Die bewegende Liebesgeschichte von Bonnie Tyler & Robert Sullivan
Ein erfolgreicher Nachtclub-Besitzer verguckt sich in die hübsche Sängerin, die er für einen Auftritt gebucht hat. Sie ist jung, ganz neu im Geschäft und wirkt, als suche sie einen Beschützer. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen, sie werden ein Paar. Was ein bisschen nach Hollywood-Romanze klingt, ist der Anfang der Liebesgeschichte von Bonnie Tyler (†75) und Robert Sullivan (77), die Ende der 1960er-Jahre in Swansea (Südwales) begann.
Trauriger Grund: Darum hatte das Paar keine Kinder
Gaynor Hopkins – so hieß sie, bis sie sich ab 1975 Bonnie Tyler nannte – trat mit ihrer Band Imagination in Kneipen und Bars auf. Über ihre erste Begegnung mit Robert Sullivan schwärmte die Sängerin mit der Reibeisenstimme ("It’s a Heartache"):
Er war so gut aussehend. Ich habe sofort gespürt: Er ist ein sehr freundlicher, sanfter Mensch.
Keiner dieser aufgeplusterten Typen aus dem Nachtleben, die ihr zuhauf begegnet waren! Die zierliche Blondine konnte sich anlehnen. Neben seinem Job als Kneipier war Sullivan professioneller Judoka, vertrat 1972 Großbritannien bei den Olympischen Spielen in München im Halbschwergewicht der Männer. Ein Jahr danach wurden sie Mann und Frau.
53 Jahre hielt ihre Ehe, bis zum Tod von Bonnie Tyler am 8. Juli. Kinder haben sie keine bekommen, was beide sehr bereuten. "Wir haben das Thema immer aufgeschoben und mit 40 hatte ich dann eine Fehlgeburt", so Tyler in einem Interview zum 70. Geburtstag. Vergangenen Mai gab es besorgniserregende Neuigkeiten von Bonnie: Nach Komplikationen bei einer Not-OP am Darm musste sie ins künstliche Koma versetzt werden.
Ihr Liebster hielt Tag und Nacht ihre Hand und als sie noch einmal die Augen öffnete, sagte er, wie groß seine Liebe für sie ist und wie glücklich sie ihn machte.
Dieser Artikel erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe "Frau mit Herz" - jede Woche neu am Kiosk!





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