Nach Hunde-Skandal: Droht Johnny Depp nun Gefängnis?

In Australien sollten die Hunde des Schauspielers eingeschläfert werden

Im letzten Moment konnte Johnny Depp, 51, seine Hunde vor der tödlichen Spritze retten. Denn seine kleinen Yorkshire Terrier sollten, weil sie bei der Einreise nicht ordnungsgemäß angemeldet wurden, eingeschläfert werden. Doch auch wenn er die Vierbeiner kurzerhand wieder nach Amerika fliegen ließ, droht dem Schauspieler nun wohl Gefängnis – bis zu zehn Jahre!

Der Landwirtschaftsminister sagte dazu kürzlich: „Nur weil er Johnny Depp ist, wird er nicht von australischem Recht befreit“. Denn das schreibt vor, dass Hunde, die nach Australien kommen, zehn Tage vor der Einreise in Quarantäne gebracht werden müssen, um zu vermeiden, dass sie Krankheiten mitbringen und verbreiten.

Gefängnisstrafe für Johnny Depp?

Doch auch wenn es wie ein schlechter Witz klingt, könnte Johnny Depp nun eine Gefängnisstrafe von bis zu zehn Jahren drohen. Hinzu kommt noch eine Geldstrafe von bis zu 340.000 Dollar. Denn egal ob Johnny Depp seine Hunde Boo und Pistol wissentlich illegal ins Land gebracht hat oder von den gesetzlichen Regelungen Australiens nichts wusste – er hat gegen die Rechte verstoßen.

Pilot mitschuldig

Der Pilot, der den US-Schauspieler nach "Down Under" geflogen hat, ist dabei ebenfalls nicht unschuldig. Auch ihm könnten zwei Jahre Haft drohen. All das, weil Johnny seine Liebsten bei den Dreharbeiten zum neuen „Fluch der Karibik“-Film um sich haben wollte. Immerhin weiß „Captain Jack Sparrow“, wie man eine Gefängnisstrafe umgeht – aber ob das im echten Leben wohl so einfach ist? Nächstes Mal sollte Johnny Depp sich besser im Voraus informieren!