Cameron Diaz: Eiskalte Abrechnung nach Hollywood-Rückzug

Cameron Diaz: Eiskalte Abrechnung nach Hollywood-Rückzug - "Ich war ein echtes Beauty-Opfer"

Jahrelang war sie die Ideal-Besetzung für sexy Blondinen-Rollen. Doch darauf hat Schauspielerin Cameron Diaz, 49, schon lange keine Lust mehr. Jetzt packt sie aus, wie gnadenlos das Schönheitsdiktat in der Filmbranche ist.

  • Cameron Diaz ist eine der bekanntesten Hollywood-Schauspielerin
  • Jahrelang präsentierte sie sich strahlend perfekt
  • Mittlerweile legt sie auf ihr Aufsehen keinen Wert mehr, wäscht sich nicht

Cameron Diaz: "Es ist mir egal"

Egal, ob in "Verrückt nach Mary" oder "Drei Engel für Charlie": Cameron Diaz mimte stets die gutaussehende Blondine. In Interviews schwärmte sie regelmäßig von ihrem gesunden Lifestyle, wie viel Sport sie treibe und wie gut sie sich ernähre. Ihr Aussehen war ihr total wichtig, weshalb sie ihre Jugendlichkeit sogar mit Botox und Co. möglichst lange bewahren wollte. Umso überraschender kommt deshalb jetzt ihr Geständnis, dass sämtliche Beauty-Produkte nur noch in ihrem Schrank verstauben.

"Ich mache buchstäblich nichts. Ich wasche mir nie das Gesicht. Ich bin wie ein wildes Tier, ein Biest", sagte sie im BBC-Podcast "Rule Breakers". Der sexy Hollywoodstar von einst hat keine Lust mehr auf das Schönheitsdiktat, will sich stattdessen lieber auf ihre mentale Stärke konzentrieren. "Das Letzte, worüber ich täglich nachdenke, ist, wie ich aussehe. Es ist mir egal."

Bis zu dieser Einstellung war es jedoch ein weiter Weg. Denn die Filmindustrie und deren Verlockungen seien "eine solche Falle", findet Cameron.

Cameron Diaz: "Ich bin absolut ein Opfer all der gesellschaftlichen Objektivierungen"

Ich bin absolut ein Opfer all der gesellschaftlichen Objektivierungen und Ausbeutungen, denen Frauen ausgesetzt sind. Und in einigen Momenten habe ich selbst auch daran geglaubt, dass all diese Oberflächlichkeiten wichtig sind. Es drehte sich obsessiv alles nur um Schönheit. Kein Wunder, wenn man sich stundenlang in der Maske selbst betrachtet! Irgendwann habe ich mich dann gefragt: 'Warum bist du so gemein zu dir selbst? Warum behandelst du deinen Körper so schlecht?' Ich war ein echtes Beauty-Opfer,

gibt sie offen zu. 

"Es ist schwer, sich nicht selbst zu betrachten und sich mit Schönheitsmerkmalen anderer zu vergleichen, und ich glaube, das ist eine der größten Herausforderungen", so die Mutter der kleinen Reddix. Geholfen habe ihr dabei auch ihr Mann Benji Madden. "Er hat mir wirklich beigebracht, mich selbst viel mehr wertzuschätzen." Deshalb will Cameron auch auf gar keinen Fall und für kein Geld der Welt mehr zurück in die oberflächliche Filmwelt. Erst kürzlich soll sie ein Angebot über 100 Millionen Dollar abgelehnt haben.

Dieser Text stammt aus der aktuellen Ausgabe der "IN". Noch mehr spannede Star-News liest du in der aktuellen "IN", jeden Mittwoch neu am Kiosk.

Text: AE

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