Nach ESC-Eklat: Erste Reaktion von Andreas Kümmert

Der "TVOG"-Sieger hat den Titel an Ann Sophie abgegeben

Andreas Kümmert sagt den ESC ab. Barabara Schöneberger wollte ihn zu nichts drängen. Andreas gibt den Titel an Ann Sophie (m.) ab. Andreas Kümmert bezieht Stellung auf Facebook.

Es war DER Skandal schlechthin in dieser Woche. Am Donnerstag, 5. März, war der Vorentscheid zum 60. Eurovision Song Contest, der dieses Jahr in Österreich stattfinden wird. Obwohl das Publikum eigentlich für Andreas Kümmert, 28, die meisten Stimmen abgegeben hatte, lehnte dieser seinen Titel ab und ließ die Zuschauer im Regen stehen. Nun meldet sich der Sänger zum ersten Mal nach dem Eklat auf seiner Facebook-Seite.

„Ich bin nur ein kleiner Sänger“, so seine Antwort zu Barbara Schöneberger, die seit ihrer souveränen Moderation in den Medien gefeiert wird. Doch die Größe war dem Publikum anscheinend egal, denn es wollte den „The Voice of Germany“-Sieger unbedingt beim diesjährigen ESC für Deutschland sehen. 

Keine Entschuldigung

Was nun genau die Gründe für seine abrupte Absage an dem Abend waren, ist unklar. Immer wieder liest man von „Dämonen“, die Andreas Kümmert plagen. Seitdem er den Titel an Ann Sophie abgegeben hat, hat er sich zurückgezogen und bezieht nicht öffentlich Stellung. Doch nun gibt ein erstes Lebenszeichen von dem talentierten Sänger, dem einfach alles zu viel wurde. 

Konzerte abgesagt

So steht auf seiner Facebook-Seite ganz nüchtern: „Liebe Fans/Freunde, die Konzerte am heutigen Abend, und am kommenden Montag, werden den Umständen entsprechend verschoben! Das Konzert im Rio findet am 11. April statt. Weitere Infos folgen. LG“, so der Eintrag. Von einer Erklärung oder einer Entschuldigung keine Spur. 

 

Fans halten zu ihm

Dafür diskutieren die User im Netz um so heißer. Denn während Fans ihm mit Kommentaren wie „Meinen Respekt vor deiner Entscheidung. In einer entmenschlichten Maschinerie hat deine Stimme nichts verloren“ oder „Bleib so, wie du bist“, Rückhalt geben, gibt es auch viele, die für seine Entscheidung einfach kein Verständnis haben. 

War Andreas unehrlich?

„Vielleicht wäre es besser, wenn Sie sich einen anderen Job suchen. Es wäre schade, weil sie sehr gut singen können aber so geht’s halt auch nicht“, „Bleib nicht so, wie du bist, lieber ehrlich von Anfang an und nicht so unehrlich zu uns, deinen zahlenden Fans. Denn ohne uns bist du nichts“, lauten die Beiträge von einigen anderen. 

Dass Andreas Kümmert mit seinem Sieg und dem damit verbundenen Trubel beim ESC überfordert gewesen wäre, mag zwar sein, doch hat der „TVOG“-Sänger jetzt genau das bekommen, was er nicht wollte - Aufmerksamkeit.

UPDATE: Andreas Kümmert hat sich auf Facebook nun konkreter zu den Spekulationen um seine Person geäußert. 

Ich bin weder Autist, noch geistig behindert... irgendwann ist's auch mal gut! Was glaubt ihr eigentlich alle, wer ihr seid

, so sein Kommentar zu einem Beitrag.

Seht hier das Video:

 

 

Könnt ihr seine Entscheidung verstehen?

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