Nino de Angelo: Peinliche Alkohol-Panne in „Promi-BB“-Liveshow

Beim Exit-Voting konnte er sich gegen Nina Kristin durchsetzen

Nino de Angelo, 51, oder Nina Kristin, 33, - beim Viertelfinale, am 26. August, von „Promi Big Brother“ hatten die Zuschauer in der Hand, welcher der beiden Kandidaten es in die nächste Runde schafft. Nino war von seinen Mitbewohnern nominiert worden und hatte sich seinen Gegner für das Exit-Voting aussuchen dürfen. Seine Wahl fiel auf das schwächste Glied. Während sich der Sänger zu Beginn der Show noch kämpferisch gab, leistete er sich am Ende nach Verkündung des Voting-Ergebnisses eine peinliche Alkohol-Panne in der Live-Show.

Hat Nino seinen Alkohol-Konsum noch unter Kontrolle?

Nino de Angelo hat es tatsächlich ins Halbfinale geschafft - und das obwohl seine Mitbewohner ihn fast einschließlich auf die Abschussliste gesetzt haben. Seine Fans scheinen allerdings voll hinter ihm zu stehen, was möglicherweise auch an dem hohen Unterhaltungswert des 51-Jährigen liegt. Dass das Alkohol-Problem des „Jenseits von Eden“-Sängers kein Spaß ist, lassen dabei viele außer acht. Regelmäßig lieferte Nino im Luxusbereich in betrunkenem Zustand eine unterhaltsame One-Man-Show, inklusive theatralischer Monologe, ab.

Zunächst gab sich das Gesangstalent im Viertelfinale allerdings siegessicher. Bei der Challenge gegen Konkurrentin Nina Kristin konnte er sich durchsetzen und dürfte anschließend eine Rede an seine Fans halten. Als er den Zuschauern wenig später im Sprechzimmer mitteilen sollten, wer es verdient hätte „Promi Big Brother“ zu gewinnen, plädierte Nino ebenfalls für sich selbst. Bisher machte er nie ein Geheimnis daraus, dass es sein Ziel ist als Gewinner der Staffel hervorzugehen.

Er wollte seinen Sieg abtreten

Umso verwunderlicher war es, als er bei der Verkündung des Ergebnisses in der Challenge-Arena vor seinen Mitbewohnern im Alkohol-Rausch plötzlich ganz andere Töne anschlug: „Ich will nach Hause zu meiner Frau. Scheissegal ich brauche das Geld nicht, du brauchst das Geld auch nicht“. Insgesamt wirkt Nino sehr labil und verwirrt. Immer wieder drückt er Nina Kristin an sich. Als verkündet wird, dass er eine Runde weiter ist, beginnt er zu weinen, fragt Moderator Jochen Schropp: „Darf ich meinen Sieg weiter geben?“. In seiner melancholischen Euphorie gibt es sogar eine dicke Umarmung für Erzfeindin Désirée Nick.

Verwirrende Ansprache von Nino

Auf dem Rückweg ins Haus wird deutlich: Nino hat ganz offensichtlich das ein oder andere Glas zu viel getrunken. Er bittet die Frauen aus dem Keller immer wieder mit ihm nach oben zu gehen und seinen Sieg zu feiern - was eindeutig gegen die Regeln von „Big Brother“ ist. Draußen auf der Terrasse angekommen tritt er wütend gegen das Interieur und beginnt dann seinen üblichen Monolog:

Der kann nicht verlieren der Typ ne? Kann er nicht. Scheiß drauf, was ist das? 100.000 beschissene Euros. Was meinst du wohl, wie weit man damit kommt? Nirgendwohin kommst du damit. Nirgendwo. Selbst mit einer Millionen kommst du nicht weit. Wenn du nicht weißt, wer du bist. Und wenn du nicht ehrlich bist, ist das Geld weg. Ich habe die Erfahrung gemacht. Warum hat er nicht verloren? Warum? Er hat es wohl ganz dringend nötig. Kein Geld der Welt kann mich so verändern.

Ob Nino über sich selbst spricht und was er genau aussagen wollte, bleibt offen. Fakt ist, dass er nach der gestrigen Eskapade die Pluspunkte bei seinen Fans verspielt haben könnte. Ob er es dennoch ins große Finale am 28. August schafft, sehen wir heute Abend, 27. August, um 22:15 Uhr auf SAT.1.