Das Trauma seines Lebens: Scott Davidson verlor seinen Vater am 11. September 2001
Wohl jeder von uns erinnert sich an den 11. September 2001: Die Bilder der brennenden World Trade Center Türme in New York haben sich eingebrannt. Fast 3.000 Menschen verloren bei den verheerenden Terroranschlägen auf die Zwillingstürme ihr Leben, mehrere Tausend Menschen starben in den letzten Jahren außerdem an den Folgen. In wenigen Tagen jährt sich "9/11" zum 25. Mal. Für Pete Davidson (32) dürfte dieser Tag besonders schwer sein, denn ihn verbindet eine eigene tragische Geschichte mit den Anschlägen: Er verlor am 11. September 2001 seinen Vater Scott Davidson.
Petes Vater arbeitete in New York als Feuerwehrmann - auch an 9/11
Pete Davidsons Vater, der als Feuerwehrmann in Brooklyn arbeitete, starb, als er gerade sieben Jahre alt war. Der damals 33-Jährige wurde nach Angaben seines Sohnes damals zuletzt lebend von seinen Kameraden gesehen, als er die Treppen zum Marriott World Trade Center Hotel hoch lief. Das Hotel wurde zerstört, als die Türme schließlich einstürzten. Schon 2023 sprach der "Saturday Night Live"-Star offen über der Trauma. Im Podcast "Real Ones" erinnerte sich Pete zurück: "Mein Papa sagte mir, er würde mich von der Schule abholen, aber meine Mama kam. Sie hat mir tagelang nicht gesagt, was passiert ist. Sie sagte immer wieder, 'Papa ist bei der Arbeit. Er kommt nach Hause.' Ich hatte keine Ahnung."
Um ihn zu schützen, hatte seine Mutter ihm damals Fernsehverbot und Hausarrest erteilt, doch eines Nachts habe er sich über das Verbot hinweggesetzt: "Dann habe ich eines Nachts den Fernseher angemacht und meinen Papa gesehen. Sie zeigten all diese Feuerwehrmänner, die gestorben sind." Wochenlang bangten er und seine Familie um den Feuerwehrmann: "Es war seltsam, weil wir etwa drei Wochen lang nicht sicher wussten, dass er tot war. Sie haben immer noch Menschen gefunden. Sie zogen sie aus den Trümmern und es gab so etwas wie Hoffnung. Es war ein Auf und Ab und niemand wusste, wie man damit umgehen sollte." Doch am Ende war jede Hoffnung umsonst: Scott Davidson und etliche seiner Kollegen kamen am 11. September ums Leben.
Pete benannte seine Tochter nach seinem Vater
Bis heute prägt Pete Davidson der Verlust seines Vaters, seine Dienstmarkennummer 8418 ließ sich der 32-Jährige einst auf seinen Arm tätowieren, seine 2025 geborene Tochter trägt den Namen Scottie. Um das Trauma zu verarbeiten, machte er außerdem eine Therapie: "Weißt du ... dein Papa sagt dir, er kommt dich abholen und tut es nicht. Mein ganzes Leben lang konnte ich keinem Menschen glauben und ich versuche das zu lernen. Hollywood ist nicht gerade der beste Ort dafür."
Vor Jahren gedachte er seinem Vater am 11. September außerdem auf Social Media:
Ich kann nicht glauben, dass es schon so lange her ist. Es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Worte können nicht beschreiben, wie sehr ich dich vermisse.
Verwendete Quellen: Podcast "Real Ones", New York Post, X (ehemals Twitter)





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