Bill Kaulitz im Shopping-Rausch!Bruder Tom schlägt Alarm

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Die enorme Belastung wegen der bevorstehenden Europatournee nagt nicht nur an den Nerven von Bill Kaulitz, sondern auch am Kontostand! Sein Bruder Tom schlägt.

Bill Kaulitz mit Ventilator
Da lacht er! Emotionale Schieflagen werden in Bill Kaulitz’ Leben mit ShoppingAusflügen ausbalanciert.© Getty Images

Bill Kaulitz: “Ich muss gewisse Dinge haben, um arbeiten zu können”

Wenn’s ihm schlecht geht, hilft die Kreditkarte. Dann geht Bill Kaulitz (37) shoppen. Die Bilanz: 18 neue Designertaschen an nur einem Tag. Im Podcast “Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ spricht der Tokio-Hotel-­Frontmann über den DopaminKick durch Dolce & Gabbana oder ähnlich preisintensive Labels. “Mir gibt das ganz viel“, erklärt er. Für ihn sei Einkaufen Teil seiner Arbeit: “Das ist auch mein Beruf. Ich muss gewisse Dinge haben, um arbeiten zu können.“ Zwillingsbruder Tom lässt diese Rechtfertigung nicht gelten. Immerhin werden viele seiner Stücke direkt eingelagert oder sogar ins Archiv gebracht. Deponierte Designerware, Juwelen, Autos, Häuser: Ist Bill Kaulitz’ Verhalten krankhaft?

“Ich bin heute mit einer Panikattacke aufgewacht”

Kaufsucht dient Betroffenen laut Experten häufig als unbewusster Mechanismus zur Emotionsregulation und Stressbewältigung. Letzteres trifft vor allem aktuell auf Bill zu. Die Vorbereitung auf die Ende Oktober startende Europatournee zerrt an den Nerven. “Stress ist ein ganz, ganz unnötiges Gefühl. Es ist wie Angst“, gesteht der Paradiesvogel während der Podcastaufnahme. Mehr noch:

Ich bin heute mit einer Panikattacke aufgewacht. Und ich hasse es, wenn ich das habe.

Shopping ist aber keine Traumabewältigung! “Es ist krank. Es hat Formen angenommen, das ist irre“, attestierte Tom seinem Bruder schon vor einigen Wochen. Doch Bill entgegnete: “Ich brauche das!“ Lieber Bill, niemand braucht ein Lager voller Designerkleidung. Vielleicht sollte der ehemalige Teeniestar einen Teil seines geschätzt 25 Millionen Euro schweren Vermögens lieber an eine Wellnesseinrichtung überweisen und sich etwas Ruhe gönnen, statt seine Freizeit bei Fendi & Co. zu verbringen.

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Text von Meike Rhoden

Verwendete Quellen: IN

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