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Muss Dschungel-Kandidat Helmut Berger in die Therapie?

Der Schauspieler sorgte schon vor der Show für Skandale

Ob nun am Knutschen mit Drag Queen Olivia Jones oder betrunken am Flughafen - Dschungelcamp-Kandidat Helmut Berger kennt keine Grenzen! Die Eskapaden des 68-Jährigen alarmieren den Medienethik-Professor Christian Schicha, der sich gegenüber "wuv.de" schockiert über den Zustand Bergers äußerte.

"Helmut Berger braucht keine Medienaufmerksamkeit, sondern therapeutische Hilfe.", so Schicha. Aus seiner Sicht sei es ethisch nicht vertretbar, alkoholisierte Prominente in Talkshows oder Spielshows auftreten zu lassen. Denn selbst, wenn diese für gute Einschaltquoten sorgen, sei das Image im Nachinein "negativ tangiert".

Fatal für Helmut Berger könnte es nach dem Dschungelcamp werden, denn der Professor ist sich sicher, dass dieser die Folgen seiner Handlungen gar nicht einzuschätzen weiß. 

Harte Kritik gegen RTL, doch der Sender reagierte prompt. Sprecher Konstantin von Stechow antwortete: "Er (Helmut Berger) hat ausdrücklich erklärt, sich dieser Aufgaben stellen zu wollen. Wir sind uns unserer Fürsorgepflicht bewusst." 

Bergers offizielle Begründung für den Umzug ins Camp wirkt hingegen der Vorwürfe und der vorangegangenen Ausrutscher ungewöhnlich bodenständig: "Und ich will erfahren, zu was man fähig ist, wenn man nur das Allernötigste zum Leben hat. Ich hatte doch alles in meinem Leben – und habe es immer noch. Man kann doch nicht nur von Lachs, Kaviar und Steaks leben. Und ich liebe Reis und Bohnen."