Peta wirft dem Camp Tierquälerei vor

Schwere Vorwürfe an RTL

Lebendigen Maden wird der Kopf abgebissen, Heuschrecken werden als "Fieberthermometer" missbraucht - Gründe genug, weshalb nun die Tierschutzorganisation PETA das Dschungelcamp anklagt. Und das ist nicht das erste Mal …

Inzwischen läuft die sechste Staffel des Promi-Camps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Durch eklige Prüfungen, in denen nicht selten lebendige Insekten eine bedeutende Rolle spielen, erkämpfen sich die Kandidaten das Essen für sich und ihre Mitstreiter.

Während es für viele Zuschauer und die Bewohner den Ekel-Faktor steigert, sieht die Tierschutzorganisation PETA ein ernst zu nehmendes Problem in der Behandlung der häufig noch lebendigen Tiere. Anstoß der Aufregung war die erste Dschungelprüfung, in der Micaela Schäfer zahlreiche Tiere essen musste.

Wie Nadja Kutcher von PETA gegenüber dem Online-Portal "Promiflash" bestätigte, findet in dem TV-Format eindeutig Tierquälerei statt:

"Generell kann es für Wildtiere - also Tiere, die nicht vom Menschen domestiziert wurden - wie z.B. Schlangen oder auch Echsen Todesangst bedeuten, wenn sie gegriffen, festgehalten, ja teils sogar nur angesehen werden. Denn in ihrer Welt bedeutet es normalerweise den Tod, wenn man von einem anderen Tier festgehalten wird."

Fakt ist: Es ist für PETA bereits das sechste Mal, dass es die TV-Show anprangert.

"In vielen Situationen vermittelt das Dschungelcamp, dass es in Ordnung ist, Tiere allein zu unserer Unterhaltung zu nutzen und mit ihnen zu tun, was man möchte. Das setzt sich leider in den Köpfen vieler Menschen fest und hat mit Mitgefühl und Respekt gegenüber anderen Lebewesen nichts zu tun", so die Expertin weiter.

Ob sich nach der erneuten Kritik an den Dschungelprüfungen was ändert, bleibt fraglich. Traurig - aber wohl wahr: Solange die Quote stimmt wohl kaum ...