"Dann wäre ich wahrscheinlich tot": Bewegende Worte von Ralph Siegel nach Koma

Entwarnung nach bangen Wochen im Krankenhaus: ESC-Urgestein Ralph Siegel ist nach einer schweren Lungenentzündung vor einigen Tagen aus dem künstlichen Koma erwacht. Während die Nachwirkungen ihm körperlich massiv zu schaffen machen, richtet der Erfolgs-Komponist den Blick bereits wieder nach vorn.

Ralph Siegel niedergeschlagen
Rückkehr ins Leben: Ralph Siegel blickt nach brennender Sorge um seinen Zustand wieder optimistisch in die Zukunft.© Getty Images

Endlich Entwarnung von Ralph Siegel

Die vergangenen Wochen waren beängstigend für seine Familie: Ralph Siegel (80) lag im künstlichen Koma, die Ärzte kämpften um sein Leben. Selbst seine älteste Tochter Giulia Siegel (52), zu der er ein eher schwieriges Verhältnis hat, eilte an sein Krankenbett. Kürzlich dann endlich die Entwarnung: Der Münchener ist wieder wach!

Emotionale Worte: "Wäre wahrscheinlich tot gewesen"

Eigentlich wollte der Komponist und Produzent den Sommer auf seinem Ferienanwesen in Spanien genießen. Dort zog er sich aber eine Lungenentzündung zu. Als er immer schwächer wurde, entschied sich Ehefrau Laura (43) für den Rückflug nach Deutschland.

Die Ärzte handelten sofort: Ralph Siegel wurde ins künstliche Koma versetzt! 18 Tage war er nicht ansprechbar; mehrere Versuche, ihn aus dem Koma zurückzuholen, mussten abgebrochen werden, sein Körper war zu schwach. Aber jetzt ist Ralph Siegel wieder da!

Wenn ich noch einen Tag länger in Spanien geblieben wäre, wäre ich wahrscheinlich tot,

glaubt er.

Er kämpft weiterhin mit gesundheitlichen Problemen

Ganz überstanden hat er die gesundheitlichen Probleme aber offenbar noch nicht. Gegenüber "Abendzeitung München" erklärte er:

Ich habe irrsinnige Schmerzen in der Hüfte und den Beinen (…) Die Polyneuropathie hat sich durch das Koma noch einmal verstärkt. Ich könnte wegen der Schmerzen wirklich verrückt werden.

Besonders dankbar sei er seinem Arzt: "Er steuert mich seit 20 Jahren. Ohne ihn wäre ich nicht mehr am Leben." Doch auch seine Familie hätten ihm dabei geholfen, das Ganze durchzustehen: "Der Gedanke an meine geliebte Laura, die Familie und meine Arbeit hält mich am Leben." Dass auch Giulia Siegel mit am Krankenbett war, kommentierte die ESC-Legende so: "All meine Töchter, sogar die Zankliesen, waren gekommen. Der Streit war vergessen. Für mich schien es so, als würden sie sich von mir verabschieden wollen. Das war ein absoluter Albtraum."

Und typisch Siegel: "Im Koma hatte ich eine Eingebung und habe ein fantastisches Lied mitgebracht." Das will er für den nächsten Eurovision Song Contest in Bulgarien einreichen. Er ist und bleibt halt ein Kämpfer!

Dieser Artikel von J. T. erschien zuerst in der aktuellen Ausgabe von "Die neue Frau" - jede Woche neu am Kiosk!

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