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Seelenstriptease - Olivia Jones' Vater war kriminell

Die 'Dschungelcamp'-Mutti im Gespräch mit Erzfeindin Allegra Curtis

Dass sich diese beiden Dschungel-Nattern dann doch noch annähern, hätte wohl niemand gedacht: Allegra Curtis, 46, eigentlich Erzfeindin von Team Iris-Olivia, gab sich ganz zahm, als die Drag Queen vom Kiez in der gestrigen Show, 19. Januar, über ihre Kindheit sprach. 

"Mein Vater ist gestorben. Der hat uns verlassen, da war ich sieben oder so", erzählt die 43-Jährige. Dass sich Jones Allegra als Gesprächspartnerin gesucht hat, kommt wohl nicht von ungefähr, denn beim Thema Daddy hat auch schon die oftmas träge Dschungel-Bewohnerin ihre Gefühle offenbart. Sie ist ja schließlich die Tochter von Weltstar Tony Curtis…

"Der hat in einer Bank gearbeitet und hat dann 1,9 Millionen D-Mark unterschlagen und ist verschwunden. Toll für die Familie! Dann ist er nach Rio de Janeiro geflogen, natürlich First Class und unter seinem eigenen Namen – damit auch jeder weiß, wo er ist – und da war er da erst mal im Gefängnis für zwei Jahre. Für mich war das Horror", fährt Olivia fort.  

Wegen der Taten ihres Vaters wurde sie in der Schule gehänselt. Verständnis hat sie für ihren Vater nicht, zumal er auch noch kriminell geworden ist. "Ich habe versucht zu verzeihen, aber ich konnte es nicht." 

Allegras Aufmunterungs-Programm? Ein Einblick in ihre eigene Kindheit, die sehr dramatisch verlief: „Ich habe mich sehr oft allein gelassen gefühlt von meinen beiden Eltern. Mit 18 – mein Vater war mit irgendwelchen Frauen, meine Mutter mit irgendwelchen Männern – konnte ich eigentlich machen, was ich wollte."  

Es war eine schwierige Zeit, wie Allegra zugibt. Nach dem Tod ihres Vaters, vor zwei Jahren, litt die Dschungel-Bewohnerin sogar unter einem Burn-Out. "Ich habe das hier angenommen, um mich irgendwie selber zu erkennen."

Anschließend folgte der Höhepunkt des Gespräches der eigentlichen Erzfeindinnen, denn Olivia habe sich zu Beginn der Sendung ernsthafte Sorgen um Allegra gemacht: "Ich hatte immer Angst, dass du vielleicht nicht stark genug bist und dir zu viele Gedanken machst!“

Doch Allegra versichert, dass sie jetzt Spaß habe. Trotzdem wäre Curtis auch nicht allzu traurig, wenn sie jetzt herausgewählt werden würde, allein weil sie "ihren Sohn anrufen könnte". 

Der Dschungel nagt offensichtlich nicht nur an Allegras Kräften, doch besonders sie hat ständig mit ihren Emotionen zu kämpfen. War dieses Gespräch etwa ein Aufruf an die Fans?