Amira Aly macht Kraftsport in der Schwangerschaft - und erntet prompt Kritik
Es war eine echte Überraschung: Amira Aly (33) ist derzeit zum dritten Mal schwanger, gemeinsam mit ihrem Freund Christian Düren (36) erwartet die Moderatorin ihr erstes Kind, zwei Söhne hat sie bereits aus der Ehe mit Oliver Pocher (48). Letzterer ließ zuletzt kein gutes Haar an seiner Ex-Frau und deren Schwangerschaft, denn vor allem die Tatsache, dass der Comedian die Baby-News aus der Presse erfahren haben will, stieß ihm übel auf. Amira ließ sich davon allerdings nicht viel anhaben und ignorierte die Sticheleien ihres Ex-Mannes gekonnt. An anderer Front sieht es anders aus: Nachdem sie aber kürzlich für ein Sportvideo von einigen Followern attackiert worden ist, setzte sie sich mit einem deutlichen Statement zur Wehr ...
"Mein Körper. Meine Schwangerschaft. Meine Entscheidung"
Auf ihrem Instagram-Account teilte Amira ein Video, das sie mit sichtbar gewachsenem Babybauch beim Kraftsport zeigt. Hinzu fügte sie einige, anmaßende Kommentare: "Das arme Kind! Wenn, dann mach Yoga", "Muss man das machen, wenn man schwanger ist? Denke nicht", "Wieso? Lass das doch!", "Schwangere, die so viel Sport machen, einfach grausam" oder "Was soll das in der Schwangerschaft? Wenn dann was mit dem Baby ist, wird hinterher gejammert" schrieben einiger User unter ein weiteres Sportvideo. Und die werdende Mama? Die konterte deutlich. In der Caption ihres Videos schrieb sie zunächst: "Stellt euch mal, ich würde eine Frau dafür kritisieren, dass sie in der Schwangerschaft keinen Sport macht. Da wäre der Aufschrei riesig."
Und weiter stellte die 33-Jährige klar: "Mein Körper. Meine Schwangerschaft. Meine informierte Entscheidung. Übrigens empfehlen internationale Leitlinien bei einer unkomplizierten Schwangerschaft ausdrücklich Bewegung, einschließlich Krafttraining." Abschließend stellte sie klar:
Vielleicht sollten wir aufhören, Frauen ständig zu erklären, wie sie schwanger zu sein haben. Danke.
Klare Worte, mit denen Amira ein deutliches Statement setzt - und dafür wird sie von ihren Fans gefeiert: "You go, girl!", "Stell dir mal vor, du hast dadurch eine einfachere Geburt oder eine leichtere Rückbildung? Wäre das toll! Und stell dir mal vor, du bist fit für deine Kinder. Mensch, das wäre doch was. Du hast ja nicht erst in der Schwangerschaft damit angefangen. Mach weiter so!" oder "Aus Hebammensicht rate ich genau dazu. Mach, was du für richtig empfindest. Ich finds klasse!" Und letztlich wird die baldige Dreifach-Mama sicherlich selbst bestens einschätzen können, was sich für sie gut und richtig anfühlt.
Verwendete Quellen: Instagram
Es ist immer wieder faszinierend – und gleichermaßen erschreckend –, wie viele medizinische Experten sich plötzlich in den Kommentarspalten von schwangeren Prominenten tummeln. Kaum bewegt Amira Aly eine Hantel mit Babybauch, wittern moralisierende Tastatur-Krieger die akute Kindeswohlgefährdung. Amiras Wut-Konter ist deshalb nicht nur verständlich, sondern bitter nötig. Die Zeiten, in denen Schwangere neun Monate lang wie rohe Eier behandelt und aufs Sofa verbannt wurden, sind medizinisch längst überholt. Krafttraining unter professionellen, informierten Bedingungen ist gesund, hält fit und bereitet den Körper auf die anstehende Geburt vor. Dass wildfremde Menschen einer erwachsenen, zweifachen Mutter erklären wollen, was gut für sie und ihr ungeborenes Kind ist, grenzt an bodenlose Anmaßung. Amira Aly setzt hier ein wichtiges Zeichen gegen das grassierende 'Mom-Shaming'. Frauen wissen selbst am besten, was ihr Körper leisten kann – und das gilt im Fitnessstudio genauso wie im Kreißsaal.







