Paul Walker: So hält die Familie sein Vermächtnis aufrecht

Bruder Cody setzt sich für Wohltätigkeitsorganisation "Reach Out Worldwide" ein

Paul Walkers Brüder versuchen die Leerstelle, die der Hollywoodstar hinterließ, ein wenig zu füllen. Cody Walker engagiert sich für die Charity-Organisation Walker ist derzeit im Kino mit seinem letzten Film Der Blockbuster gilt als Hommage an den verstorbenen Schauspieler.

Er war der Held der Actionreihe "The Fast and the Furious" - bis ein Autounfall im November 2013 sein Leben völlig überraschend beendete: Paul Walker (†40) lässt nicht nur die heranwachsende Tochter Meadow Walker, 16, zurück, sondern auch seine Eltern und die drei Geschwister. Und die setzen alles daran, das Vermächtnis des verstorbenen Hollywoodstars aufrechtzuerhalten - sowohl auf der Leinwand, als auch in Bezug auf wohltätige Aufgaben, die Paul so am Herzen lagen.

Bruder Cody übernimmt Paul Walkers Aufgaben

Paul Walker war nicht nur ein gefeierter Film-Held und Frauenschwarm, er setzte sich auch Zeit seines Lebens für Menschen ein, denen es nicht so gut ergangen war. 2010 gründete er die Wohltätigkeitsorganisation "Reach Out Worldwide", um Opfer von Naturkatastrophen zu unterstützen. Noch am Tag des verheerenden Autounfalls war Walker zu Gast bei einer Spendengala zugunsten der Opfer des Taifuns "Haiyan" auf den Philippinen.

Sein jüngerer Bruder Cody Walker, 26, setzt nun da an, wo Paul aufhörte und übernimmt die wohltätigen Aufgaben des verstorbenen US-Schauspielers. 

Im November 2014 reiste Cody mit "ROWW" auf die Philippinen, um dort die medizinische Versorgung der Bevölkerung  zu verbessern.

Wie gut es dem Jungschauspieler gelingt, Pauls Herzensangelegenheiten auszufüllen, bestätigt auch eine Mitarbeiterin der Charity-Organisation gegenüber der US-"People": "Bevor Cody Mitglied bei "ROOW" wurde, hatte er bereits als Sanitäter mitgeholfen, wodurch der übergangslos bei uns einsteigen konnte."

Brüder fungieren als Paul-Doubles in "Fast & Furious 7"

Nicht nur das: Cody und sein Bruder Caleb ersetzten Paul Walker auch in einigen Szene des letzten Teils von "The Fast and the Furious". Die beiden fungierten als Doubles - und das so gut gut, dass - dank Computertechnik - kaum ein Unterschied zwischen dem "echten" Paul und und dem "unechten" feststellbar ist. Während der Dreharbeiten war der 40-Jährige verstorben, weswegen der Blockbuster auch als Hommage an Walker gilt.

"Fast & Furious 7" bricht Rekorde

‘Fast & Furious 7’ schlägt indes mit Rekordzahlen in den US-Kinos ein. Der Streifen lief am Karfreitag (3. April) in den US-Kinos an und hat bereits stolze 67,3 Millionen US-Dollar eingespielt. Damit führt der Actionfilm nicht nur die Kinocharts an, sondern erreichte vom Einspielergebnis her mehr als das Doppelte was die restlichen neun Filme der Top 10 zusammengerechnet einnahmen. Das vermeldeten die Box-Offices der 4004 US-Kinos, die den Film zeigen.

Dass sich der Film gut verkaufen würde, war im Vorfeld unter anderem durch die zahlreichen positiven Kritiken abzusehen. Für die Produktionsfirma Universal war der Kinostart des siebten Teils des Franchises mit 38,7 Millionen Dollar Umsatz der erfolgreichste Starttag ihrer Geschichte. Vin Diesel, Hauptdarsteller und Produzent von "Fast & Furious 7" sagte schon vor der Premiere, dass er sich einen Oscar für den Film erhofft. In einem Interview mit dem Magazin "Variety" hat der "Riddick"-Star prophezeit: "Er [Fast & Furious 7] wird wahrscheinlich bei den Oscars als 'bester Film' gewinnen. Zumindest dann, wenn die Oscars weiterhin relevant sein wollen."