Neue Vorwürfe gegen Michael Jackson: Zahlte er Missbrauchs-Opfern Schweigegeld?

180 Millionen Euro sollen ihn vor rechtlichen Konsequenzen bewahrt haben

Neuerungen im Fall Michael Jackson (†50): Wie „Page Six“ berichtet, könnte es jetzt zu einem erneuten Zivil-Prozess gegen die tote Musik-Legende kommen, denn die Missbrauchsvorwürfe gegen ihn konnten bisher nicht widerlegt werden. Da es neue Anschuldigungen gegen Jackson gibt, wird ein Richter am 7. April entscheiden, ob es trotz Verjährung einen Prozess geben wird.

Kläger können angeblich 20 neue Opfer benennen

Sind jetzt Beweise aufgetaucht die belegen, dass Michael Jackson seinen Missbrauchs-Opfern Schweigegeld gezahlt hat? Insgesamt über 180 Millionen Euro soll der Sänger den Familien gegeben haben, um sie von einer Anzeige abzuhalten.

Das jedenfalls behaupten jetzt die Anwälte der bisher bekannten Kläger. Einer von ihnen ist Wade Robson, 32, der berichtete im Alter von 7 Jahren das erste Mal vom „King of Pop“ missbraucht worden zu sein. Es soll sogar eine Zeugin geben: Die damalige Haushälterin hätte die Vorfälle beobachtet.

Die Familien der Jungs wurden mit Geschenken bestochen

Auch James Safechuck erhebt schwere Vorwürfe. Er war im Jahr 1987 mit Michael auf Tour. Das ganze Jahr über soll er von dem „Thriller“-Sänger missbraucht worden sein. Sein Vater erhielt damals einen Check in Höhe von umgerechnet 900.000 Euro. Darüber hinaus soll Michael Jackson den Familien der beiden Jungen zusätzlich Urlaubsreisen und andere Geschenke gemacht haben.

Das Gericht wird jetzt prüfen, ob die neuen Anschuldigungen der Wahrheit entsprechend und den Opfern ein entsprechendes Schmerzensgeld zusteht.