich ihr „Hannah Montana“-Leben und stellte Miley Cyrus vor eine schwierige Aufgabe. Den Wandel, den sie daraufhin durchmachte, konnten wir in den Medien beobachten. Von Punkerstyle über Nacktfotos und fanatisches Zunge-Rausstrecken bis hin zum Abrissbirnen-Schaukeln dauerte der Weg, doch nun scheint der Popstar mit sich im Reinen zu sein.

Trotzdem werde sie wohl nie das Gesicht einer Kosmetikmarke, glaubt sie, „es sei denn, sie wollen einen kiffenden, freizügigen Freak“. Doch Miley hat sich ohnehin viel höhere Ziele gesteckt: „Mein Traum ist es, die Welt zu retten.“

Na, da können wir uns ja auf was gefasst machen!