Nach Angriff auf Til Schweigers Haus: Der Staatsschutz ermittelt

Motiv der Täter bis jetzt ungeklärt

Der Trubel um Til Schweiger, 51, reißt einfach nicht ab. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, sollen Unbekannte jetzt offenbar versucht haben, einen Anschlag auf die Hamburger Villa des Filmemachers zu verüben. Verletzt wurde niemand, das Motiv der Täter ist unklar - jetzt übernimmt der Staatsschutz die Ermittlungen. 

Polizei-Einsatz bei Til Schweiger

Mit einem Großaufgebot der Polizei ging es am Sonntagabend, 23. August, zur Hamburger Villa von Til Schweiger. Sogar ein Hubschrauber mit Nachtsichtkamera sei laut "Bild" im Einsatz gewesen. Grund dafür: Unbekannte sollen allem Anschein nach versucht haben, sich Zugang zu dem Anwesen des Schauspielers zu verschaffen.  

Bis jetzt ist nur bekannt, dass ein Kabel der Außenbeleuchtung durchgetrennt wurde und mindestens ein mutmaßlicher Täter von dem Grundstück des 51-Jährigen flüchtete. Ob Til Schweiger zum Zeitpunkt des Anschlags anwesend war, ist ungeklärt. 

Bereits am Sonntagmorgen soll eine Tochter des Schauspielers die Polizei gerufen haben, weil ein Holzzaun auf dem Grundstück Berichten der Zeitung zufolge in Flammen stand. Die Polizei geht hierbei von Brandstiftung aus. Wie die Boulevard-Zeitung weiter berichtet, hätten die zuständigen Beamten direkt Schutzmaßnahmen für das Wohnhaus getroffen. Gegen 22:49 Uhr bemerkten Beamte dann offenbar dunkle Gestalten im Garten, die an der Außenbeleuchtung herumwerkelten. Trotz Verstärkung konnte jedoch niemand festgenommen werden.  

Rassistischer Beweggrund?

Warum es zu dem Anschlag kam, konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden. Die Polizei vermutet allerdings, dass der Vorfall möglicherweise von Rechtsradikalen ausging. Der "Honig im Kopf"-Star engagiert sich momentan immer wieder öffentlich für Flüchtlingshilfe. Sogar ein Vorzeige-Flüchtlingsheim in Osterode im Harz ist in Planung. Wer wirklich hinter dem Anschlag auf den Kino-Star steckt, muss jetzt ermittelt werden.