Neue TV-Show: Wie "Big Brother" - nur noch krasser!

Am 23. Februar startet auf Sat.1 die Reality-Soap "Newtopia"

Der Sender Sat.1 kündigt das "größte TV-Experiment aller Zeiten" an: Am 23. Februar geht "Newtopia" an den Start. Die Idee: 15 ganz normale Menschen ziehen auf ein Gelände und gründen dort ihre eigene Gesellschaft. Ein Jahr lang müssen sie sich komplett selbst organisieren - vom Aufstellen von Regeln bis hin zum Geldverdienen. Noch stehen die Kandidaten nicht fest - aber OK! weiß schon, was sie erwartet!

Die Teilnehmer ziehen in eine unbeheizte Scheune

Eine unbeheizte Scheune, ein Stall, zwei Kühe, ein bisschen Acker und ein See - mehr gibt es nicht, wenn die 15 Pioniere am 23. Februar "Newtopia" beziehen. Für Duschen, Toiletten, Betten etc. müssen sie selbst sorgen! 

Alles auf Anfang

Die Show, die vom holländischen TV-Pionier John de Mol erfunden wurde und stark an das ebenfalls von ihm stammende TV-Format "Big Brother" erinnert, geht also "back to the roots" und spielt mit der Idee: Was wäre, wenn ich noch einmal ganz von vorne anfangen könnte und eine neue Gesellschaft mitgestalten kann?

Die Gruppe bekommt 5000 Euro

5000 Euro hat die Gruppe am Anfang zur Verfügung, um die Grundlagen für ihr Leben in "Newtopia" zu gestalten. Die Pioniere haben die Chance auf ein selbst bestimmtes Leben. Doch diese Freiheit birgt auch etliche Gefahren: Die 15 müssen unzählige Entscheidungen treffen. Können sie sich einigen? Wie setzen sie das Geld ein? Wie wollen sie ihre Gesellschaft gestalten? Denn der entscheidende Unterschied zu "Big Brother" soll sein: Niemand wird eingreifen!

8137 Menschen haben sich beworben

Damit es möglichst spannend wird, setzt Sat.1 auf viele unterschiedliche Menschentypen, die ganz verschiedene Vorstellungen von "Newtopia" haben. Schon seit einem dreiviertel Jahr wird gecastet, 8137 Menschen haben sich beworben. "Sie haben die große Bandbreite unserer Gesellschaft abgebildet", sagt Sat.1-Geschäftsführer Nicolas Paalzow. "Männer, Frauen, alle Bildungs- und sozialen Schichten waren darunter."

Die Kandidaten stehen noch nicht fest

Noch ist die Entscheidung nicht gefallen, wer letztlich wirklich auf das Gelände in Königs Wusterhausen in Brandenburg ziehen darf. Doch es sollen viele Gegensätze aufeinander prallen: Veganer und Fleischesser, Materialisten und Idealisten, Konservative und Alternative, Junge und Alte.

Die Teilnehmer dürfen das Gelände nicht verlassen, aber im Gegensatz zu "Big Brother" durchaus mit der Außenwelt in Kontakt treten. So können sie über Handy und Internet etwa Geschäfte tätigen, um Geld zu verdienen. Denn die anfänglichen 5000 Euro werden bald aufgebraucht sein... 

105 Kameras zeichnen rund um die Uhr auf

Bei allem, was die Pioniere tun, werden sie natürlich gefilmt. 105 Kameras und 57 Mikrophone sind auf dem gesamten Gelände verteilt worden. 

Die holländische Show ist schon im zweiten Jahr

In Holland läuft die Show unter dem Namen "Utopia" sehr erfolgreich, wurde gerade sogar verlängert. Bleibt abzuwarten, ob die Zuschauer hierzulande auch so große Lust auf das Experiment haben - und wissen wollen, ob die Gruppe in "Newtopia" sich das vollkommene Glück erfüllen kann - oder ins totale Chaos verfällt. 

"Newtopia" ist ab 23. Februar montags bis freitags von 19 bis 19.55 Uhr auf Sat.1 zu sehen.